Bad Salzungen in alten Ansichten

Bad Salzungen in alten Ansichten

Auteur
:   Hartmut Ruck
Gemeente
:   Bad Salzungen
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5342-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Salzungen in alten Ansichten'

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9. Der Ratskeller wird durch einen Brauereiwagen beliefert, die bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Salzungen verkehrten. Ein Rathaus soll nach einer Chronik bereits 1289 errichtet worden sein. Es erfuhr im 16. Jahrhundert mehrmals eine Erweiterung bzw. Umbau. Das Erdgeschoß diente schon damals als 'Weinkeller' den Bürgern zur kühlen Rast. 1662 wird der Stadtkeller im Rathaus neu gebaut, nachdem das Rathaus im 30jährigen Krieg zerstört und wiederaufgebaut wurde. Der katastrophale Stadtbrand von 1786 vernichtete erneut das Rathaus, lediglich die alten Kellergewölbe des Ratskellers blieben erhalten. 1790 entstand das Rathaus in seiner heutigen Gestalt.

Sah:un~en

10. Der östliche Teil des Marktplatzes um 1900. Die Mohrenapotheke im Vordergrund wurde nach 1880 an der Stelle der 'Löwenbäckerei' bzw. des ursprünglichen 'Gasthofes zum Goldenen Löwen' erbaut. In der linken Häuserreihe gehörte bis zu seinem Abriß 1988 der Gasthof 'Zur Krone, anfangs 'Zum Stern', zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Vermutlich im 16. Jahrhundert erbaut , blieb er beim großen Brand von 1786 verschont. Seine Veranda war eine Zierde des Hauses und Marktes. Das Nachbarhaus, heute steht dort der Bau der Deutschen Bank, gehörte zu dieser Zeit Christian Voigt, der neben einer größeren Landwirtschaft in seinem Haus seit Juli 1858 eine Strohhutflechterei mit Ladenbetrieb unterhielt. Die Häuserreihe wird dann von der Bomgasse unterbrochen. Heute steht an dieser Stelle einschließlich des folgenden Hauses der Anbau der 'Deutschen Bank'.

11. Bliek auf den Salzunger Markt aus der Johannisstraße in Höhe der Einmündung der Sulzberger Straße. Das Bild verruittelt einen Eindruck der stadträumlichen, aus dern Minelalter überkommenen Situation, Rechts ist die Einmündung der Bäckersgasse. 1913 brannte das rechte Eekhaus, Besitzer war der Korbmacher Fuchs, ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Das gegenüberliegende Haus des Buchbinders Hopf wurde 1977 abgerissen. Am Ende der links sichtbaren Häuserzeile der Gasthof 'Zum Schwarzen Bären', die spätere 'Marktschänke' und heutige Musikschule. Rathaus und Café Bein sind im Hintergrund der Marktbebauung sichtbar.

12. Ansicht des Marktplatzes nach Beseitigung des alten Marktbrunnens im Jahre 1933. Gegenüber der Darstellung aus dem Jahre 1830 bei gleichem Betrachterstandort sind die Häuser mit einem zusätzlichen Stockwerk versehen; Kraftfahrzeuge und Verkehrszeichen sind deutlich Zeichen der stattgefundenen Entwicklung.

13. Die evangelische Stadtkirche St. Simplicius mit dem Kirchplatz um 1930, dessen Baumschmuck 1937 entferm wurde. Nach der Salzunger Chronik ist die Simpliciuskirche das erste Gotteshaus innerhalb der Stadt (Ersterwähnung 1112). Neubau um 1380. Nach Zerstörung in den Jahren 1640 und 1786 durch Brand erfolgte jeweils der Wiederaufbau, zu dem das Baumaterial dem Kloster AIlendorf entnommen wurde.

Solbad Salzungen Huhn'scher Hof

14. Der 'Malerwinkel' der Stadt Bad Salzungen, entstanden aus dem Zusammenfügen eines mittelalterlichen Burgmannensitzes und Bürgerhäusern, die nach dem großen Stadtbrand von 1786 erbaut wurden. Ein in einem Bürgerhaus ansässiger Handwerksbetrieb bietet im Ausstellungsfenster neben der Türe seine Ware feil. Durch einen 1969/70 aufgeführten Bau einer Kaufhalle wurde dieses Haus abgerissen.

IS. Der 'Haunsche Hof um 1870. Sitz eines vorn jeweiligen Stadtherren Salzungens belehnten Burgmannes. der sich von der Stadt durch eine besondere Mauer schied. Der 'Haunsche Hof ist eines der wenigen erhalten gebliebenen Gebäude aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Am Eingangstor ein Wappenstein mit der Inschrift: ANNO DNI 1516 und dem Wappen von Haun. Über der Haustür des Treppenturms ein Wappenstein aus dern Jahr 1624.

16. Die nach dem großen Stadtbrand von 1786 auf dem Kirchplatz erbaute Stadtschule wurde bis 1927 zu diesem Zwecke genutzt. In der Stadt Salzungen wurde bereits 1329 ein Schulmeister erwähnt und in der Folge war bis in die Neuzeit ein geordnetes Schulwesen fester Bestandteil des städtischen Lebens. Das Bild zeigt die alte Stadtschule im Jahr 1915.

17. Das erste , am 18. August 1851 eröffnete Kurhaus am Salzunger Burgsee. Es entstand aus dem Gebäude einer in Konkurs gegangenen Zuckerfabrik. Das Erdgeschoß enthielt einen Saal, Konversations-, Spiel- und Lesezimmer. Anbauten für Arztpraxis und Personalwohnungen vervollständigten die Anlage. Die Logierzimmer befanden sich in den Obergeschossen. Uferterasse, Konzertgarten und Bootssteg zum Gondeln ergänzten das Angebot.

18. Kurhausgarten rnit Colonade und Musikpavillon waren Teil des seit der Jahrhundertwende als geschlossene Kuranlage gestalteten Geländes um das Kurhaus am Burgsee. Durch Ankauf benachbarter Villen Unterkunftsmöglichkeiten für die Kurgäste.

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