Bad Langensalza in alten Ansichten

Bad Langensalza in alten Ansichten

Auteur
:   Karin Henning
Gemeente
:  
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6590-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Langensalza in alten Ansichten'

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Hohe Straße mit Bergkirche

29 Die Hohe Straße hat ihre Bezeichnung nach der Höhe des ehemaligen Stadtgrabens und wird durch die Bergkirche St. Stephanii überragt. Vom Bismarckplatz führt die Straße in Richtung Niederhöfer Straße. Die Straße wird durch Grünflächen mit unterschiedlichen Höhen geteilt. Der untere Teil der Straße war früher derWallgraben der Stadtmauer. Von dieser Straße führt ei ne Treppe zur Bergkirche. Die obere Straße wird durch Treppenaufgänge mit der unteren Straße verbunden. In der Straße befinden sich alte Bäume, die dieser ein besonderes Aussehen geben.

Langensalza Partie mit der Bergkirene und Hobe-Str sße

30 Die Kirche St. Stephanii, auch Bergkirche genannt, ist die älteste Kirche der Stadt und findet ihre Ersterwähnung 1196. Es erfolgten mehrere An- und Umbauten. DerTurm der Kirche hat eine Höhe von 53 m. Die Turmspitze wurde 1833 abgenommen und erst 1860 wieder aufgesetzt. Während des Kapp- Putsehes wurde am 18. März 1919 derTurm bei Straßenkämpfen beschädigt. Neben der Bergkirche befindet sich die Superintendentur, ein Fachwerkbau aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude ist das Geburtshaus des Philologen Hermann Bonitz (1 8 141888).

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Hüngelsgasse

3 1 Die Hüngelsgasse hat ihren Namen nach der Besitzung in der Straße der Herrn von Höngeda. Die Straße führt von der Neustädter Straße in Richtung Klagetor. Auf der linken Seite der Hüngelsgasse führt der Weg in die Burggasse. Der Blick in der Hüngelsgasse richtet sich auf die Hofmaierei, deren Besitzer seit 1688 die Stadt ist. Die Hofmaierei wird auch als Joachimstal bezeichnet. 1866 wurde in der Hofmaierei ein Lazarett eingerichtet. An dem Gebäude befindet sich eine Gedenktafel, die an die Spende von Frau Anna Hahn erinnert. 1 874 wurde im Gebäude eine Kleinkinder bewahranstalt errichtet. Die Haustür für das Gebäude schenkte der

Klempnermeister Max Häßner der Stadt 19 1 2.

1 923 fanden Waisenkinder Aufnahme in diesem Haus.

Das Klagetor

32 Das Klagetor ist das einzige noch befahrbare Stadttor der Stadtmauerbefestigung. Es hat eine Höhe von 26m und wurde in der Zeit zwischen 1370 und 1374 erbaut. Am Turm sind die Fallgittersteine, eine Pechnase, eine Außentoilette und der Eingang von der Mauerseite zu erkennen. Der Weg an der Unstrutbrücke zum heiligen Nicolaus führt durch das Klagetor. Durch dieses Tor sollen die in der Stadt wohnenden Juden ihre Toten zur Bestattung auf den Jüdenhügel gebracht haben. Die Namensbezeichnung für das Tor soll davon abgeleitet sein.

~1lhJell-~htllrentDr) circa 1270

Jüdengasse

33 Die Jüdengasse hat ihren Namen nach den früher dort wohnenden Juden. In der Zeit von

1935 bis 1945 führte die Straße den Namen Maerckerstraße nach dem General Maercker, der 1 91 9 einen Aufstand in der Stadt niederschlug. Die Straße führt vom Schulplatz über die Kepfe in Richtung Neustädter Straße. In der Straße befindet sich der Stadtmauerturm mit dem Storchennest. Das Storchennest wurde 1593 errichtet und ist ein Wahrzeichen der Stadt. Der Stadtmauerturm stammt noch aus der Zeit der ersten Um-

mauerung nach 1 2 12. Der Turm lag am Frauentor nach dem Weg zum Liebfrauenkloster. Das Frauentor hatte auch die Bezeichnung Rosentor oder Neustädter Tor.

Kaiserstraße

nennung hinter sich. Mit Anlegung des Bahnhofs wurde sie als obere Bahnhofstraße bezeichnet. Der Name änderte sich 1 9 18 in Rathenaustraße. 1924 in

34 Die Kaiserstraße führt vom Bahnhof in Richtung Gothaer Straße. Die Straße hat eine mehrfache Umbe-

Langensalza. Obere Bahnholstrasse.

Kaiserstraße, nach 1937 in Straße der SA und seit

1945 wieder in Rathenaustraße. In der Straße befinden sich die Häuser des gehobenen Bürgertums der

Stadt. Die Häuser in der Straße wurden um die Jahrhundertwende errichtet. Alle Neubauten nach 1911 wurden im ländlichen Villenstil gebaut.

Kormnarkt

35 Der Kornmarkt hatte früher auch die Bezeichnung Roßmarkt und ist ein zentraler Platz der Stadt. Zum Kornmarkt führen

folgende Straßen: Entenlaich, Sperlingsgasse, Hufelandstraße, Bonifaciusgasse und Neue Gasse. Am Kornmarkt Nr. 8 liegt auch das Geburtshaus des bekannten Humanisten und Arztes

Christoph Wilhelm Hufeland, der am 12. August 1762 in Langensalza geboren wurde. Er starb am 25. August 1836 in Berlin. Es gab auf dem Kornmarkt drei Gasthöfe, 'Zum

Hirsch', 'Zum Lówen' und das Hufelandhaus. Die Jahrmärkte wurden auf dem Kornmarkt durchgeführt, weil der Verkehr in der Marktstraße zu sehr zugenommen hatte.

Lange Straße

36 Die Lange Straße hatte früher verschiedene Namen, wie Am Brauhof, Langgasse, Plan und Kriegstor. Sie ist die Verbin-

dungsstraße zwischen Wilhelmsplatz und der Straße vor dem Kriegstor in Richtung Ufhoven. Die obere Lange Straße ist durch einen altertümlichen Brunnen gekennzeichnet. In der

Mitte des Brunnens steht der Heilige Jacobus, der Schutzpatron der Iacobistadt. Das Alter des Jacobusbrunnen läßt sich nicht feststellen. Es wurde aber bereits 1562 eine Restau-

rierung am Brunnen durchgeführt. Diese Heiligenfigur ist ebenfalls am Hotel 'Zum Schwan' zu finden.

Langellsalza - Lallgst.·. mit Jacobi-Brllllllttl

37 Der untere Teil der Langen Straße wird durch einen offenen Wasserlauf und durch die von 1 9 13 angelegte gärtnerische Anlage mit Springbrunnen geprägt. Am Ende der gärt-

nerischen Anlage steht das Wiebeck-Denkmal, das an den Bürgermeister Oskar Wiebeck (1857-1932) erinnert. Das Denkmal wurde 1935 errichtet. Im März 1944 wurden bei

einem Bombenangriff die Häuser Lange Straße Nummer 77 bis 82 total zerstört und die Häuser Nummer

1 bis 5 und Nummer 76 leicht beschädigt. Noch heute ist diese Stelle im

Stadtbild sichtbar. In der Langen Straße befanden sich die Gasthöfe 'Zur guten Quelle', 'Zur Krone' und 'Haus Vaterland' .

Marktstraße

38 Die Marktstraße liegt im Zentrum der Stadt und ist die Geschäftsstraße. Sie führt vom Rathaus bis zur Leinenecke. Der Wasserlauf ist 1903 auf Grund des Straßenverkehrs beseitigt

worden. Der Brunnen vor dem Rathaus wird auch Breiter Brunnen genannt und ist 1582 errichtet.

In der Mitte befindet sich eine Säule, die zwei mit dem Rücken einander zugekehrte steinerne Löwen trägt. Der eine Löwe hält in

seinen Pranken das sächsische Wappen und der andere Löwe das Stadtwappen. In der Marktstraße wohnten und sind bekannte Persönlichkeiten geboren wie zum Beispiel der Apotheker Christian Wiegleb im Haus Nummer 7.

Im Haus Nummer 9 wohnte der sächsische Geschichtsschreiber Iohann Friedrich Braun. Der Begründer der Zeitschrift 'Die Gartenlaube' Ernst Keil erblickte im Haus Nummer 10 das Licht der Welt.

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