Bad Oeynhausen in alten Ansichten Band 1

Bad Oeynhausen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Gerhard Lietz
Gemeente
:   Bad Oeynhausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0102-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Oeynhausen in alten Ansichten Band 1'

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39. Zum Bau der Auferstehungskirche stiftete das preußische Königshaus fünfzehntausend Taler. Auch den Entwurf für die Kirche von dem bedeutenden Architekten Friedrich August Stiller schenkte es der Gemeinde. Die Kirche wurde 1874 fertig gestellt. Da die Gemeinde aber bei der Planung und dem Bau beinahe völlig übergangen wurde, willigte sie erst 1882 in die Übereignung ein, Von 1905 bis 1907 wurde die Kirche erweitert und ist in dieser Gestalt den älteren Oeynhausenern noch in Erinnerung. Während der Besatzungszeit wurde die Kirche von den Briten benutzt. Am 24. Februar 1947 brannte die Kirche durch Fahrlässigkeit aus. Foto: N. Ryback, um 1915.

40. Ursprünglich liefen drei Alleen strahlenförmig auf einen Kurparkausgang gegenüber dem Bemardusheim zu. Die mittlere, sehr breite Allee bekam auf dem Platz vor dem alten Kurhaus, also etwa vor dem heutigen Kurtheater. Auf dieser Allee wurde anlässlich des Kaisermanövers im Jahre 1898 eine Parade abgehalten. Später wurden auf dieser Allee drei Lahn-Tennisplätze angelegt. Rechts von diesen Plätzen befand sich das Prinzenwäldchen, das zu Ehren des Prinzen Wilhelm, des späteren Kaisers Wilhelm Il., so genannt worden war, weil er sich als Kind (1865 und 1869) gern dort aufgehalten hatte. Die Tennisplätze wurden später zum Siel verlegt. Foto: Adolf Geisler, Hamburg, Kiel, Königsberg, etwa 1910.

41. Die Firma Irmer & Elze wurde 1903 von Paul Irmer als Reparaturwerkstätte in einem Gebäude der ehemaligen Chemischen Fabrik an der Herforder/Steinstraße (vom im Bild) mit einer Anfangsbelegschaft von drei Mann gegründet. Seit 1909 heißt die Firma 'Irmer & Elze, Maschinenfabrik, Eisen- und Metallgießerei, Bad Oeynhausen'. In dem Familienbetrieb ist jetzt die zweite und die dritte Generation tätig. Heute arbeiten in dem Betrieb rund dreihundertdreißig Arbeiter und siebzig Angestellte. Zu dem Heizungs- und Armaturenbau kam unter anderem die Herstellung fahrbarer Kompressoranlagen (hier ist der Betrieb führend), von Spezialmaschinen für den Straßenbau, von Druckluftwerkzeugen hinzu. Etwa vierzig Prozent der Produktion geht ins Ausland. Archivbild der Firma, 1908.

42. Die Köln-Mindener Eisenbahn wurde 1847 eröffnet. Der kleine Bahnhof von Bad Oeynhausen lag damals noch auf einer Ebene mit den Gleisen. In dem Bahnhof gab es ein gemütliches Stübchen, den 'Schmorpott', der bei Bürgern und Kurgästen sehr beliebt war. Neben dem Bahnhofsgebäude lag der schöne, schattige Bahnhofsgarten. Beim Ausbau der Strecke von 1907 ab wurde der Bahnkörper höher gelegt, um die vorher schienengleichen Straßenübergänge zu vermeiden. Das alte Bahnhofsgebäude wurde 1914 durch das heutige ersetzt, der Bahnhofsgarten und der 'Schmorpott' verschwanden. Der neue Bahnhof schaut nur noch mit seinem ersten Stockwerk über den Eisenbahndamm. Foto: Stengel & Co, Dresden, um 1908.

43. Der Oeynhausener Sportverein Adler wurde als fußballsporttreibender Verein gegen 1902 von Schülern der Höheren Stadtschule, des späteren Progymnasiums, gegründet. Die Schüler spielten auf dem freien Platz beim Progymnasium. Die erste Mannschaft spielte in der höchsten deutschen Spielklasse. Da der Fußballsport damals noch verpönt war, mussten sich die Schüler heimlich nach Gohfeld schleichen, um von dort mit der Bahn zu Wettspielen nach Hannover zu fahren. 1908 entstand aus dem Sportverein der Ballspielverein 'Bad Oeynhausen', der älteste fussballsporttreibende Verein Bad Oeynhausens, Foto: um 1908.

44. Hier steht vor seinem Hause, Herforder Straße 20, der Schneidermeister Heinrich Meyer mit seiner Familie. Im Hinterhause arbeiteten damals, 1908, zehn bis zwölf Gesellen. Ein guter Anzug aus englischem Stoff kustete neunzig Mark. Links wohnte der Tischler Baudorff, das Haus rechts gehörte Hartmann. In dem väterlichen Hause wurde Friedrich Meyer geboren, der die fertigen Anzüge gem zu den Kunden brachte, denn dann gab es fünfzig Pfennig Trinkgeld, das war viel Geld. Friedrich Meyer, Schneidermeister wie sein Vater, Ehrenvorsitzender des BVO von 1908, ist eine bekannte Oeynhausener Persönlichkeit. Das Haus wurde 1910 aufgestockt. Im Erdgeschoß befindet sich heute das Blumengeschäft Sundermeyer. Foto: H. Maaß, Hamburg, 1908.

45. Dieser Gruß aus Niederbecksen (seit 1926 eingemeindet) zeigt zwei für die Geschichte der Stadt Bad Oeynhausen wichtige Gebäude. Links oben sehen wir das Vereinshaus des Christlich-Patriotischen Männer- und Jünglingsvereins, erbaut 1907. Hier wurden ab 1914 Gottesdienste abgehalten. Es ist die Urzelle der 1940 selbständig gewordenen evangelisch-lutherischen Wicherngemeinde. Unten links ein Bild von der 'Brucher Schule' an der Niederbecksener Straße. Das Schulhaus wurde 1894 gebaut und 1906 erweitert. 1969 mußte das Haus einem Neubau Platz machen. Die Bäckerei (Mitte), Niederbecksener Straße 24, bestand bis 1966. Heute befindet sich dort eine Poststelle. Die Möbelfabrik (rechts oben) ist abgebrannt. Foto: vor 1909.

46. Die drei Gradierwerke zogen sich ursprünglich, vom Sültebusch beginnend, nördlich der Kanalstraße und nördlich der Mindener Straße bis nach Neusalzwerk hin, also etwa bis zum heutigen Festplatz. An ihren Dornenwänden rieselte die Sole herab und wurde durch die Verdunstung des Wassers angereichert, bevor sie in die Siedepfannen geleitet wurde. Gegenüber der Bahnüberführung heute Hilgenböker - stand die Gradierwerkskunst. Dort wurde die komplizierte Maschinerie der Solepumpen für die Gradierwerke reguliert. Im Hintergrund sieht man die Schornsteine von Neusalzwerk. 1928 wurde der Betrieb der Saline eingestellt. Die Gradierwerke wurden 1932/1933 und 1939/1940 niedergelegt. Foto: H.W. Völcker, Bad Oeynhausen, um 1911.

47. Rechts sehen wir das 'Bernardusheim', Es ist das frühere Haus 'Mon Bijou', das der 'Verein Bernardusheim e.V.' 1901 erwarb. Der Kauf wurde durch die Schenkung von fünfundzwanzigtausend Goldmark von Frau Rensing, der späteren Schwester Bernhardine des Josephs-Schwestern-Ordens in Trier, ermöglicht. Die Fassade des Hauses ist heute stark verändert. Zur Linken können wir den Baum bestandenen Westkorso bewundern. Die Baumreihe, die an der Fahrbahnseite steht, ist inzwischen abgeholzt worden. Über die Baumwipfel schaut das Türmchen der katholischen Kirche. Die Fahrbahn des Westkorsos besteht noch aus einer Schotterauflage. Foto: etwa 1910.

48. Wir schreiben dem 27. Januar 1910. Angetreten zu Kaisers Geburtstag ist der Kriegerverein von Bad Oeynhausen, gegründet 1873. Vor der Front steht der Vereinsführer, Hauptmann der Reserve, Badeverwaltungsdirektor Geheimer und Oberbergrat Adolf Morsbach. Fahnenträger ist Gustav Peitsmeier, Augustaplatz 2; die Fahnenbegleiter sind Ernst Röthemeyer, Sielstraße 11, und Ludwig Drewes (mit Spitzbart), Sielstraße 6. Der Kriegerverein besteht noch heute in Bad Oeynhausen. Seit 1962 heißt er 'Deutscher Soldatenbund Kyffhäuser e.V.'. In Bad Oeynhausen bestehen sechs Kameradschaften. Foto: 1910.

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