Bad Liebenzell in alten Ansichten

Bad Liebenzell in alten Ansichten

Auteur
:   Helmut Schiek
Gemeente
:   Bad Liebenzell
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4763-7
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Liebenzell in alten Ansichten'

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49. Die Bahnhofstraße.

Das Gebäude im Hintergrund hatte bis zu seinem Abbruch im Jahre 1980 eine wechselvolle Geschichte. Allein die Namen Hotel 'Monopol', Erholungsheim 'Ludwigsburg' und 'Hugo-Schäffer-Haus', ein Sanatorium der Landesversicherungsanstalt Württemberg, weisen darauf hin. Im Vordergrund ist der Bahnhof zu sehen, der für die Nagoldtalbahn, die in den Jahren 1870-1874 gebaut wurde, ganz typisch ist.

50. Die Bahnhofsbrücke - ein Bild aus einer doch recht verkehrsarmen Zeit. Die Aufnahmestammtausdemlahre 1910.

51. Die Kirchstraße.

Bad Liebenzell hatte schon in früherer Zeit zwei Apotheken. Bis zur Verlegung des Rathauses von der Kirchstraße in das ehemalige Erholungsheim Baden-Baden zum 1. Januar 1938 beschränkte sich das geschäftliche Leben auf die sogenannten Oberstadt. Apotheke und 'Doktorhaus' waren dafür eine wichtige Grundlage. Die obere Apotheke wurde 1964 abgebrochen, um auf dem Grundstück das katholische Pfarrhaus zu errichten.

l.iebensell - Partie mit Ruine

52. Die obere Kirchstraße war langezeit die 'Geschäftsstraße' der Stadt. Rathaus, Doktorhaus, Apotheke, Bäcker, Metzger, Schreiner, Schmied, Gemischtwarenhändler und andere Handwerker und Unternehmer hatten dort ihre Geschäfte; genau so wie die Hotels, Pensionen und Gasthäuser nicht fehlen durften. Die Straße war damals noch mit 'Kopfsteinen' gepflastert.

53. Das 'Marienstift' geht auf eine Stiftung von Prinzessin Marie von Württemberg zurück, die mit finanzieller Hilfe ihres Vaters, des Königs Wilhelm 1., im Jahre 1848 eine Kleinkinderschule und eine Näh- und Häkelschule für größere Mädchen bauen ließ. Der Kindergarten trägt heute noch den Namen der Stifterin.

54. Die Scheuer des Kaufmanns Häussler wurde im Jahre 1929 abgebrochen, ohne daß ein neues Gebäude auf dem Gelände errichtet wurde. Der Gemischtwarenladen wurde leider in den sechziger Jahren aufgegeben.

55. Für die Kinder der Oberstadt war ein Gebäudeabbruch ein willkommener Tummel- und Spielplatz; sie ließen sich auch gerne photographieren, war dies doch zur damaligen Zeit noch eine große Seltenheit und mit viel' Aufwand' verbunden.

56. Bevor die Ecke Hindenburgstraße/Karlstraße mit modernen Gebäuden und Geschäften gestattet wurde, stimmten die städtebaulichen Proportionen noch. Doch jede Epoche hat ihre Besonderheiten, auch in den architektonischen und städtebaulichen Ansichten.

57. Die Begrünung von Straßen ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern ist bereits in früherer Zeit ein beliebtes Gestaltungselement gewesen, wie dieses Bild der Ecke Kirchstraße/Karlstraße aus dem Jahre 1900 zeigt.

58. Das alte Rathaus zählte zu den dominierenden Gebäuden in der Kirchstraße, bis es im Jahre 1938 zum Hl-Heim umfunktioniert wurde. Heute wären alle Stadtväter froh, der Vorplatz wäre, wie zu sehen, wieder so schön gepflastert. Das Haus beherbergt derzeit nicht nur das Bezirksnotariat, sondern dient dem DRK und dem Musikverein Bad Liebenzell-Beinberg als Vereinsheim.

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