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Bad Nenndorf in alten Ansichten

Bad Nenndorf in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Hirlinger
Gemeente
:   Bad Nenndorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2921-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Nenndorf in alten Ansichten'

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59. Die frühere Kötnerstelle Nr. 6, als Schaper Nr. 6 allgemein bekannt, ist eine der alten Hofstellen mit immer noch schönem, renoviertem Fachwerk. Auf dem Türbalken stehen die Namen 'Johann Heinrich Schaper - Engel Marie Scheve 1839'. Und der Zierbalken darüber trägt die Inschrift: 'Wenn dich in trüben Tagen der Sorgen Angst befällt denk: Gott hilft alles tragen, er ist ja Herr der Welt. Sey nur mit dem zufrieden was Gott dein Herre thut es dient zu deinem Frieden denn er ist weis und gut.' Dieser Spruch und die Jahreszah11839 erinnern an die verheerende Stunnkatastrophe des Jahres 1839, bei der das Haus so arg verwüstet wurde, daß es ein einziger Trümmerhaufen war.

60. Zum 2Sjährigen Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms Il. am 15. Juli 1913 fand auch in Bad Nenndorf eine Feier statt, zu der die Schuljugend des Ortes und der umliegenden Dörfer zusammenkam. Die Mädchen in weißen Kleidern und Blumenkränzchen im langen Haar, die Jungen im Sonntagsanzug mit ihren Schülermützen, dazwischen 'Meikes' und 'Engels' in der Schaumburger Kindertracht. Zwischen den Bäumen hatte man kunstvoll aus Tannengrün eine Ehrenpforte errichtet, geziert mit der alles überragenden Krone. Die Fahnen im schwarz-weiß-rot der Kaiserzeit, Und sicherlich wurde aus vollen Kehlen gesungen: 'Heil Dir im Siegerkranz.'

61. Die 'Schwefelbande', die Lausbuben von 1905. Ja, Lausbuben waren sie, die sehr ehrenwerten Herren zwischen 50 und 70. Voll hintergründigen Humors, immer zu Späßen aufgelegt und witternd, wo man einen derben Streich anbringen konnte. Sie kamen alljährlich im Juli nach Nenndorf, um hier das 'Schwefelfest' zu feiern. Initiator dieses Klubs war der preußische Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Viktor von Podbielski. Ihm unterstanden die Staatsbäder und Nenndorf hat ihm viel zu verdanken. Hier posieren die wohl nicht sehr kranken Herren bei einer Sektbowle im Erlengrund. Sitzend von links nach rechts: Badeinspektor Rietzsch, Professor Dr. A. Winckler, von Podbielski, Oberst a.D, von Goldammer und Kurgäste. Hinter Podbielski der zwei Meter große Graf vonBredow.

62. Eine Nenndorfer Schulklasse um 1905. Damals waren es besondere Ereignisse im Schulleben wenn der Fotograf einmal im Jahr zum Fotografieren kam. Die Mütter hatten die Kinder schön hergerichtet, die weißen Halskrausen waren gestärkt und gebügelt und die Joppen der Knaben waren gebürstet. Ebenso skeptisch wie der Herr Hauptlehrer Heinrich Lehmann bliekten auch die Kinder in den großen Holzkasten. Vielleicht hatte ihnen der fremde Herr gerade das obligate Witzehen von dem Vögelchen erzählt, welches gleich aus dem Kasten fliegen würde. Die beiden Kleinen vor dem Lehrer waren seine Töchterchen, die er bei dieser günstigen Gelegenheit gleich mit auf's Bild bannen ließ.

63. Am 22. August 1920 veranstaltete der 'Fechtclub Bad Nenndorf' einen Kinder-Blumenkorso, Vor dem Großen Badehaus nahmen die Kinder mit ihren schön geschmückten Bollerwagen mit Hilfe ihrer stolzen Mütter Aufstellung. Lehrer Heinrich Lehmann führte Regie. Der 'Fechtclub' war Bestandteil des damaligen Kriegervereins und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, durch Sammlungen, Veranstaltungen und speziell durch Theateraufführungen Gelder in eine Kasse zu bekomrnen, aus der dann Kriegerwaisen betreut wurden. Von den heute siebzig- bis achtzigjährigen noch lebenden Teilnehmern werden sich viele an diesen schönen Tag erinnern.

64. Der 'Fechtclub Bad Nenndorf", eine Untergruppe des Kriegervereins 'Vorwärts', veranstaltete jedes Jahr im Winter - nach Badesaisonschluß - im Arkaden-Kursaal ein großes Fest, das bei den Nenndorfern außerordentlich beliebt war. Die Hauptattraktion waren jedesmai die Laien-Theateraufführungen Nenndorfer Bürger. Auf diesem Foto aus 1925 erkennen ältere Einwohner die Darsteller in einem historischen Stück, von links nach rechts: Heinrich Bock, Bäcker Pfingsten, Frau Mars, Heinrich Schweer, Helene Schwerdt, Karl Niemeyer und Fritz Tegtmeyer, In der Mitte vorn Hennann Pinkau.

65. Im Jahre 1922 wurde der große Findlingsstein, der in Groß-Hegesdorf ausgegraben worden war, per Sonderfuhrwerk nach Bad Nenndorf gebracht. Er sollte auf der Grünfläche vor der evangelischlutherischen Kirche als Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgestellt werden. Den schwierigen Transport des auf 700 Zentner geschätzten Steines hatte eine hannoversche Firma übernommen. Hier, vor dem Hotel 'Hannover', hielt der Transport an, etwas schien nicht in Ordnung zu sein. Vielleicht hatte sich eine der dieken Halteketten gelockert. Es sammelte sich gleich eine Menschenmenge an, die neugierig ihr Interesse bekundete. Schwierig gestaltete sich dann an der Kirche das Abladen und der Herauftransport auf den sehr erhöhten Kirchenplatz. Diese beiden Amateuraufnahmen sind wohl die einzigen, denn damals war der Besitz eines Fotoapparates eine Seltenheit.

66. Natürlich durfte um die Jahrhundertwende im Ortsleben auch ein Kegelklub nicht fehlen. Diese würdigen Herren, deren Namen hier unwesentlich sind, hatten folgende Berufe: Gastwirt, Chorleiter, Gartenarchitekt, Kantor, Hauptlehrer und Geschäftsinhaber. 1905 stellten sie sich dem Fotografen zu einern Erinnerungsbild.

67. Der Radfahrerklub 'All Heil' von 1898 hatte es sich zum Ziel gesetzt, die nähere und weitere Umgebung Nenndorfs zu durchradeln und die Unterlagen zu einem Wander- und Tourenbuch zu sammeln. Dieses erschien 1907 von Heinrich Lehmann in erster Auflage. Die Dargestellten waren alle honorige Persönlichkeiten. Man schaffte sich sogar eine einheitliche Kleidung an und ließ sich ein großes Vereinsabzeichen in Emaille in den Farben schwarz-weiß-rot herstellen. Nach dem Kriege löste sich der Klub von selbst auf.

68. Die Treppe, die gegenüber der Trinkquelle in die damals noch offene Wandelbahn der Arkade führte, war beliebter Standort für fotografische Aufnahmen. Diese im Kriegsjahr 1917 gemachte Gruppenaufnahme zeigt Kurgäste, die sich in ihrer Kleidung ganz wesentlich unterschieden von denen etwa von Bild 71. Vielleicht waren es sogenannte Freibädner. Der Herr ganz links mit dem imposanten Schnurrbart ist das, den Älteren bekannte Nenndorfer Original, Heinrich Döpke, populär unter dem Spitznamen 'General Blücher'.

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