Bad Nenndorf in alten Ansichten

Bad Nenndorf in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Hirlinger
Gemeente
:   Bad Nenndorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2921-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Nenndorf in alten Ansichten'

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9. Im Jahre 1907 präsentierte sich der Platz vor dem Schlammbadehaus so. Die Arkade mit dem sogenannten Flaschenkeller, der Brunnentempel und der östliche Flügel des Badehauses bilden zusammen mit dem schönen Baumbestand einen reizenden Platz an der tiefsten Stelle der Esplanade.

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10. Im Jahre 1904 entstand diese Aufnahme des 1863 erbauten Musikpavillons inmitten der Esplanade. Im Hintergrund stand das Kurhaus. Von 6 bis 8 Uhr morgens war hier Kurkonzert. Nachmittags spielte die böhmische Kurkapelle von 4 bis 6 Uhr. Der Musikbeitrag betrug für die Kurgäste 15 Groschen pro Woche. 1912 wurde der Pavillon in den Kurpark versetzt.

11. Nach Beseitigung des eisernen Musikpavillons wurde 1912 die große Musikmuschel an der südwestlichen Seite der Esplanade erbaut. Außer den täglichen Kurkonzerten der über 25 Musiker fanden sehr oft während der Saison große Militärkonzerte statt. Kapellmeister wie Henhapel, Voges und Bürger sorgten für musikalische Unterhaltung von hohem Niveau.

12. Die Esplanade, 1789 angelegt und mit acht Reihen Linden bepflanzt, bildet noch heute den Mittelpunkt des Bades. Ursprünglich war hier ein Wiesengrund mit sanft abfallendem Gelände. Die Freitreppe führte über die Erdaufschüttung, die zur Egalisierung des Geländes erforderlich war vom Badehaus gerade hinüber zum Kurhaus. Die schattigen Alleen boten Schutz vor den Sonnenstrahlen. Heute stehen nur noch wenige dieser prachtvollen hohen Bäume.

13. Das in den Jahren 1890-1892 erbaute dritte Schlarnmbadehaus, genannt das Große Schlammbadehaus, dient heute in seinem Mittelbau als Empfangshalle der Kurverwaltung für die Kurgäste. König Jéröme führte im Jahre 1808 die Schlammbäder in Nenndorf ein, die er in dem französischen Schwefelbad Saint-Amand schon früher kennengelemt hatte. Der mit Schwefelwasser durchtränkte Schlamm übt eine heilsame Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen aus, 1930 wurde ein weiteres Schlammbadehaus gebaut, das 'Wincklerbad'. Heute baut Bad Nenndorf bereits sein sechstes Schlammbadehaus.

14. Die Postkarte zeigt das im östlichen Teil der Esplanade gelegene Arkadengebäude. Im Jahre 1789 erbaut enthielt es im oberen Stockwerk 26 Logierzimmer, unten einen Arkadengang und einen großen Kursaal. Längs des Gebäudes wurde 1856 eine 60 Meter lange und 6 Meter breite Wandelbahn mit eisernen Säulen und verzierten Rundbögen gebaut. Im Arkadengebäude befanden sich auch die Lesezimmer, Spielzimmer und Musikzimmer.

15. Die alte, in Abbildung 14 ersichtliche Wandelbahn wurde 1923 durch eine neue, längere und breitere ersetzt. 1929 wurde sie mit hochschiebbaren Fenstern versehen. In diesem Jahr wurde die Winterkur eingeführt, daher mußte die Wandelbahn oder, wie man jetzt sagte, die Wandelhalle heizbar sein. Am Kopfende lag das Musikpodium, aufgestellt wurden Tische und Stühle. Auch der Trinkbrunnenausschank wurde in die Wandelhalle verlegt.

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16. Die 'Lodge', im Sprachgebrauch das 'Schlößchen', wurde 1806 an der schönsten Stelle des Kurparkes im Stil des Klassizismus oberhalb des Kurhauses als kurfürstliche Sommerresidenz erbaut, Zur Inneneinrichtung wurden Möbelstücke aus dem Kasseler Schloß entnommen. Nach 1866 dienten die Räume prominenten Kurgästen als Logierzimmer. 1891 wurde die Fassade mit einem dreieckigen Giebel versehen, und die romantischen Dachstübchen versenwanden. Im Parterre entstanden mehrere Lese- und Schreibzimmer, eine Bücherei und ein kleines Museum. Im Vordergrund erblickt man den später wieder entfernten Terrassenanbau des Kurhauses.

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17. 'Das Kurhaus'. Anstelle des 1874 abgebrannten Großen Logierhauses wurde 1874 bis 1876 ein neues massives Haus mit 76 Zimmern erbaut. 1912 erfolgte der Anbau eines großen Speisesaales mit Nebenräumen, Küche, Kellern und Wirtschaftsbetrieb. Während des Ersten Weltkrieges diente das Kurhaus als Lazarett für Offiziere und Unteroffiziere. 1930 wurde an der Vorderfront eine Terrasse für Kaffeegäste mit einer halbhohen Steinmauer geschaffen. 1958 wurde das Kurhaus abgebrochen, an dessen Stelle springen heute die Springbrunnen auf der Kurpromenade.

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18. Die Postkarte zeigt die Hauptstraße zwischen Parkstraße und Apotheke im Jahre 1904. Hinter dem Kurhaus im Vordergrund ist der Marstall mit dem Glockentürmchen zu sehen, Mitte hinten das Café und Hotel Wehmeyer und links im Hintergrund die Apotheke. Die Hauptstraße hatte in diesem Badebezirk im Laufe der Zeit auch die Namen Kurhausstraße und Brunnenstraße. Heute ist dieser Teil der Straße ganz verschwunden, nachdem sie in den Kurparkbezirk als Kurpromenade eingegliedert wurde.

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