Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Auteur
:   Ing. Felix Saul
Gemeente
:   Bad Schmiedeberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5452-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schmiedeberg in alten Ansichten'

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49. Wittenberger Straße. Heute ein freier Platz unmittelbar rechts hinter der Nordseite des Au-Tores, Das Kolonialwarengeschäft von F.A. Mende. Rechts dahinter ein kleines Tanzlokal, später die RadioQuelle Hänisch, Haus, Geschäfts- und Nebengebäude wurden Ende der fünfziger Jahre abgerissen. Ebenfalls wegen Baufälligkeit erfolgte der Abriß des Hauses links daneben.

BAD SCHMIEDEBERG, Bez, Halle

Moschwlg.rslrass.' ('llt Blick auf Kurhaus

Villa Steinert

50. Hotel-Pension Haus Steinert war eines der 'ersten Häuser' am Platz. Vormals im Besitz der Frau Baronin von Stawenow, war dieses Haus, unmittelbar dem Bade gegenüber, ebenfalls eine bevorzugte Adresse. Ausgestattet mit einem Rollstuhlaufgang nahm es Badegäste auf und stand mit einem Restaurant im Keller und dem schattigen Kaffeegarten auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der letzte Privatbesitzer war Otto Müller. Ende der Fünfzigerjahre wurde es vom Eisenmoorbad übernommen.

51. Neben der Totalansicht der Stadt vom Kurhaus bis zur Stadtkirche ist der linke untere Bildteil interessant. Er zeigt die 'Restauration von Oscar Kretzschmann', eine Gaststätte in der Neustraße. Der Gastraum war wie eine Wohnstube eingerichtet. Bis Anfang der Sechzigerjahre war Kretzschmanns Gaststätte unter dem letzten Besitzer Manfred Mellwitz in Betrieb. Es war eine beliebte kleine Familiengastwirtschaft, besonders zur Mittagszeit besucht von Lehrern der Schule und nach Dienstschluß von den Fahrern des Kraftverkehrs. Nicht zu vergessen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die nach den sonntäglichen Übungen gern bei ihrem 'Feuerwehrhauptmann' einkehrten. Das Bild unten rechts zeigt eine frühere Gestaltung des Vorplatzes am Badehaus.

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Schießstand

52. Das 'Schützenhaus', später als Volkshaus benannt, war in der Torgauer Straße. Die Ansicht ist aus dem Jahre 1910. Auf dem Bild oben links die Außenansicht, oben rechts der sich nördlich anschließende 'Concert- und Ball-Saal'. Unten links der 'Concert-Garten' und rechts der Schießstand des Schutzenvereins. Die letzte Besitzerin war Frau Görlich. Ende der Fünfziger-, anfang der Sechzigerjahre wurde das einst so renommierte Haus geschlossen. Die rechts angrenzende Molkerei kaufte das Grundstück und baute es als Wohnung und Lagerräume aus. Die Bundeskegelbahn wurde durch die Kegelsportfreunde ständig weiter genutzt.

53. Unter den vielen Vereinen gab es auch reine Damenvereine. Die Mitglieder des Kegelclubs 'Starke Faust' waren in der Mehrzahl Ehefrauen der ansässigen Geschäftsleute. Von links: Anne Krause (Spediteur), Grete Baltz (Buchbinderei), Frau Schuckelt (Kürschnerei), Martha Soffner (Bahnhofswirtin), Martha Saul (Bäckerei), Auguste Pauscher, Frau des Konzertmeisters, H. Puscher (Kurzwarengeschäft), Frau Richter, Paula Bauermeister (Kolonialwaren), Frieda Georgie (Eisenwarenhandlung), Mieze Mellwitz (Stadtkassenrendant), Frau Koch (Ehefrau des Schornsteinfegermeisters), Frau Lilly Wiehert (Pensionärin) und Frau Görlich (Chefin des Schützenhauses).

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54. Das 'Hotel Malsch', benannt nach seinem Besitzer Eduard Malsch, befand sich im Gebäude der Leipziger Straße 63, gegenüber dem Rathaus und der Drogerie Mohr. Heute ist es ein Wohn- und Geschäftshaus (Sitz der Maler GmbH). Dieses Gebäude ist eines der wenigen, das die furchtbaren Zerstörungen von 1637 - im Dreißigjährigen Krieg - glimpflich überstanden hat. Im unteren Bildteil ist der für das Gebäude außergewöhnlich große Festsaal des Hotels zu sehen.

Hötel Kaiserhof, Bes.: A. Bath Bad Schmiedeberg, Bez. Halle

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55. Das Hotel 'Kaiserhof' befand sich auf dem Markt, heute Markt Nr. 2. Es war eines der Häuser, in denen die zahlungskräftigen Kurpatienten abstiegen. Von der Marktansicht dahinter befanden sich ein großer Gesellschaftsraum und ein sehr großer Restaurantgarten, der bis hin zum Promenadenweg reichte. Noch vor 1945 wurde eine Bank an der Stelle des Hotels eingerichtet. Letzter Bankdirektor war Herr Schwalm. Da nach 1945 die städtische Sparkasse in eine Zweigstelle der Kreissparkasse Wittenberg umgewandelt wurde, zog diese dann in die Bankräume ein.

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Hotel PreuBischer Adler, "ffiid Schrnie e erg

56. Das Hotel 'Preußischer Adler', nach 1945 'Schwarzer Adler', auch als Bahnhofshotel bezeichnet, wurde 1980 wegen 'Baufälligkeit' abgerissen. Letzter und langjähriger Besitzer war Otto Uhlmann (bis 1965). Danach war Gregor aus Patzschwig Pächter. Im Hauptgebäude befand sich rechts von der Toreinfahrt das Restaurant mit Vereinszimmer. Im rechts angrenzenden Gebäude war ein Saal für etwa 120 Personen. Im Obergeschoß befanden sich die Hotelzimmer und Wohnung des Besitzers. In einer Art Hofgarten standen zwei uralte Kastanien und eine kleine offene Konzerthalle .

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57. Das Hotel 'Kronprinz' war bis zu seiner StilIegung 1945 das 'Erste Haus am Platze'. Die Fassade ist heute durch den Einbau eines Ladengeschäftes im Erdgeschoß stark zerstört. Das Gebäude selbst befindet sich in der Wittenberger Straße neben der wiedereröffneten Fleischerei Richter. Der 'Kronprinz' war ein Treffpunkt vieler Vereine und Geschäftsleute. Unter anderen hielt hier der Margarethenverein seine Vereinsversammlungen ab.

58. Die Innenansicht des 'Marktkaffees' etwa aus dem Jahre 1932. Eingerichtet im Wiener Kaffeehausstil, mit schmiedeeisernen Tischgestellen, kleinen runden Marmorplatten und geschwungenen Rundholzstühlen, strahlte es Gemütlichkeit aus. Rechts an der Wand sind die für Kaffeehäuser typischen hölzernen Zeitungshalter zu erkennen. Das 'Marktkaffee' war eines der renommiertesten Kaffeehäuser jener Zeit. Nach seinem Besitzer Arthur Wendt wurde es auch scherzhaft 'Zum süßen Arthur' genannt.

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