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Bad Nenndorf in alten Ansichten

Bad Nenndorf in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Hirlinger
Gemeente
:   Bad Nenndorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2921-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Nenndorf in alten Ansichten'

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29. Das Kleine Badehaus, 1901 zunächst nur als Badehaus ohne Logierzimmer erbaut, hatte 24 Badezellen für Schwefel- und Solebäder. 1905 erfolgte die Aufstockung des Gebäudes, sodaß nun über 20 Logierzimmer, ein Kaffeesaal, eine Küche und mehrere Dienstwohnungen entstanden sind. Die Zimmer wurden als sogenannte Freibädnerwohnungen für minderbemittelte Kurgäste benutzt. Heute ist das Gebäude abgerissen.

30. In der Poststraße gegenüber dem Seitenflügel des Großen Schlammbadehauses entstand 1907 das Zanderhaus, ein medico-mechanisches Institut. Als Ergänzung der Badekur war ein Verfahren entwiekelt worden, mit Hilfe von sogenannten Zander-Apparaten steif oder lahm gewordene Glieder beweglich zu machen und zu kräftigen, Ganz links hinten sind die Meinkingschen Weinstuben. Rechts sehen wir den linken Flügel des Deisterhauses. Die Poststraße war der sogenannte Bahnhofsweg.

31. Die obere Poststraße mit dem Ladentrakt links führt sanft ansteigend direkt auf das Marstallgebäude zu und mündet links und rechts in die Hauptstraße ein. Die ursprünglich im Marstall gebauten Pferdeboxen sind inzwischen in Ladenlokale umgebaut worden. Im Zeitalter des aufkommenden Automobils brauchte man für Pferde keine ausgesprochenen Marställe mehr. Bis etwa 1910 war auch die Poststelle im Marstall untergebracht und im oberen Stockwerk befanden sich Dienstwohnungen und eine Ärztepraxis. Auf dem Platz des abgerissenen Marstallgebäudes entstand 1963 das neue Staatliche Kurhaus.

32. Die Apotheke wurde 1790 aus den Balken und Steinen des Alterssitzes des Grafen Wilhelm von Schaumburg-Lippe mit einigen Veränderungen in derselben Form wieder aufgebaut. Der Graf hatte sich nach dem frühen Tode seiner Gemahlin in die Einsamkeit des Jagdhauses 'Bergleben' bei Rehburg in der Nähe des Steinhuder Meeres zurückgezogen. Nach seinem Tode kaufte es der Universitätsapotheker J.H.V. Brockmann auf Abbruch und baute es in Nenndorf wieder auf, um seine privilegierte Apotheke darin einzurichten.

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33. Bliek in die Hauptstraße von der Apotheke aus, Im Jahre 1902 präsentierte sie sich so, Rechts das alte Hotel 'Hannover' mit dem 1886 gebauten großen Speisesaal, über dem sich in der oberen Etage Logierzimmer befinden. Entlang dem Bürgersteig lag die Kaffeeterrasse, dahinter der Kaffeegarten. Hinter dem Hotel blickt das Bäckerhaus hervor, dahinter erblickt man das Kramersche Haus und die evangelische Godehardikirche. Links im Vordergrund ist das Café Wehmeyer.

34. Dieses ist eine sehr alte Fotografie des von Reicheschen Hauses - des späteren Hotels 'Hannover'. Es hatte 15 schöne Logierzimmer und war 1791 schon voll mit Kurgästen besetzt. Die sogenannte Garküche stand weiter zur Buchenallee hin, wurde aber einige Zeit später abgerissen. Das Hotel wurde 1911 abgebrochen und an dessen Stelle entstand 1912 der Neubau des Hotels 'Hannover'.

35. Ähnlich wie Bild 33 sieht man hier den gesamten Hotelkomplex, allerdings noch ohne die Kaffeeterrasse. An der Einbiegung zur Alten Straße, später Buchenallee genannt, befand sich einer der Süßwasserbrunnen, die Mitte der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts versiegten, weil durch das nahgelegene Bantorfer Bergwerk wasserfûhrende Klüfte angehauen wurden.

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Hauptstrasse.

36. Man kann sich die Beschaulichkeit des Dorflebens im Jahre 1904 kaum mehr vorstellen. Keine Autos, spielende Kinder auf der Straße, Frauen beim Schwätzchen. Alle Gebäude auf der rechten Seite sind verschwunden, neue sind erstanden. Links das Wehmeyersche Haus steht noch, unten aber befinden sich Läden, Dieser Teil der Hauptstraße ist reines Einkaufs- und Geschäftsviertel geworden, neuerdings als Fußgängerzone ausgewiesen.

37. Diese Aufnahme um 1910 zeigt die Hauptstraße in umgekehrter Richtung von etwa der Hohle Straße bis zum Hotel 'Haus Kassel'. Im Vordergrund die Ansammlung von bäuerlichen Fachwerkhäusern im oberen Groß-Nenndorf, die heute fast alle verschwunden sind, Im Hintergrund sieht man auf die Gesamtanlage der Schlammbadehäuser mit den 1850 und 1900 errichteten zwei Schornsteinen. Rechts davon erkennt man Deisterhaus, Zanderhaus und die Ecke Bahnhof- und Kramerstraße. Am Horizont ziehen sich die Bückeberge entlang.

38. An der Hauptstraße 24 entstand 1895 aus kleinen Anfängen das heute weit über die Grenzen Nenndorfs hinaus bekannte Kaufhaus 'Ceha Bock'. Der Gründer Conrad Bock (1871-1951), in der Türöffnung stehend, und seine Ehefrau Henriette, geborene Eberhard, machten aus dem kleinen Ladengeschäft ein angesehenes Kaufhaus. Aus den Anfangsbuchstaben des Ehepaares C. und H. Bock wurde im Volksmund das 'Ceha', Conrad Bock bekleidete 34 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters. Nach ihm wurde die nach dern Zweiten Weltkrieg entstandene 'Bürgermeister-Bock-Straße' benannt. Heute wird das 'Ceha' bereits in der dritten Generation geführt.

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