Bad Salzungen in alten Ansichten

Bad Salzungen in alten Ansichten

Auteur
:   Hartmut Ruck
Gemeente
:   Bad Salzungen
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5342-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Salzungen in alten Ansichten'

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SOLBAD SALZUNGEN.

Senutstrasse.

39. Die 1886 eingeweihte neue Bürgerschule Salzungens (heute 1. Stadtschule ) befand sich außerhalb der Stadt. Ein direkter Zugang war nur durch eine durch die Superintendentur zugängliche Pforte in der mittelalterlichen Stadtmauer, den 'Durchgang', möglich. Durch Anlage der Schulstraße wurde 1902 der im Bild dargestellte Zustand geschaffen.

40. Das Neuentor und eine dazugehörige Vorstadt wurden bereits 1397 in einer Urkunde von Landgraf Balthasar von Thüringen erwähnt. Der in der Darstellung aus dem Jahr 1910 ersichtliche Bauzustand hat sich im Großen und Ganzen bis in die Gegenwart erhalten.

41. In der Urkunde von 1397 gestattete Landgraf Balthasar von Thüringen den Bürgern seiner Stadt Salzungen die Anlage eines Grabens zur Verstärkung der Stadtbefestigung. Der 'Graben', eine Gasse im Stadtbild Bad Salzungens, erinnert durch Topographie und Namen an dieses Ereignis und die mittelalterliche Stadtbefestigung.

42. Der technische Fortschritt im ausgehenden 19. Jahrhundert mit Elektrotechnik und dem Kraftfahrzeug machten auch um die Stadt Salzungen keinen Bogen, wie uns die Ansicht der AugustBebel-Straße um 1900 auf der Höhe der Gaststätte 'Zur Einkehr' (früher 'Zum Löwen') verrnittelt. Die am rechten Bildrand sichtbare 'Villa Dittmar", erbaut 1847, kann auf eine bewegte Geschichte ihrer Nutzung verweisen. Wohnsitz besser situierter Salzunger Bürger, Sitz eines Gruppenkommandos des Reichsarbeitsdienstes, sowjetische Stadtkommandantur und Poliklinik.

Sulzberger Strasse.

43. Die Sulzberger Straße, nach einem berühmten Sohn der Stadt, DI. Johann Christian Sulzberger (1730-1803), benannt. zeigt sich als ein für die Stadtentwicklung bis 1900 typisches Ensemble. Die vorhandenen Toreinfahrten, die Höfe , alte Werkstätten und Gärten an der alten Stadtmauer kennzeichneten das Ackerbürgerstädtchen Salzungen, in dem Bürger sich sowohl gewerblich als auch landwirtschaftlich betätigten. Um die Jahrhundertwende entstanden Pensionen zur Seeseite, die Ausdruck der wachsenden Bedeutung als Kurstadt sind.

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Verlag 'Heinrich Hopf, Salzuugen

44. Der Bliek vom Hof der Schnepfenburg zeigt Villen die, erworben vom Solbad, der Unterbringung von Kurgästen dienten. Die Villa, erhöht im Hintergrund, wurde nach Erwerb und Ausbau durch die Stadtverwaltung seit dem Jahr 1927 zur Oberrealschule der Stadt und ist gegenwärtig noch Gymnasium.

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45. Auf dem Nappenplatz, in dessen Mitte sich die wichtigste Solequelle der Saline Salzungen befand, standen die Siedehäuser des Salzwerkes bis zur Verlagerung der Saline an den Bahnkörper (1863/1873). Über 1 000 Jahre Salzproduktion in den Nappen hatte einen in hohen Maße mit deren Rückständen kontaminierten Boden hinterlassen, so daß vorerst kein Gebäude hier errichtet werden konnte. Lediglich Vorgärten in der umschließenden Bebauung prägen das vorliegende Bilddes Platzes um 1900.

46. Zu Beginn der Hitlerdiktatur wurde der Nappenplatz in einen Aufmarschplatz für politische Massenaktionen umgestaltet. Zusätzlich wurde der ehemalige Marktbrurmen umgesetzt. Die Ansicht zeigt den Zustand des Jahres 1935. Als während des Zweiten Weltkrieges die 'Nappe' von einem Luftschutz-Keller unterhöhlt worden war, ging der Marktbrurmen zu Bruch, so daß er nach Kriegsende ersatzlos beseitigt wurde.

47. Kreuzung der Bahnhofstraße mit Niederborn, Michaelisstraße und Steinweg. Das rechts am Bildrand sichtbare Gebäude von Chr. Rommel ist auf dem Standort einer 1863 abgebrochenen Siedehütte des alten Salzwerkes errichtet worden.

48. Die Brunnen der Stadt waren bis zum Bau der städtischen Wasserleitung 1886/87 ein wichtiger Lebensbestandteil. Die Stadt hatte mit eigenen Quellen ihre Problerne, da ihr Wasser meistens salzhaltig war. Deshalb wurde bereits 1455 taut urkundlicher Erwähnung ein am Pleßberg entspringender Bach, der 'Armbach' in die Stadt geleitet. Der abgebildete 'Riemesborn', eine Quelle, wurde laut Chronik 1552 neu gegraben, ist aber sicher älter und war bis 1947 ein Wahrzeichen der Stadt. Heute ist er verschlossen.

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