Bad Langensalza in alten Ansichten

Bad Langensalza in alten Ansichten

Auteur
:   Karin Henning
Gemeente
:  
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6590-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Langensalza in alten Ansichten'

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49 Die Sperlingsgasse beginnt am Kornmarkt und führt in Richtung Mauergasse. Der Name der Straße ist auf den Vogel Sperling zurück zu führen. In der Gasse sind mehrere Scheunen vorhanden, wo diese Vögel genügend Nahrung fanden. Die Scheunen wurden durch die Landwirte der Stadt genutzt, da deren Grundstücke in der Stadt nicht groß genug waren. Am Eingang der Gasse gab es bis 1869 eine pferdeschwemme. In dem Haus Sperlingsgasse 1 wohnte der Bürgermeister Kilian Zeuner 1575. Der Kreisarzt Ernst Löwel kaufte 1899 das Gebäude und renovierte es grundlegend.

Langensalza

Sperlingsgasse

Steinweg

50 Der Steinweg führt von der Salzstraße in Richtung Bahnhofstraße und Eisenacher Straße. Vom

Steinweg zweigen die Straßen Ziegelhof und Enge Gasse ab. DerWeg hat seinen Namen nach der ersten gepflasterten Straße der Stadt. Auf dem Stein-

weg finden wir zwei Cafés, das Café Müller und das Café König. Gegenüber dem Café König befindet sich die Steinwegsmühle. Sie ist seit 1922 im Besitz

der Familie Siebert. Die Straße führt ein Stück an der Salza entlang und ist mit einer Brücke über die Salza mit der Straße Beim Barfüßer verbunden.

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5 1 Am Ende der Straße am Umflutgraben befand sich das JahrmarkterTor. Heute sind nur noch der Turm und Teile der Stadtmauer zu sehen. Das Iahrmarkter Tor wurde mit der

Erweiterung der Stadtmauer zwischen 1374 und 1380 erbaut. Es ist 26m hoch. Die Ersterwähnung des JahrmarkterTors war im Iahr 1429. Es bildet den südlichen Eingang zur

Stadt. Der Name des Tores wird darauf zurückgeführt, daß die Leute, wenn sie zu den Jahrmärkte nach Eisenach wollten, dieses Tor passieren mußten. Gegenüber dem JahrmarkterTor war

früher das Gasthaus 'Zum schwarzen Raben' . Dieses Gebäude wurde umgebaut und für Wohnzwecke genutzt.

Rundllllnil um die IIlte Stadtrnèuer

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Teich

52 Die Straße hat ihren Namen nach denTeichen, die vor der Stadtmauer lagen.Vor 1907 hatte die Straße noch den Namen 'Auf den Teichen'. Sie wurde bis 1950 alsTeich und zwischen 1950 bis 1991 als Wilhelm-PieckPromenade genannt. 1 991 erhielt sie den Namen Kurpromenade. Die Straße wird an der linken Straßenseite durch einen Grüngürtel entlang der Stadtmauer begrenzt. Sie beginnt am Hindenburgplatz und endet an dem Klagetor. An der Straße liegen die Villa Weiß, die katholische Kirche, das Friederiken-

schlößchen, das Offizierskasino, das Diakonat der evangelischen Kirche und mehrere Bürgerhäuser. Das Friederikenschlößchen, auch Friederikenberg, wurde durch die Herzogin

Friederike von SachsenWeißenfels 1749 erbaut. Gleichzeitig wurde der Park mit den Kavaliershäusern und dem Nebengelaß angelegt. Bis 1945 war dieses Areal in Privatbesitz.

Nach der Enteignung durch SMAD- Befehl war das Gebäude ]ugendhaus, Kulturbundhaus und wurde ab 1949 durch die Kureinrichtung genutzt.

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53 Das Offizierskasino hat die NummerTeich 7. Es ist als Offiziersspeiseanstalt und Unterkunft durch den Magistrat der Stadt 1 907 erbaut worden. Der Magi-

strat verkaufte die Kasernenanlagen und das Gebäude an den Reichsmilitärfiskus. Ab 192 9 war die Heeresstandverwaltung im Gebäude untergebracht.

Die pädagogische Fachschule fand hier nach 1945 seine Unterkunft. Es wurden Geschichtslehrer ausgebildet. Nach 1952 erfolgte die Nutzung durch

die Kurverwaltung. Die gesamte Anlage ist mit einem Garten umgeben.

Lanqensalze

ParIIe am Tlld! mil Offizier-Kasino

54 In den Parkanlagen bei der Stadtmauer befindet sich das Diakonat der evangelischen Kirche St. Bonifacii. Das Gebäude wurde durch den Magistrat der

Stadt im Garten der Hofmaierei 1895 erbaut. Die Pläne und Zeichnungen erarbeitete der Stadtbaumeister Ferdinand Kummer. Das Gebäude wurde im

gotischen Stiel als Doppelhaus gebaut. Seit der Erbauung wird es durch die evangelische Kirche genutzt. Zwei Angestellte der Kirche haben ihre Woh-

nung im Haus, weitere Räume werden für kirchliche Zwecke genutzt.

Tonnaer Straße

na. Bis 1907 wurde sie als Tonnaer Chaussee bezeichnet. Auf dem Foto ist die KreuzungTonnaer Straße und Tennstedter Straße abgebildet. Die Tennstedter

55 Die Tonnaer Straße ist eine Richtungsstraße und führt von der Erfurter Straße in Richtung Gräfenton-

Straße ist ebenfalls eine Richtungsstraße. Die beiden Straßen liegen außerhalb der Stadtmauer in der ehemaligen Erfurter Vorstadt. In derTonnaer Straße

liegen der 1897 errichtete städtische Schlachthof, die Aktien-Ziegelei, die Brauerei von Emil Müller und auch der Gasthof zum Thüringer Hof.

56 Das Logen-Restaurant wurde als Gartenhaus von Iohann Christian Weiß erbaut. Der Gastwirt Vorreiter richtete 1855 eine Schankwirtschaft im Gebäude

unter dem Namen Café français ein. Während des Bruderkrieges am 27. Juni 1 866 zwischen Preußen und Hannover schlug eine Granate in das Haus ein.

Der Gastwirt Hirt wurde dabei in der Gaststube getötet. 1870-1871 warim Gebäude ein Lazarett. Die Freimaurerloge 'Herrnann von Salza' kaufte das Ge-

bäude 1892. Der Gasthof wurde jedoch durch mehrere Wirte weiter geführt.

LANGENSALZA Logen - Restaurant

57 Mit dem Bau der Kleinbahn wurde 1 9 12 begonnen. Sie führte von Langensalza nach Kirchheilingen und hat eine Länge von 15 km. Mit der Über-

gabe und der Betriebsaufnahme war auch das Bahnhofsgebäude fertiggestellt worden. Mit der Bauausführung war der DiplomIngenieur Kurt Zindt be-

traut.Ersten Weltkrieg 1923 wurde die Bahnstrecke bis Haussömmern auf eine Länge von 28 km fortgeführt. Im Bahnhofsgebäude waren Warteraum, Schal-

terhalle und Gepäckräume untergebracht. In den oberen Etagen wurden Wohnungen für Bahnbedienstete geschaffen.

Ostbahnhof

Langensalza

Thamsbrücker Straße

58 Die Straße ist eine Richtungsstraße und hat bis 1907 Böhmenchaussee gehießen. Die Straße be-

ginnt am Bismarckplatz und führt über die Moltkestraße in Richtung Böhmen zur StadtThamsbrück. In der Straße befindet sich der Gasthof''Zum Hohen-

zollern' , die Kasernenanlage mit dem Lazarett und dem seit 1896 angelegten städtischen Friedhof. Der Friedhof wurde vom Gottesacker in die Thams-

brücker Straße verlegt, weil er für die Stadt nicht mehr ausreichend war. Auf dem Friedhof erfolgte 1 92 8 die Einweihung des Krematoriums.

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