Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Bad Schmiedeberg in alten Ansichten

Auteur
:   Ing. Felix Saul
Gemeente
:   Bad Schmiedeberg
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5452-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schmiedeberg in alten Ansichten'

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59. Der Marktplatz während der Frühjahrs- und Sommersaison. Die Gastwirtschaften 'Rats-Keller', Inhaber Kar! Schiedung, und das 'Marktkaffee' , Besitzer Arthur Wendt, hatten ständig auf dem Marktplatz Tische und Stühle zur Bewirtung der Gäste aufgebaut. Durch eine einladende Gestaltung mit Holzzäunen, Sonnenschirmen sowie Palmen und Blumenkästen war dieser Platz sehr beliebt. Das Kurorchester spielte jeden Freitag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr und Sonntag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr zum Platzkonzert auf. Zum Abschluß eines jeden Konzertes spielte das Kurorchester traditionell das Deutschlandlied. Das Hotel 'Zum Kronprinzen' und das Hotel 'Zum Preußischen Adler' stellten dann ebenfalls noch Tische und Stühle auf den Marktplatz und bewirteten die Gäste.

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60. Der Wasserturm auf den Weinbergen wurde 1908 zur Aufnahme des Wasserhochbehälters errichtet. Der eiserne, genietete Wasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 30 000 Litern und wird heute noch genutzt. Der Bereich Weinberge, Kurhaus, Leipziger Straße (oberer Teil), Rehhahnweg, Zschimmerstraße, Eilenburger Straße erhält Wasser von diesem Turm. Die Baukosten wurden zum Teil aus städtischen Mitteln und aus Spenden der städtischen Gewerbetreibenden finanziert. Der Turm diente früher gleichzeitig als Aussichtspunkt. Bei den vorangegangenen Vermessungsarbeiten kam man zu einem kuriosen Ergebnis. Danach haben die Sohle des Rundganges am Kirchturm und die Eingangsschwelle der Gaststätte 'Bergschlößchen' auf den Weinbergen, damaliger Besitzer Thieme, über dem Meeresspiegel gleiche Höhe. Der Kiefernwald, der heute den Wasserturm umgibt, wurde nach Baufertigstellung angepflanzt.

61. An der Stelle des alten Borkenhäuschens auf der 'Schönen Aussicht' ließ der Magistrat einen Aussichtsturm errichten. Zu Ehren des Kaisers wurde der Turm bei der Einweihung 1910 auf den Namen 'Kaiser-Wilhelm-Aussichtsturm' getauft. Hier eine Aussicht von Norden bzw. der erste Bliek, nimmt man den Weg über die Holztreppe. Links vom unteren Turmfenster ist ein Esel zu sehen. Mit ihm transportierte der Turrnwirt seine benötigten Waren auf den Berg. Etwa parallel zur Holztreppe verlief der sogenannte Eselsweg.

Kaiser Wilhelm-I'ussichtsturm

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62. Das linke Bild zeigt den Aussichtsturm von der Straßenzufahrt aus. Links das Holzhaus - ein zusätzlicher Gastraurn. früher auch als Waldoper bezeichnet. Das rechte Bild zeigt die Inneneinrichtung in erster Ausstattung unter dem Inhaber Paul Kielstein - Hotel, Pension und Gartenlokal. Die Einrichtung besteht aus Korbtischen und -stühlen. An den Wänden gibt es eine Fülle von Jagdtrophäen und ausgestopften Tieren der heimatlichen Fluren. Im Winter wurde die Rodelbahn, 100 m östlich vom Turrn, viel genutzt. Herr Kielstein hatte dort eine Wärmehalle errichten lassen. Im Inneren ausgestattet mit einem eisernen Ofen, wurden in diesem Raum heiße Getränke für 0,20 RM ausgeschenkt.

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63. Das Restaurant des städtischen Kurhauses war gleichfalls wie das gesamte Haus im Jugendstil gehalten. Bemerkenswert ist die Deckenbeleuchtung sowie der kunstvoll gearbeitete Kohleofen. Das Kurhaus verfügte über einen großen Saal, einen kleinen Saal und das abgebildete Restaurant.

64. Ein Bliek in den 'Ratskeller' im Rathaus. Die Rückseite dieser Ansichtskarte weist auf eine Neugestaltung der altehrwürdigen Gaststätte durch den neuen Besitzer Eugen Preiß (auch bekannt als 'der Scheich') hin. Der 'Ratskeller' war traditioneller Treffpunkt der Handwerksmeister der städtischen Handwerkerinnungen. Über jedern Tisch hing das entsprechende Innungswappen der jeweiligen Handwerkszunft.

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65. Eine historische Aufnahme aus dem Jahre 1906; die Patzschwiger Bock-Windmühle noch in Funktion. Mittels des großen Balkens wurde das Windflügelkreuz mit dem Müllerhaus 'in den Wind gedreht'. Im Vordergrund ein Pferdebauer mit einem einfachen Hakenpflug aus Holz. Interessant ist auch die große Tabakspfeife, 'morgens einmal angezündet, schmauchte sie wohl den ganzen Tag'. Am rechten Bildrand ragt der Kirchturm aus der Bad Schmiedeberger Talsenke. Der große Schornstein gehört zur Ziegelei von Dietrich & Dittmar.

66. Das Schwimmbad am Großwiger Wäldchen ist das jüngste Bild in diesem Büchlein, aber ebenso historisch. Errichtet von der Straßen- und Tiefbaufirma Richard Schade und durch großen Einsatz vieler Bad Schmiedeberger: Frauen, Männer und Schüler im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW). Das Bild zeigt einen Bliek vom 5 m Sprungturm auf das große Nichtschwimmerbecken. Links davon das 50 m lange und sechs Wettkampfbahnen breite Schwimmbecken. Rechts die große Liegewiese, im Hintergrund Eingang und Umkleidekabinen. 1992 wurde es auf Grund einer nichtreparierbaren Wasserdurchlässigkeit abgerissen. An gleicher Stelle wird ein Freizeit- und Erlebnisbad gebaut. Die Eröffnung ist im Herbst 1993, gefördert durch den Bund im Rahmen des Aufschwungs Ost.

67. Vereinsfoto des Fußballvereins F.B.C. Bad Schmiedeberg 1912. Der Fußballclub Rot-Weiß Bad Schmiedeberg. Eine Aufnahme auf dem Anger.

68. Der Gesangsverein 'Lyra' wurde 1878 als Männerchor gegründet. Hier eine Aufnahme vor dem Rathaus anläßlich des 50jährigen Vereinsjubiläums. Die nachfolgenden Namen zeigen, daß die Freude am Gesang von den Vätern auf die Kinder und Enkel übergegangen ist. Die Familien Thürmer und Saul sind seit der Gründung nun in der 4. bzw. 5. Generation Mitglied des Chores. 1. Reihe sitzend, von links: Raatz, Vehse, Reibert (Dirigent), Saul, Franke und Grabow. 1. Reihe stehend: Schneider, Thürmer jun., Sauermann, Stein, Mackaus, Nazet, Schreiber, Carius, Höhne jun. und Richter, M. 2. Reihe stehend: Dünnebier, Schlegel, Schieze!, Härte!, Bischoff, Wildenhoff, Krießbach, Richter, 0., Jacob, Uhlmann, Richter, Höhne sen. Thürrner sen. und Henze.

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