Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Auteur
:   Ing. Felix Saul
Gemeente
:   Bad Schmiedeberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5452-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schmiedeberg in alten Ansichten'

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9. Eine Aufnahme von 1910. Bliek aus der ehemaligen Wilhelmstraße, heute Wittenberger Straße, auf das Hotel 'Zur goldenen Sonne', hier bezeichnet als 'presantestes Etablissement am Platze'. Es war zu jener Zeit das 'erste Haus am Platze' und in der geschichtlichen Folge das älteste erhaltene Wirtshaus. Ein Schlußstein über dem Hintereingang in der Kirchstraße zeigt heute noch die Jahreszahl 1559. Der Kaufmann Willy Hepprich hat es 1925 zu einem repräsentativen Textilwarenhaus umgebaut, in der Fassadenform wie jetzt noch zu sehen.

10. Die Wilhelmstraße, heute Wittenberger Straße, Ecke Marktplatz und mit Bliek in die Kirchstraße. Rechts ein Renaissancehaus mit noch erhaltenen Putzverzierungen und einem Fensterportal, das früher ein Türportal gewesen sein muß, was rechts und links die Sitznischen zeigen. Der heutige Zustand des Portals läßt, da auch in den alten Bauakten keine Zeichnungen Auskunft geben, eine Restaurierung äußerst schwierig werden.

11. Dem aus dem Gut Leipnitz bei Dahlenberg stammenden Generalfeldmarschall v, Mackensen wurde die Ehrenbürgerschaft der Stadt Bad Schmiedeberg verliehen. Aus diesem Anlaß waren der Kriegerverein und der Schützenverein auf dem Marktplatz angetreten. Rechts vor dem Denkmal steht Bürgermeister Otto Kelle. Die heutige Luisenstraße hieß bis 1945 Mackensenstraße .

12. Die Schützengilde von Bad Schmiedeberg. Eine Aufnahme vor dem Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz, vermutlich aus dem Jahre 1906, anläßlich der 200jährigen Wiedererrichtung der städtischen Schützengilde, wie die Vereinsfahne im Hintergrund aussagt. Diese Fahne hängt heute in der Heimatstube im Au-Tor. Interessant ist weiter auf dem Bild das Gebäude links neben dem Denkmal. Hier ist noch ein Haus mit der Giebelseite zu sehen. Dieses wurde Ende der Zwanzigerjahre abgerissen. Wenige Jahre später wurde in den verbliebenen Gebäuden des Grundstücks Markt 6 der Arbeitsdienst einquartiert.

13. Da die Hausnumerierung am Markt mit der Apotheke NT. 9 und dem Rathaus NT. 11 eine Lücke hat, mußte es eine NT. 10 gegeben haben. Hier ist es, Markt NT. 10: ein Haus mit einem Renaissanceportal. Anfang der zwanziger Jahre wurde das Haus abgerissen. Das Portal wurde jedoch erhalten und ist auf der Südseite des Feuerwehrdepots eingemauert worden. Die Tür war viele Jahre der Eingang zur Ratswaage. Die drei Flachreliefs zeigen zwei Personen, die Kurfürsten in Sachsen-Wittenberg, Friedrich den Weisen und seinen Großvater Friedrich den Sanftmütigen. In der Mitte das kursächsische Haus- und Schwerterwappen. Rechts ist die 'Fahne' des Hotels 'Preußischer Adler', damals gleichzeitig als Bahnhofshotel bezeichnet, zu sehen.

14. Hier die Rückseite des Hauses Markt Nr. 10. Die Baufälligkeit als Hauptgrund des Abrisses zeigt sich sehr deutlich. Eine weitere Notwendigkeit war die Verbreiterung der Hitzlerstraße. Die heutige Kurt-am-Ende-Straße war damals nach dem bekarmten Schlossermeister Hitzier benannt. Mit dem Abriß wurde eine breitere Verbindungsstraße zwischen Rathaus und Kaiserbad erreicht und die kleine Grünanlage angelegt. In den ersten Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges wurde in einem Teil der Grünfläche ein Splittergraben gebaut, der im Garten des Hauses Olitzsch in einem Bunker endete. Die Bunkeranlage besteht heute noch. Links im Bild ist das Kolonialwarengeschäft von Moritz Reichert, an der Ecke zur Neustraße, später übernommen von Paul Bauermeister .

BAD SCHMIEDEBERG. Bahnhof.tr""'~ u. Postamt.

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15. Das Postamt wurde 1897 als königliches Postamt errichtet. Eine allseitige Klinkerfassade, die heute noch von bester Qualität zeugt. Gleichzeitig ein Bliek in die ehemalige Hitzlerstraße, benannt nach dem Schlosserrneister Hitzler. Auf Anregung von Hitzier wurde 1866 der Gewerbeverein gegründet. Er selbst war viele Jahre Vorsitzender. Unter seiner Führung brachte im April 1878 der Gewerkeverein einen Antrag im Magistrat ein, im alten Lazarett ein provisorisches Moorbad einzurichten - die Geburtsstunde des Moorbades.

BAD SCHMIEDEBERG (Be? Fla't-a.) Das Kalserbad

16. Das Kaiserbad wurde von einer Aktiengesellschaft erbaut und nahm 1896 die ersten Patienten auf. Der Name Kaiserbad war eine Werbung, der Kaiser war nie in Bad Schmiedeberg. Es war in jener Zeit ein sehr modernes Sanatorium: für das städtische Eisenmoorbad ein ernst zu nehmendes Konkurrenzunternehmen. In beiden Weltkriegen wurde es als Lazarett genutzt. Nach 1945 war es im Besitz von Max Kaul. Nach der Enteignung wurde es erst als Moorsanatorium, dann als Heidesanatorium bezeichnet. Auf dem Ackergrundstück im Vordergrund wurde von der städtischen Sparkasse 1929/30 ein Sparkassengebäude nach Plänen von Bauhaus-Architekten gebaut.

Bad Schmiedeberg. Bez. Halle Bahnnofstrasse

17. Nachdem im Jahre 1900 die Straßen- und FuBwegpflasterung der Bahnhofstraße abgeschlossen war, begarm auch eine ostseitige Bebauung. Im Vordergrund rechts die Villa des Arztes Dr. Mayer, später des Badearztes Dr. med. Tochtermann. 1954 war es Kinderkrippe 'Jussuf Ibrahim', dann Zahnarztpraxis. Dahinter die Villa der Ziegeleibesitzer Dittmar und Dittrich. Erbaut, wie kann es anders sein, aus Klinkern der eigenen Ziegelei.

Gruss aus Moorbad Schmiedeberg Partie am Bahnhof

18. Am Bahnhof. Der Bahnhofsvorplatz mit Stadtsilhouette. In der Bildmitte der Schornstein des Heizhauses des Kaiserbades. Links an der Bahnhofstraße einige Reklameschilder vor der Villa Klauert, G.R. Frohne, Tonwerke an der Reinharzer Straße, Villa Schneider, Villa Askania.

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