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Bad Nenndorf in alten Ansichten

Bad Nenndorf in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Hirlinger
Gemeente
:   Bad Nenndorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2921-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Nenndorf in alten Ansichten'

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19. Hinter dem Kurhaus zur Kurparkseite hin wurde 1911 ein großer Speise- und Tanzsaal, der Kursaal, erbaut. Auf der Terrasse und der vorgelagerten Freifläche fanden bei schönern Wetter Tanztees statt. Besonders sonntags zur Kaffeezeit war kaum ein Platz zu finden. Links entdecken wir auch den früheren eisernen Musiktempel wieder, der aus der Esplanade nach hierher versetzt worden war. Mit dem Abriß des Kurhauses verschwanden auch dieses hübsche Gebäude und seine Anlage.

20. Das 'Haus Kassel', als 'Großes Traiteurhaus' 1791 erbaut, an der Hauptstraße gegenüber dem Marstall gelegen, enthielt 23 Logierzimmer, ein großes Küchengebäude hinter dem Hotel und den Anbau eines Boutiquengebäudes an der östlichen Seite. An der Westseite des Hauses zog sich die halboffene Kaffeehalle hin. 1929 wurde diese völlig umgebaut und erweitert zu einem langgezogenen Speisesaal und anschließendem kuppelartigen Tanzsaal. Ab 1962 dient das Haus Kassel mit den neugeschaffenen Einrichtungen ausschließlich dem Kurgast zur Unterhaltung, zum Gespräch und als Lese-, Schreib- und Rauchzimmer.

21. Wo die Hauptstraße eine leichte Rechtsbiegung macht sehen wir links das Hotel 'Haus Kassel'. Dahinter ging die Poststraße links mit leichtem Gefàlle ab. An der Ecke der beiden Straßen steht die Apotheke (vergleiche Bild 32). Rechts erblickt man das Marstallgebäude, dahinter das Café Wehmeyer. Die Straßen und Gehsteige ließen um 1890 noch sehr zu wünschen übrig.

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22. Diese Postkarte um 1900 veranschaulicht recht deutlich die Ansicht von der entgegengesetzten Seite des vorhergehenden Fotos. Hier sieht man die Hauptstraße von der Apotheke aus gesehen, Sie zeigt links das Marstallgebäude, dahinter das Kurhaus und auf der rechten Seite das Hotel 'Haus Kassel' mit dem davor angebauten Boutiquengebäude und der dahinter anschließenden Kaffeehalle. Ganz hinten liegt das Landgrafenhaus.

23. Die fast gleiche Aufnahme der Hauptstraße zeigt hier besser das Marstallgebäude. 1790 erbaut enthielt es zu ebener Erde Stallungen für 60 Pferde. Im Obergeschoß befanden sich Wohnungen und Logierzimmer. Das Dachgeschoß diente als Fruchtboden. Hinter dem Marstall, aber hier nicht sichtbar, lagen die Remisen für die Kutschen und Landauer. Hier sind die Stallungen schon umgebaut in Wohnungen und Ladenräume. Dort war auch die Post untergebracht. Hinter dem Marstall sieht man das Kurhaus, ganz im Hintergrund links lag der 'Große Bau'. Rechts wieder das Haus Kassel und hinten das Landgrafenhaus. Dieses ganze Gebiet ist heute nicht mehr Straße sondern eine schöne Kurpromenade.

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24. Hier sehen wir noch einmal das Hotel 'Haus Kassel' im Jahre 1911. Das Boutiquengebäude ist abgerissen, an seiner Stelle ist ein Anbau im gleichen Stil des Hotels entstanden, in dem sich im Erdgeschoß das Weinzimmer und in den Obergeschossen weitere Hote1zimmer befinden. Daneben wurde 1908 das Kursaal- und Theatergebäude erbaut.

25. Der 'Große Bau', am Ende der Hauptstraße gelegen, wurde 1797 in Fachwerk erbaut und enthielt 90 Zimmer, 1865 erhielt das Gebäude massive Mauern. Während des Weltkrieges diente es ais Lazarett und beherbergte ungefähr 60 Unteroffiziere. Im Jahre 1950 brannte das Haus bis auf die Grundmauern nieder.

26. Am Ende der heutigen Kurpromenade liegt das 'Landgrafenhaus'. Als 'Kleines Logierhaus', 1791 erbaut, diente es zunächst als Sommerresidenz des Landgrafen. 1814 wurde es in ein Speise- und Kaffeehaus umgewandelt; längere Zeit beherbergte es auch Kurgäste. 1844 wurde in den Kellerräumen eine Molkenkuranstalt eingerichtet. Ab Ende des 19. Jahrhunderts hatte der jeweils dirigierende Brunnenarzt Wohnung und Praxis in dem Hause. 1934 brannte das Gebäude vollständig nieder, wurde aber wieder im gleichen Stil aufgebaut und beherbergte dann das 'Balneologische Institut',

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27. Die 'Galerie' entstand 1789 als Fachwerkbau an der Lindenesplanade. Im Erdgeschoß enthielt sie einen großen Saal, der als Speisesaal für die Landesherrschaft und als Theatersaal zunächst diente und von 1848 bis 1865 die Spielbank beherbergte. Nach Aufhebung derselben wurden durch Zwischenwände Logierzimmer geschaffen. Die Geschäftszimmer der Badeverwaltung und die Brunnenkasse befanden sich im Erdgeschoß. 1959 brannte das Gebäude vollständig nieder.

28. Der Sonnengarten. Auf dem früheren Gelände der Brunnengärtnerei wurde 1905 der Sonnengarten angelegt. Früher, ais die Bahnhofstraße noch nicht so verkehrsreich war wie heute, war dieses Terrain ein beschaulicher und ruhespendender Erholungsplatz. Bänke und Liegestühle luden zum Ausruhen ein. Rechts bildete das Kleine Badehaus den Abschluß. In der Mitte die schöne Architektur der 1882 entstandenen 'Villa Ewe', späteres Sanatorium Sonnengarten.

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