Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1

Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Peter Krusche
Gemeente
:   Bad Krozingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5716-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1'

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9. Eine Ansicht von 1918 in drei Teilen (hier linkes Bild). Der Blick schweift links von der Staufener Burg zur Dannermühle (Litschgimühle), die bereits im Jahre 1917 ihren Mahlbetrieb eingestellt hatte, von dort zur Herrenmühle und zu den Häusern an der Staufener Straße. Rechts an der Straße stehen: das Haus Eberle (Kult), die alte Post, das Haus Fautz und eine Scheune. Unten im Bild liegt der 'Badische Hof. Links an der Staufener Straße ist das Haus Dr. Remmlinger und das Haus Schneider (Maser, Trunzer) zu sehen. In der Mitte stehen Bäume. Hier befindet sich eine noch heute erhaltene über zweihundert Jahre alte Linde. In Bildmitte links liegen das Hauser-Anwesen und die alte Nepomukbrücke mitihren drei Rundbögen. Im Ortskern sieht man die Volkschule, das Rathaus und die katholische Kirche.

10. Das mittlere Bild zeigt oben das Ortszentrum. Vorne rechts liegt der Bahnhof mit seinen Gebäuden. Ein Zug fährt ein. Der Bliek fällt auf die Banhofstraße. Auf der linken Straßenseite, von vorn: die Häuser Steinbrunner, Gustav Eberle, Zanger, die Schreinerei Schmidt. Dahinter liegen die Häuser: Luhr Haushaltswaren, Grimm (später Heinrich Schütz), das 'Schlößle'. Viele neue Gebäude sind seit der Jahrhundertwende entstanden, aber noch gibt es Freiflächen im Dorf. An der Eisenbahnstrecke steht links neben den Bahnhofsgebäuden ein bahneigenes Wohnhaus. Links neben der Brücke ist die Villa des damaligen Landgerichtsrates Schneider zu sehen. Hier war später die Praxis Dl. Danners (sen.), des dritten in Krozingen niedergelassenen Arztes.

11. Das dritte Bild zeigt unten rechts das Thermalbad mit der Nenaquelle. Man sieht das im Jahre 1914 erbaute Badehaus, umgeben von einer stilisierten Erstanlage des Kurparkes. Oberhalb der Kuranlage sieht man das heute längst verschwundene Schrankenwärterhäuschen an der Schlatter Straße. In der Mitte ist die steinerne Eisenbahnbrücke über den Neumagen zu sehen. Im Hintergrund zeigt sich das Schloß mit seinem unverkennbaren Treppentürmchen. Links neben dem Schloß liegt die Silhouette der Häuserzeile an der Hauptstraße. Rechts hinter dem Ortsende erkennt man die Baumreihe entlang der Landstraße in Richtung Heitersheim.

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12. Gleich neben dem Gasthof 'Zum Badischen Hof mit seiner herrlichen Gartenwirtschaft lag die alte Post. Die Poststation war davor viele Jahre im Anwesen Hauser gewesen. Der damalige Wirt der Bahnhofsrestauration, Thomas Keller, lud in einer Anzeige für den 5. Mai 1901 zur 'Eröffnung meiner Gartenwirthschaft' ein. Die Karte zeigt im oberen Teil einen Rundbliek auf Krozingen, wie es kurz nach der Jahrhundertwende aussah. Die Eisenbahnbrücke über den Neumagen mit den gelungenen Rundbögen war zu jener Zeit für die Besucher ein eindrucksvolles Bauwerk. Hinter der Ortskulisse am Horizont steht der Belchen als Wahrzeichen. Der dritthöchste Berg des Schwarzwaldes ist seit vielen Generationen ein beliebtes AusfIugszieI.

Gasttuuu: zum Ochsen 'Eigent. Aug. Siegel

~'.

13. Saalbau, Gasthaus 'Zum Ochsen', Eigentümer August Siegel, Bahnhofstraße. Die Familie Siegel war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Besitzer des Hauses. Der 'Ochsen' hatte damals (um 1917) und viele Jahre danach neben einem Speiselokal und Fremdenzimmern im rechten Gebäudeteil auch eine Kegelbahn und den größten Saal in der Gemeinde. Er war ein beliebtes Zentrum für Vereinsveranstaltungen. Die vorderen zwei Gebäudeteile waren 1906-1910 angebaut worden. Der ursprüngliche 'Ochsen' stammt aus dem Jahr 1885 und bestand nur aus dem Gebäude links mit den drei Dachtenstem. Er wurde von Müllermeister Mutterer erbaut, der in Paris gelebt hatte und mit einer Französin verheiratet war. Seine schöne Pfeifensammlung war in Krozingen sehr bekannt.

14. Eine Ansicht des Hauses der Familie Steinbrunner in der Bahnhofstraße Ende der Zwanziger Jahre. Der Bauunternehmer Kar! Steinbrunner hatte vor dem Ersten Weltkrieg das Baugeschäft der Familie geführt. Dies geht aus einer Anzeige aus dem Jahre 1910 im Staufener Wochenblatt hervor. Kar! Steinbrunner war während des Krieges als Soldat gefallen. Daher übernahm sein Bruder Eduard, der Vater Ernst Steinbrunners, im Jahre 1919 die Firma. Er handelte mit Baumaterialien und Röhren und stellte diese auch selber her. Rechts auf dem Bild, hinter dem Zaun, ist das Lager der Firma sichtbar. Viele der Krozinger Häuser sind von den Steinbrunners im Laufe der Jahre erbaut oder umgebaut worden.

15. Die Bau- und Möbelschreinerei von Franz Schmidt war im Sommer auf Baustellen und im Winter mit der Herstellung von Möbel beschäftigt. Hier auf dem Foto vom Sommer 1934 sieht man, von rechts vorn: Josef Schmidt (Großvater), Walter Schmidt (Enkel), Franz Tonolini (Nachbar), Emma Schmidt (die Mutter von Walter). Zweite Reihe, hinten: Frau Tonolini (Nachbarin und Mutter von Franz) und zwei unbekannte Kurgäste. Der Betrieb existierte bis in das Jahr 1959 und wurde dann aufgelöst. Das Haus an der Bahnhofstraße ist heute nicht mehr vorhanden. An dieser Stelle neben der Neurnagenbrücke befindet sich heute ein PkwParkplatz der Gemeinde. Das Gebäude rechts nebenan (heute mit einem Fotogeschäft) ist das einzige baulich unverändert gebliebene Haus in der Bahnhofstraße.

16. Es ist Sommer 1927. In dem Gebäude Ecke Neumagenstraße-Bahnhofstraße befindet sich die beliebte Conditorei und Café A. Wimmer. Das Paar vor dem Schaufenster der Konditorei macht einen Spaziergang: er mit Zigarre, Sportmütze und Spazierstock. sie charmant mit Handtasche und in neuester Mode gekleidet. Der repräsentative Kraftwagen mit dem Kennzeichen IV B - 26528 parkt vor dem Eingang zum Lokal. (Für Autofans zur Information: IV B - römisch vier B - war das Kennzeichen für Baden). Der Wagen steht auf der linken Straßenseite entgegen der Fahrtrichtung. Damals nahm man die Verkehrsregeln im ländlichen Krozingen noch nicht so genau! In späteren Jahren war in dem Gebäude das Café Jäger. Für den guten Kuchen war es sehr geschätzt und beliebt. Heute ist hier ein JuweJiergeschäft und das WinzerstübJe.

17. Im Jahre 1907 hatte der Heidelberger Professor Calvi eine geologische Schrift veröffentlicht, in der er vorschlug, in der badischen Rheinebene systematische Tiefbohrungen nach Erdöl, Kali und Thermalwasser durchzuführen. Von diesem Gutachten angeregt, entschlossen sich einige Mannheim-Ludwigshafener Geschäftsleute im Jahre 1910 zu einer Versuchsbohrung nahe der Bahnlinie westlich Krozingen. Die Gruppe bestand aus dem Bankier Hohenernser, dem Tiefbauunternehmer Johann Brechtel sowie dem Chemiker und späteren Reichstagsabgeordneten Dr. Friedrich Rasehig (links). Fachlicher Ratgeber für die Unternehmung war der Geologe und Bergrat Professor Dr. Thürach aus Freiburg (rechts).

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18. Für die Bohrung im Jahre 1911 verwendete der Tiefbauunternehmer Johann Brechtel einen Bohrturm aus Holz. Eine Gruppe festlich gekleideter Krozinger Bürger hat sich vor dem feierlich mit Fahnen geschmückten Turm versammelt. Hoch oben, auf über 22 Meter Höhe, stehen zwei stolze Bohrturmarbeiter. Die fotografische Aufnahme ist aus dem Jahre 1912. Zunächst hatte man in Krozingen Bedenken, das Thermalwasser zu nutzen. Vor allem Landwirte befürchteten schädliche Einflüsse auf den Ackerbau. Erst als aus Freiburg das Angebot kam, das Thermalwasser dorthin zu leiten, beschritt man in Krozingen den Weg zur Eröffnung des Heilbades.

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