Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Auteur
:   Ing. Felix Saul
Gemeente
:   Bad Schmiedeberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5452-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schmiedeberg in alten Ansichten'

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19. Park und Bahnhof. Neben der erweiterten Kurparkanlage über die südliche Rehbachgrenze hinaus, dem Sonnen- und Rosenpark, zeigt diese Ansicht den Bahnhof vorn Osten her. 1895 wurde die Bahnlinie zwischen Pretzsch und Eilenburg fertiggestellt. Die Bahnhofsgebäude an der Strecke zeigen im Bau vielfach Ähnlichkeiten und sind in der Außenfassade mit einheimischen Klinkern gebaut.

lJad Schmtedeberç. Blick au! das Kurhaus.

20. Bevor der Schwanenteich angelegt wurde, gab es den Sandmühlenteich. Er befand sich parallel zur Dommitzscher Straße. Eine Neugestaltung der Parkanlage vis-à-vis dem Kurhaus brachte diese Veränderung, die im Kern auch heute noch erkennbar ist.

BAD SCHMIEDEBERG. t:1oorbad

21. Zur Serie alter Ansichten gehört auch ein Bild der Badeeinrichtungen. In einer Badezelle standen eine Moorwanne und eine Reinigungswanne. Das Moor wurde mittels Kübeln in die Holzwanne geschüttet und mit heißem Wasser aufbereitet. Anschließend erfolgte mit kaltem Wasser die entsprechende Temperierung. In einem Prospekt ist angegeben, daß der Badegast die Zubereitung 'seines' Moorbades kontrollieren kann, sofern er eine Viertelstunde vor dem Badetermin anwesend ist.

22. Eine Ansichtskarte der Junkers-Luftbild-Zentrale mit Bliek auf das Kurhaus und den Schwanenteich. Inmitten des Schwanenteiches ist eine kleine Insel mit dem Schwanenhäuschen. Links oben der Schornstein der Fabrik Mihowa. Hier wurden Ofenkacheln produziert. Heute ist hier der Standort der 1958 geweihten katholischen Kirche.

23. Das Inieressanteste an dieser alten Ansichtskarte ist die zeichnerische Darstellung des alten Kurhauses (oben links). Das erste Kurhaus wurde im ehemaligen Kavallerielazarett eingerichtet; es stand an gleicher Stelle wie das heutige Kurhaus. Welch großen Mut haben die damaligen Stadtväter aufgebracht, für den Bau des prächtigen Kurhauses, wenn man den Vergleich zum alten Haus zieht. Unten links ist das Hotel Malsch (nähere Beschreibung unter Nr. 54); rechts daneben das Restaurant Bergschlößchen auf den Weinbergen, hier noch ohne den Dachausbau und Terrassenvorbau. Langjähriger Besitzer dieses Restaurants war Herbert Thieme. Vervollständigt wird diese Ansichtskarte mit einem Bild des Reinharzer Schlosses und einem Bliek vom Kirchturm in die Wittenberger Straße. Diese Karte erschien im Verlag von Alfred Gebser , Bad Schmiedeberg.

24. Dieses Denkmal für die gefallenen und vermißten Sportfreunde des 'Bundes Deutscher Radfahrer' aus dem Ersten Weltkrieg ist das einzige seiner Art in Deutschland. Am 17. Juni 1923 wurde es unter großer Anteilnahme aller Radsportgaue eingeweiht. In einer großen Sternfahrt traf man sich im annähernden Mittelpunkt Deutschlands. Diese geografische Lage unserer Stadt, das in Deutschland bekannte Eisenmoorbad und der Kurpark als würdige Umrahmung waren die entscheidenden Punkte , das Bundesdenkmal in Bad Schmiedeberg zu errichten. Im unteren Sockel sind die Radsportgaue mit ihrer Nummer und der Anzahl der gefallenen Radsportkamaraden aufgeführt. Umrahmt von Friedenssymbolen finden wir im Mittelteil die Namen der Gefallenen des mitteldeutschen Radsportgaues Magdeburg. Als Krone ziert das Bundesdenkmal die ewige Flamme aus Stein.

25. Der 'Soldat aus Stein' am Schwanenteich: ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen der Stadt Bad Schmiedeberg aus dem Ersten Weltkrieg. An beiden Seiten und an der Rückseite des Soekels befinden sich die Namenstafeln (Nordseite fehlt), die Vorderseite wird restauriert. Ungewöhnlich für ein Kriegerdenkmal ist die Aufführung eines Frauennamens. Auf der Nordseite steht als letzter Name Margarete Heinze, 1921.

26. Der Gesundheitsquell befand sich südöstlich der Bahnlinie bei Moschwig, rechts der Straße nach Söllichau im Wald. Dem stark eisenhaitigen Wasser wurde gesundheitsfördernde Kraft zugesprochen. Als Ausflugsziel wurde der Gesundheitsquell entsprechend hergerichtet. Das traditionelle Osterwasser wurde von dort geholt. An der Quelle sitzt der Heidemaler Alfred Eduard Lehmann- Wittenberg.

27. Die städtische Kurkapelle vor dem Musikpavillon im Kurhausgarten.

28. Aus dem großen städtischen Kurorchester bildeten sich, je nach Anlaß und Gelegenheit, kleinere Ensembles heraus. Hier das Kammermusikquartett. Am Klavier: Ernst Dickmann; 1. Violine: Heinrich Pauscher; 2. Violine: Kurt Schüler; Cello: Herbert Wendt. Diese Aufnahme wurde im Kurhausgarten, in der Nähe vom Bühnen- und Saaieingang gemacht. Rechts oben auf dem Bild ist der alte Eingang zwischen Kurhaus und Kur -Café zu sehen.

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