Bad Münstereifel in alten Ansichten Band 2

Bad Münstereifel in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Helmut Cloot und Harald Bongart
Gemeente
:   Bad Münstereifel
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5535-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Münstereifel in alten Ansichten Band 2'

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69. Nach Münstereifel selbst ist das Gut Hospelt der älteste urkundlich belegte Wohnplatz im Münstereifeler Stadtgebiet. Die Ersterwähnung geht auf das Jahr 854 zurück. 865 ging Hospelt mitsamt vier zugehörigen Bauerngehöften in den Besitz der Abtei Prüm über und schon 893 zählten 24 Gehöfte zum Herrenhof Hospelt. Im 12. und l3. Jahrhundert verlagerte sich der Verwaltungsschwerpunkt nach dem neuen Kirchdorf Mutscheid. In der Folgezeit wechselte Hospelt häufig den Besitzer. Im 19. Jahrhunderte gehörte es zeitweise der protestantischen Familie Risch, die die Kapelle neu konsekrieren ließ. Die Kapelle stammt in ihrer heute erhaltenen Form aus der Zeit um 1700, doch schon im 9. Jahrhundert gehörte zum Hospelter Hofverband ein 'Presbyter', den man mit einem Pfarrer vergleichen kann.

Luftkurort "Hardtbrück".

70. Die Bezeichnung 'Luftkurort', die die Postkartenüberschrift suggeriert, ist sicherlich zu hoch gegriffen. Doch kommt der Ansiedlung 'Hardtbrücke', die heute nur unwesentlich größer ist als auf dieser Aufnahme aus der Zeit um 1905, eine besondere Bedeutung zu. Der Name 'Hardt' bedeutet 'Wald'; er läßt sich durch die deutlich sichtbaren bewaldeten Anhöhen gut nachvollziehen. Durch das für die Eifel typische Kerbtal verläuft die Straße von Münstereifel zur Ahr, die die Pfarrei Bad Münstereifel-Mutscheid in zwei Hälften teilt. Der Brückenschlag zwischen diesen beiden Hälften ist die Hardtbrücke, bei der die Straßen nach Berresheim und Mutscheid rechts und links von der Hauptstraße abzweigen.

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71. Nach 12221öste das 'gure Dorf' ('bon am villarn) Mutscheid den Herrenhof Haspelt als Hauptort ab und gab der 14 Dörfer urnfassenden Pfarrei den Sammelnamen 'die Mutscheid . Die Pfarrkirche St. Helena, die im 12, Jahrhundert erstmals bezeugt ist , war von den urnliegenden Dörfern in ein- bis zweistündigen Fußrnärschen zu erreichen. Bis weit ins 19, Jahrhundert hinein bestand der Ort Mutscheid aus der Kirche mit dem zugchörigen Pfarrhof, der Gaststatte und der Schule. Als Pfarr- und Schulort ist Bad Münstereifel-Mutscheid auch heute noch eines der Kulturzentren im Münstereifeler Stadtgebiet.

72. Seit dem 16. Jahrhundert haben wir Kunde vom Bleierzbergbau in der Mutscheid. Blütezeiten wechselten mit Zeiten des totalen Erliegens der Bergbautätigkeit ab. Zuletzt nahm man die Bleierzförderung 1934 wieder auf. Die Männer, die den Betriebspunkt Klappertshardt errichteten, haben sich hier zum Fototermin versammelt. Hintere Reihe: J. Lessenich, J. Palmersheim. J. Breuer, J. Köndgen, W. Schmitz, H. Verhuren, Schmitz, P. Blindert , T. Klein, Maurermeister M. Schmitz, H. Phiesel, F. Gassen und J. Fries. Mittlere Reihe: W. Mies, J. Schäfer, J. Weber, P. Weber, H. Soller, J. Assenmacher, J. Gödderz, Steiger W. Baum, Baumeister A. Jung, Obersteiger H. Langeribach. ?, ? Vordere Reihe: P. Kaster. H. Schrnitz, 't , J. Klöckner, J. Schnitzler und M. Eschweiler.

73. Im Jahre 1905 gelang es dem Möbelschreiner Vinzenz Fiedler, den Turnverein 'Eichenkranz' zu gründen und was noch wichtiger war - seine Existenz zu sichern. Geturnt wurde im Burgsaal und auf dem Burgplatz. 1906 wurde ein großes Werbeschauturnen verartstaltet. Im selben Jahr trat der Verein der Deutschen Turnerschaft bei.

74. Hier sind die Mitglieder mit ihrer Fahne angetreten. In der zweiten Reihe von oben steht als dritter von links Josef Jenniches. Auf diesem Bild aus dem Jahre 1922 deutet noch nichts darauf hin, daß dieser stramme Turner siebzig Jahre spater der Vorzeigesenior des TVE sein wird. Jenniches ist Vereinsmitglied seit 1912. Er war damals 17 Jahre alt.

75. Kaum hatten deutsche Soldaten 1918 die Stadt Münstereifel verlassen, da rückten Engländer als Besatzung ein. Zum Kommandanten für Stadt und Amt Münstereifel wurde John E. Goode ernannt, der der Stadt bis zu seinern Tode im Jahre 1982 stets verbunden blieb. Unter den Besatzungssoldaten gab es viele, die durch ihre aus der englisenen Heimat mitgebrachten Ballspiele die Neugier der Münstereifeler Jugend weckten .. Besonders das Fußballspiel wurde schnell populär. Bald stand eine einheimische Mannschaft, die sich hauptsächlich aus Turnern und Leichtathleten zusammensetzte und sich 'Sport-Club Münstereifel' nannte. 1925 fusionierte der 'Sport-Club' mit der DJK 'Olympia' zum 'Club für Rasenspiele'. 1919, die erste Fußballmannschaft in Münstereifel, 1. Reihe: Matthias Rademacher, Willi Castenholz, Heinrich Stahl und Josef Mahlberg. 2. Reihe: Matthias Gemein, Josef Ohlert (Lötsch), Josef Jenniches, Peter Zeyen und Lorre. 3. Reihe: Meyer, Laurenz Gerards, Theo Zeyen, losef Heimes, losefMüller und loser Rolef. Stehend: Theodor Meyer, Johann Buderath und Heinrich Müller.

76. Dieses Bild bringt uns zu Bewußtsein, in welch herrlicher Landschaft Münstereifelliegt. Der Vordergrund ist beschattet von hohen Eichen. Der Bliek geht zwischen ihnen hindurch über die weiche Matte der Wiese in den Sonnenschein, verweilt für einen Moment bei der Fichte, die im Hintergrund, dort, wo die Linien der Hügel zusarnmenfließen, hoch aufstrebt, und verliert sich über dem im fernen Dunst liegenden Bergrücken am Horizont.

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