Bad Honnef am Rhein in alten Ansichten Band 1

Bad Honnef am Rhein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl Günter Werber
Gemeente
:   Bad Honnef am Rhein
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4861-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Honnef am Rhein in alten Ansichten Band 1'

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29. Der sogenannte Steckenhof, ein repräsentativer Barockbau des 18. Jahrhunderts an der oberen Hauptstraße/Ecke Mülheimer Straße gelegen, ursprünglich 'Neuer Pütz' genannt nach dem Brunnen, der dort die Bewohner der Honschaft Beuel mit Wasser versorgte. Der eigentliche Steckenhof, ein Weingut der Jülicher Karthäusermönche, lag vermutlich weiter unterhalb an der Hauptstraße. Trotz der Bemühungen engagierter Bürger konnte der Abbruch des denkmalwerten Gebäudes in den sechziger Jahren nicht verhindert werden.

30. Der Bischofshof, die ehemalige, bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Besitzung der Kölner Erzbischöfe , zwischen Mülheimer Straße und Ohbach gelegen, besaß bis in die zwanziger Jahre seinen markanten Turmhelm. Die Untergeschosse des Turmes dürften noch mittelalterlich sein und mit dem gegiebelten Anbau zu den ältesten Bauteilen gehören. Später wurde das Haus mehrfach umgebaut. Als unser Foto entstand, beherbergte das Gebäude eine beliebte Pension, Besitzer Ernst Ditges, dessen Initialen sich auf Grenzsteinen an der Mülheimer Straße erhalten haben.

31. Das ist Honnefs erster Postomnibus. Im Jahre 1910 löste er die Postkutsche ab. Unser Foto entstand im März jenes Jahres. Der Bus ist auf dem Weg nach Aegidienberg und hält soeben vor dem Hotel Kercher (dem heutigen Herz-Jesu-Kloster) an der oberen Hauptstraße.

32. Das Landhaus der Familie von Somnitz lag an der oberen Hauptstraße unterhalb der Abzweigung des Fuchshardtweges. Im Jahre 1890 wurde das Haus abgerissen. In dem großen Garten ließ der Vorfahre des heutigen Besitzers im gleichen Jahre die Villa Hauptstraße 101 (Villa Trappen) errichten. Die Familie von Sornnitz verband verwandtschaftliche Beziehungen zu Alexander von Humboldt, der mehrfach hier zu Besuch weilte. Das alte Haus, ein Barockbau des 17.-18. Jahrhunderts, ging vermutlich auf eines jener zahlreichen, säkularisierten geistlichen Güter zurück, die in der Honschaft Beuel lagen und heute nicht mehr bestimmt werden können.

33. Eine alte Ansichtskarte von der Linzer Straße. Rechts (im Kreis) die Villa Pollier (später Villa Bedorf), deren großer Park in den sechziger Jahren parzelliert und in ein Neubauviertel umgewandelt wurde mit den Straßen Kastanienweg, Kiefernweg und Buchenweg.

34. Die Martinskapelle in Selhof um das Jahr 1920.

35. Dieses Foto wurde vom Obergeschoß der alten Selhofer Schule aufgenommen. Im Vordergrund die heutige Menzenberger Straße, der Funktion nach eher ein Feldweg, doch als direkte Verbindung vom Hagerhof zum Bahnhof, welche die Gutsherrenfamilien Weyermann und Oelbermann meist mehrspännig zu benutzen pflegten, bereits ausgebaut. Links sind die Häuser der Kucksteinstraße , im Hintergrund die der Selhofer Straße sichtbar. Auf der großen, freien Fläche steht heute die Martinskirche.

36. Ein Winzerhof im Ortsteil Rommersdorf: das Haus der Familie Heinen, Möschbachstraße-Ecke Kratzgasse (heute stark umgebaut).

37. Am heutigen Frankenweg lag die ehemalige Zehntscheune der Honnefer Pfarrkirche. Als Abgabestelle des 'trockenen' und des 'nassen' Zehnten diente sie diesem Zweck bis zur Säkularisierung des Kirchenbesitzes zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Das Haus lag an der Einmündung der Schaaffhausenstraße in den Frankenweg, wo der - beim Abbruch des Gebäudes in den dreißiger Jahren - erhalten gebliebene Torbogen noch heute steht. Die Inschrift besagt, daß die Scheune nach einem Brand des Jahres 1639 im Jahre 1719 unter Pfarrer A.M. Broich wieder errichtet wurde. Angeregt hatte die Aufstellung des Torbogens der Kölner Verleger Franz Xaver Bachern, der in der Nähe eine Villa besaß (Frankenweg7).

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38. In der Villa Hölterhoff (später Besitzung Merkens) in Rommersdorf, am heutigen Frankenweg, lebte in den Jahren 1901-1902 der französische Lyriker Guillaume ApolJinaire. Er war als Hauslehrer bei der deutsch-französischen Familie Hölterhoff- Vicomte de Milhau angestellt, die ihre Hauptwohnung in Honnef und - als Sommersitz - das Schlößchen Neuglück bei Oberpleis besaß. Das Landhaus wurde Mitte der sechziger Jahre zunächst umgebaut und später abgerissen. Heute stehen dort die Neubauten Schaaffhausenstraße 1-1 d.

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