Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1

Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Peter Krusche
Gemeente
:   Bad Krozingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5716-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Bad Krozingen in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Vor ihrem Kolonialwarenladen steht die Familie Dirr, von links: Paula Dirr (Tochter, später KlavierIehrerin), Maria Dirr (Mutter), Elisabeth (Tochter), Julius Dirr, Choldhilde (Tochter). Die Schaufenster des Ladens zeigen ein Sortiment an Likören, Süßigkeiten und Kaffee. Julius Dirr hatte die Vertretung für verschiedene Liköre, Suchard Cacao und Fuesers Kaffee. Eine Zeitungsanzeige aus demStaufener Wochenblatt mit der Einladung zur 'Oster-Ausstellung' ist bereits im Frühjahr 1901 erschienen. Das Geschäft wurde 1956 von der Familie Schmitt aufgegeben. Die Ladenräume wurden dann im Laufe der Zeit als Einkaufsmarkt, Metzgerei und Zeitungs-Geschäftstelle genutzt.

Gruß aus Krozingen.

Schulhans,

40. Die Karte, im September 1914 als Feldpost verschickt, zeigt die Krozinger Volksschule und rechts das Lehrerwohngebäude. Die Schule wurde am 3. November 1908 eingeweiht. Bereits schon Ende derzwanziger Jahre war die Schule viel zu klein geworden, und manche Klassen mußten zum Unterricht in Räume benachbarter Gebäude und den Saal des alten Albaneums ausweichen. Viele ehemaligen Schüler werden sich noch gut daran erinnern können, wie es einmal war - hier auf der Schulbank! Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete der Bau der neuen Schule in der Schwarzwaldstraße die Raumnot. Die alten Gebäude dienten dann einige Jahre als Gewerbeschule, bis diese nach Müllheim verlegt wurde. Heute sind sie Teil des Rathauses der Gemeinde Bad Krozingen.

41. Volksschule Krozingen 1927, Geburtsjahrgänge 191811920. Von oben links 1. Reihe: 3. JosefHerr, ab6. Albert Striegel, Josef Daiger, Hans Pfefferle, Gottfried Spang, unbekannt und Otto Meyer. 2. Reihe: Karl Kiefer, Heinrich Braun, Fridolin Bleiie, Walter Eberle, Karl Kind, Franz Ernst, Karl Eckert, Hermann Felder, Eugen Meyer, Eugen Frank, Fritz Metzger, Fritz Ernst, unbekannt, Wilhelm Stöhr (Lehrer) und Grimm (Lehrer). 3. Reihe: Otto Höfele (Lehrer), Ruch (Oberlehrer), unbekannt, Johanna Hütte, Elesina Tonolini, Antonia Meyer, Johanna Röderer, Helene Linsenmeier, Johanna Braun, Scheer, Eisa Bruder, Hedwig Grimm, unbekannt und Anna Heckle. 4. Reihe: Eugen Kienzie, Josef Hauser, Maria Bleiie, Irene Köbele, Rosa Ruch, Elisabeth Eberle, Gertrud Eberle, Eisa Anselm, Erna Bleile, Frank, Mathilde Steiert, Elisabeth Giese, unbekannt und Emil Grimm.

42. Volksschule Krozingen, Geburtsjahrgänge 1918-1920. Verabschiedung der Lehrerin Reinhardt, Herbst 1932. Von links oben 1. Reihe: Münkel, Fritz Meyer, Elisabeth Eberle, Klara Braun, lohanna Hütte, unbekannt und Otto Meyer. 2. Reihe: Kar! Kind, Emil Gühr, Adolf Striegel, Adolf Alber, Erna Schmidt, Erna Bleiie, Gertrud Seng undlohannaBraun. 3. Reihe: Franz Weippert, Fritz Metzger, Karl Kiefer, AdolfSchlegel, Franz Ernst, Fritz Ernst, Maria Bleiie, Frieda Waßmer, Eisa Anselm und Martha Beha. 4. Reihe: losef Hauser, Eugen Meyer, Karl Eckert, Eugen Kienzie, Herbert Leiser, Franz Marti, Gertrud Eberle, Elisabeth Schnurr und E. Reinhard (Lehrerin). 5. Reihe: Otto Eek. 6. Reihe, sitzend: Eugen Frank, Gottfried Spang, Hedwig Grimm, Heinz Gasser, unbekannt und Walter Ruch.

43. Ein französischer Gast war im 'Rössle' an der Hauptstraße (linkes Bild) abgestiegen. Er schrieb im Jahre 1901: ' ... à Krozingen bien logé belle chambre' (in Krozingen gut untergekommen schönes Zimmer). Er war zufrieden, wie man sieht. Das 'Rössle' war damals Eigentum der Familie Josef BleiIe. Der Sohn Fritz übernahm später das 'Rössle' und baute es in wesentlichen Teilen um. Der Sohn Albert bekam das 'Schlößchen' am Lammplatz (rechtes Bild), das später Conditorei und Café wurde. Im linken Bild sieht man eine Kutsche, die vor dem Hotel wartet. Krozinger Bürger, alte und junge, stehen vor der Seitentür des Gasthofes mit der Aufschrift 'Stallungen'. Der Rösslewirt hatte hier Stallungen für seine Pferde und die Gespanne der Gäste.

Eisenbahn-Straße.

44. 'Krozingen i.Br., Amt Staufen': eine Ansicht aus den zwanziger Jahren. Der Lammplatz erhielt seinen Namen von der Gastwirtschaft 'Zum Lamm'. Zuvor war es der Marktplatz gewesen, denn hier wurde zweimal im Jahr ein großer (Schweine)-Markt abgehalten. Links im Bild sieht man das Kaufhaus der Familie Würtenberger und ganz im Hintergrund die damalige Drogerie Eberle. Im ersten Haus rechts war die Blechnerei Schieß beheimatet, dann folgte das Anwesen Grimm. Hier wurden Grammophone verkauft. Später ging das Gebäude an den Maler Heinrich Schütz über. In Ladengeschäft verkaufte seine Frau dann Landprodukte. Rechts in der Mitte war das Haushaltswarengeschäft von Adolf Luhr gelegen. Im Vordergrund links sieht man die Hoizplattform der Dorfwaage für das Wiegen der verschiedenen Fuhren der Landwirte.

Gasthaus z. Lamm

45. Gasthaus 'Zum Lamm'1913, Besitzer Joseph Bleile. Zur Gaststube führt eine Treppe hinauf. Hier trafen sich die Handwerksmeister des Dorfes zum morgendlichen Vesper ('z'n Nini-Esse'). Rechts steht die Holzhütte für den Wiegemeister der Dorfwaage. Der hintere Teil des Anwesens war landwirtschaftlich genutzt, denn der Wirt betrieb auch Wein- und Ackerbau. Hier waren auch die Ställe für die eigenen Pferde und die Gespanne der Gäste. Der hintere Gebäudeteil wurde 1936 abgebrochen. Die 'Lammwirti' , Frau Bleile, führte das Gasthaus nach dem Todes ihres Mannes mustergültig weiter. Nachdem sie das Gasthaus aus Altersgründen aufgeben mußte, beherbergte dieses für einige Jahre die Geschäftsräume der Kurverwaltung. Heute ist das Gebäude ein Wohnhaus und heißt Haus' Zum Lamm' .

)rozingen

46. Der Bliek auf den Kirchplatz und die Krozinger Schule wurde vor dem Ersten Weltkrieg gezeichnet. Die Karte gibt einen guten Überblick über das damalige Dorfzentrum. Der Absender der Post, die nach Endingen am Kaiserstuhl geschickt wurde, war die junge Paula Dirr (Tochter von Julius Dirr). Handschriftlich hatte sie mit Bleistift auf der Ansicht vermerkt (von links): 'Rathaus, altes Schulhaus, neues Schulhaus, Kirche, Pfarrhaus.' Der Kirchplatz war eine ländliche Idylle. Der alte Steinbrunnen von 1892 und das Kreuz haben heute einen neuen Standort.

47. Die Hochzeit von Kar! Ruh (in den zwanziger Jahren). Die Familien haben sich zu diesem festlichen Ereignis versammelt: Von links, von hinten 1. Reihe: 1. unbekannt, 2. unbekannt, 3. Josefine Ruh, 4. Berta Gassenschmidt. 2. Reihe: Maria Mutterer, Franz Ruh, Frau Alber. 3. Reihe: 1.12. Ehepaar Franz Alber, 3. Ida Baumgartner, 4.15. Hochzeitspaar Kar! Ruh und Maria Ruh (geborene Alber), 6.17. Ehepaar Josef AIber. 4. Reihe: sitzend links die Bräutigarn-Mutter Ruh, sitzend rechts die Braut-Mutter Alber. Der Name der Frau links hinter Mutter Alber ist unbekannt. Rechts neben ihr steht das Ehepaar Johann Ruh.

48. In den zwanziger Jahren in der Naglergasse (heute Josef- Vomstein-Straße). Die hinter der Schule gelegene Straße wurde Naglergasse genannt, weil sie zu den traditionsreichen Schmiedewerkstätten der Familien Alber und Zipfel führte. Eigentlich war der Name damals Schulstraße. Vor ihrem Haus steht die Familie Eberle mit der Nachbarin Frau Zipfel. Von links: Frau Zipfel (Frau des Schmiedes) und ihre Tochter Sofie Zipfel, Sofie Eberle (verheiratete Gassenschmidt), Maria Eberle (Mutter) und Hermann Eber!e. Hermann war Mesner und sein Bruder Kar! Kirchendiener in der katholischen Kirche St. Alban. Kar! Eberle wurde wegen des roten Talars, den er bei der Ausübung dieses Amtes getragen hat, vom Volksmund 'der rote Mann' genannt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek