Bad Langensalza in alten Ansichten

Bad Langensalza in alten Ansichten

Auteur
:   Karin Henning
Gemeente
:  
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6590-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Langensalza in alten Ansichten'

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59 In der Straße baute die Stadt die Kaserne ab 1900 neu. 1927 verkaufte die Stadt die Garnison an die Heeresverwaltung. Umund Erweiterungsbauten

im Gelände der Garnison wurden zwischen 1 935 und 1 938 durchgeführt. Es gibt in Langensalza eine lange Tradition für das Militär. Seit 1704 ist es in der

Stadt stationiert. Die Kasernenanlage wurde nach 1945 für Umsiedler als Unterkunft genutzt. Ein Teil der Anlage wurde zerstört. 1949 wurden 56 Wohnun-

gen der Umsiedler für die Bereitschaftspolizei geräumt.

60 Das Garnison-Lazarett wurde in der Zeit von

1909 bis 1911 erbaut. Bauherr war der Magistrat Langensalza. Das Gebäude ist knapp 50 m lang und ist ein massives zweigeschos-

siges Bauwerk mit Mansardenausbau. Neben dem Hauptgebäude befinden sich auf dem Gelände noch das Absonderungshaus und in einem anderen Gebäude dasWasch- und Desinfek-

tionshaus. Van 1911 bis 1918 wurde die Anlagen von den hier stationierten Jägerregiment zu pferde Nummer 2 genutzt. Als Reservelazarett bestand es bis 1 921. Nachdem das Ge-

bäude einige Iahre leer stand zog das Finanzamt Langensalza 1925 ein und blieb dort bis zur Kreisauflösung im Iahr 1950.

Töpfermarkt

61 DerTöpfermarkt ist einer der zentralen Plätze in der Stadt. Es führen folgende Straßen auf den Töpfermarkt. Bei der Marktkirehe, Erfurter Straße, Hufelandstraße und FriedrichMann-Straße. DerTöpfermarkt war vor 1586 Kirchhof der Kirche St. Bonifacii. Mit dem Einzug des Militärs in der Stadt war er Exerzierplatz der Ulanen, danach wurden Jahrmärkte abgehalten und Töpferwaren verkauft. Am Töpfermarkt Hausnummer 2 ist eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Feldmarschall Blücher 1931 angebracht worden.

Langensalza Töpfermarkt mil Marktkirche

Vor dem Schloß

62 Der Name der Straße ergibt sich aus der Lage vor dem Schloß Dryburg. Die Straße führt von der Marktstraße vorbei am Schloß Dryburg in Richtung ]üdengasse. Ein Teil der Straße hat früher 'Hintern Schlösser' gehießen. In der Straße wohnten überwiegend Beschäftigte des Schlosses. Auf der Postkarte sieht man den Blick von Schloß Dryburg in Richtung Marktstraße. In der Straße befinden sich in den Häusern die Läden von Gewerbetreibenden. Hinter dem Herkuleshaus sieht man den Turm der Marktkirche. Er ist einer der höchsten Türme in Thüringen.

63 In der Straße liegt das 1688 erbaute Herkuleshaus. Das Haus wurde durch Iohann Christoph Farnfeist erbaut. Es ist eins der höchsten Bürgerhäuser unserer Stadt. Das Haus besteht aus vier Geschossen und drei Dachböden übereinander. Der griechische Sagenheld Herkules wurde nachträglich 1915 in das Gebäude eingebaut. Über dem Hauseingang steht folgende Inschrift: 'In Gottes Händen steht dies Haus, heist Herkules das Bild weist aus.' Das Gebäude wurde immer durch Händler mit einem Ladengeschäft genutzt.

Wilhehnsplatz

64 Der Wilhelmsplatz hat im Laufe der Geschichte mehrfach seinen Namen geändert. Vor 1 879 Auf der Tränke, 1879-1936Wilhelmsplatz, 1936-1945 Gustav- Ruhland - Platz, 1945-1991 Thälmannplatz und ab 1991 Wiebeckplatz. Der Wilhelmsplatz ist ein zentraler Platz in der Stadt. Zum Wilhelmsplatz führen folgende Straßen: Lange Straße, Steingrubenstraße, Rathausstraße, Mühlhäuser Straße, Lange Brüdergasse und Greußengasse. Der Platz veränderte sein Gesicht bei der Verrohrung der Salza. Über dem Salzalauf wurde 1 914 eine Ra-

senfläche angelegt. Die Stadt wurde am 24. März 1944 von einem Bombenangriff heimgesucht. Die Häuser Wilhelmsplatz 1 und 2 wurden dabei total zerstört, die Nummer 10

und das Hotel Schwan schwer beschädigt und das Haus Nummer 3 leicht beschädigt. Die Wunden des Krieges sind heute noch sichtbar.

LANGENSALZA

WILHELMSPLATZ

65 Museum mit Ulanendenkmal. Im Gelände Wilhelmsplatz 7 ist das Museum untergebracht. Das Gebäude war früher als Kloster eingerichtet und bis 1910 als Schule genutzt. An dem Gebäude befindet sich eine Gedenktafel, die an die Visitation des Augustinerklosters durch Dr. Martin Luther am 29. Mai 1516 erinnert. Das Museum ist seit 1900 als Gedächtnis und Ehrenhalle für die Gefallenen der Schlacht bei Langensalza eingerichtet worden. Vor dem Haus an der Straße steht das 1925 eingeweihte Ulanendenkmal, das an die in der Stadt stationierten Truppenteile erinnern soll.

Das alte Schwefelbad

66 Das alte Schwefelbad ist mit seinen gepflegten Anlagen im Marktfelde zu finden. Von der Stadt in Richtung Schwefelbad

führt ein Weg über das Klagetor und dem ]üdenhügel zu den Kureinrichtungen. Seit 1 81 2 wurde vor dem Schwefelbad auf den Badewiesen an der Straße zwischen Merxleben und Lan-

gensalza das Brunnenfest gefeiert. Die Schulkinder legen nach einem Umzug durch die Stadt Blumenkränze an den Brunnen nieder. Bis 1945 gab es drei Brunnen aus denen

das Schwefelwasser gefördert wurde. Zum Brunnenfest auf den Badewiesen finden sich viele Schausteller ein. Der Abschluß bildet ein Feuerwerk.

67 Auf der Postkarte sieht man die Kureinrichtungen, die 1812 erbaut worden sind. Die Eröffnung des Kurhauses war am 2.August 1812. Die Badeanstalt wurde 1848 in Erbpacht

gegeben. Bis 1924 fanden Kuren in diesem Gebäude statt. Durch die Inflation und dem Rückgang der Kur verkaufte die Stadt die Gebäude. Im Kurhaus wurde eine Fabrik für Be-

rufsbekleidung eingerichtet. Die Fabrik hatte nur eine kurze Überlebensdauer, deshalb wurde in den ehemaligen Wirtschaftsräumen eine Schankwirtschaft eingerichtet. Mit

dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte die Nutzung zu Wohnzwecken. Im Winter 1956/57 wurden die Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen.

Schwefelbad Langensalza.

68 Die Darstellung der Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 wird auf dieser Postkarte abgebildet. Sie fand auf dem Gelände zwischen Merxleben und

Langensalza am Jüdenhügel statt. Die kämpferischen Auseinandersetzungen gingen über die Unstrut. Die Schlacht war der letzte deutsch-deutsche

Bruderkrieg in der Geschichte des deutschen Volkes. Es trafen aufeinander die Truppen aus Preußen und dem Königreich Hannover mit ihren Verbünde-

ten. Der Sieg lag auf der Seite der Preußen. König Georg V unterschrieb in Langensalza die Kapitulationsurkunde.

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Schlacht bei Langensalza (27. Juni 1866).

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