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Bad Nenndorf in alten Ansichten

Bad Nenndorf in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Hirlinger
Gemeente
:   Bad Nenndorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2921-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Nenndorf in alten Ansichten'

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49. Im Jahre 1905 erhielt Nenndorf einen zweiten Bahnhof an der neuerbauten Eisenbahnstrecke Haste-Hameln, Er bekam den Namen 'Bad Nenndorf' im Gegensatz zu dem 1872 erbauten Bahnhof 'Groß-Nenndorf" an der Strecke Haste-Weetzen. Dieser lag am nördlichsten Ende des Dorfes und war etwa 15 Minuten von den Hotels und Pensionen entfernt. Die erste Teilstrecke ging nur drei Stationen weit bis Lauenau. Das Bahnhofsgebäude war infolgedessen erst im Bau; aber man war erfinderisch. Für die wenigen Fahrgäste für diese ein bis zwei Stationen schuf man einen Warteraum in Form eines leeren Güterwagens mit aufgestellten Bänken. Dennoch war dieser 'Warteraum' mit seinen Hinweisschildern und den hübschen Gaslaternen ein sehenswerter Anblick.

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Gruss aus Bad Nenndor]

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50. 'Glück im Winkel' nannte sich das an der Bahnhofstraße erbaute Gast- und Logierhaus der Frau Hedwig Kappel, geborene Gallus. Es gehörte zu den ersten Häusern, die an der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe der Badeanlagen gebaut wurden. Es enthielt außer den Logierzimmern einen Saal mit Klavier, wie stolz verkündet wurde. Außerdem befand sich am Gebäude ein Garten mit einer kleinen Laube. Vielleicht war diese das Glück im Winkel. Einige Jahre später hieß das Lokal dann 'Berliner Hof'. 1909 übernahm es der Gastwirt Friedrich Narten, einige Jahre später hieß es Hotel 'Deutsches Haus' und im Laufe der Jahre hatten es die Gastwirte Otto Bock, Weinreis und Pittack in Besitz.

51. Der alte Gasthof 'Schaumburg' des Gastwirtes Heinrich Falke lag in Klein-Nenndorf am Ende der Rodenberger Allee. Ein hübscher, schattiger Garten mit Lauben und Grotten umgab den Gasthof. Man konnte dort auch Pferd und Wagen mieten. In einem Prospekt lesen wir, daß hier volle Pension im Jahre 1893 für 26-30 Mark gegeben wurde. Fiir die Woche - versteht sich -. Dafiir bekommt man heute vielleicht gerade noch ein einfaches Zimmer mit Frühstück, pro Nacht - versteht sich -. 1904 kaufte der Hotelier Wilhelm Jathe das Haus und vergrößerte es 1907. 1911 brannte es vollständig nieder,

ßlick auf die J3ahnhofstrasse.

6russ aus Bad Nenndorj,

52. Die Bahnhofstraße verläuft in nord-südlicher Richtung vom Groß-Nenndorfer Bahnhof bis zur Rodenberger Allee. Diese Aufnahme um 1905 zeigt die damalige Brunnengärtnerei, die zur Straße hin mit einer Steinmauer abgegrenzt war. Heute befindet sich auf diesem Gelände der schön angelegte Sonnengarten mit Springbrunnen und einem kleinen Pavillon. Links erblicken wir das Eberhardsche Haus, dann das Haus von der Heyde, die Villa Rühe und die 1882 erbaute Villa Ewe, das erste Sanatorium in Bad Nenndorf. Zu Großvaters Zeiten war die Bahnhofstraße noch eine relativ ruhige Straße, heute dagegen fließt der gesamte Durchgangsverkehr durch sie.

Bad Nenndorf - Kramerstraße

53. Die Kramerstraße, so benannt nach dem Bürgermeister Wilhelm Kramer, auf dessen Grundstücken die Zufahrtstraße zum 1904 erbauten neuen Bahnhof Bad Nenndorf entstand. Hier wurden, teils von auswärtigen Interessenten, fast ausschließlich Pensionshäuser erbaut, weil die Zahl der Kurgäste zwischen 1900 und 1910 sich fast verdoppelte. Die Kramerstraße lief in direkter Linie auf die Poststraße und diese wiederum auf den Ortsmittelpunkt zu. In der Kramerstraße entstanden unter anderem die Hotels 'Kronprinz" und 'Edelweiss' und die im gotischen Stil erbaute 'Villa Wente', die spätere Schaumburger Bank. Auch ein 'Pensionat für alleinstehende junge Damen' gab es in der Kramerstraße Nr. 164.

54. Der Aussichtsturm. Der Brunnendirektor, Freiherr von Hanstein-Knorr, ließ im Jahre 1850 auf eigene Kosten und mit pekuniärer Unterstützung reicher Kurgäste im Tannenwäldchen auf dem Strutzberg - oberhalb der Cecilienhöhe - einen Aussichtsturm erbauen, den er 'Belvedere' nannte. Zu allen Zeiten war der Aussichtsturm ein beliebtes Wanderziel, zumal auch weniger rüstige Kurgäste den Turm verhältnismäßig bequem erreichen konnten. Von der Plattform aus hatte man einen herrlichen Bliek in die norddeutsche Tiefebene, zum Steinhuder Meer, auf das unten liegende Nenndorf, auf die Bückeberge und die weit hinten liegenden Weserberge. Eine offene Schutzhütte in unmittelbarer Nähe bot Unterschlupf bei Regen und Sturm. Nach 1945 wurde der Turm mutwillig zerstört.

55. Im Frühjahr 1909 baute der Hotelier Wilhelm Jathe am Waldrand des Strutzberges eine Waldwirtschaft, die 'Cecilienhöhe'. Diese Schreibweise ist richtig, der Vorname der Kronprinzessin gab den Namen. Man hatte von hier aus einen reizenden Fernblick von der Veranda aus, die später wesentlich vergrößert und mit Schiebefenstern ausgestattet wurde. Später wurde ein Wohntrakt angebaut und ein großer schöner Kaffeegarten angelegt. Man erreichte die 'Cecilienhöhe' in einer guten halben Stunde durch den schönen Park und Erlengrund über den Podbielskiweg. Hier war auch der Ausgangspunkt für die mannigfaltigen Deisterwanderungen.

Im unteren Bild sehen wir die Gertrudenbrücke im Erlengrund mit Bliek auf die am Horizont liegende Buchenallee.

Bes.: W. Jalhe vom Hotel Schaumburz, Bad Nenndorf.

56. 'Die Mooshütte'. Am Wanderweg Bantorfer HöheCecilienhöhe in der Talsenke, zehn Minuten vom früheren Aussichtsturm entfernt, entsprang die 'Hessische Quelle'. Hier wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Schutzhütte aus Holzknüppeln und Moos gebaut. Vor dieser nach links lag ein kleiner Teich, den eine Süßwasserquelle speiste bis diese wegen der Bohrungen des nahe gelegenen Kohlenbergwerks versiegte. Später wurde die Hütte massivaus Steinen gebaut und man konnte dort Erfrischungen bekommen. 1924 wurde die Mooshütte weiter ausgebaut zu einem beliebten und gastronomisch gut geführten Ausflugslokal. Mitten im Wald gelegen, bequem zu erreichen war und ist sie für Wanderer, Kurgäste, Jung und Alt ein beliebtes Ziel.

57. So zeigte sich die Mooshütte um 1924. Der Kaffeegarten war infolge seiner geschützten Lage mitten im Walde und mit seinen vielen Sitzplätzen, besonders an Sonn- und Feiertagen geschätztes Ziel vieler Familien. Aber gerade auch wochentags und frühmorgens war es ftir den Wanderer und Spaziergänger ein gediegenes Naturerlebnis, draußen zu sitzen und den Stimmen der Vögel zu lauschen. Spätere Aus- und Anbauten im Wirtschaftsbereich führten zur weiteren Vergrößerung der einst kleinen Mooshütte.

58. Groß-Nenndorf hatte eine ganze Anzahl schöner Bauernhöfe mit stattlichen Fachwerkhäusern, die teilweise heute noch erhalten sind. In der sogenannten Biche, in Kreuz-, Schrniede-, Meier-, Mathias-, Born- und Horsterstraße und in der alten Dorfstraße um die Godehardikirche herum entstanden die ersten Hofstellen. Aber auch in Klein-Nenndorf gab es reiche und schöne Hofe. Ein solcher ist der Hof Nr. 5. Der Türbalken trägt die Namen Hans Heinrich Bock und Engel Marie Bock. Die Aufnahme stammt aus etwa 1900.

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