Bad Schwartau damals und heute

Bad Schwartau damals und heute

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Bad Schwartau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4849-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schwartau damals und heute'

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6. Das Grundstück Markt 8/Ecke Bahnhofstraße wurde erstmalig im Jahre 1735 durch den Knopfmacher Zacharias Thimotheus Johannsen bebaut. Seit 1789 hatte der Eigentümer dieses Grundstück ein Krugprivileg. Im Hotel Germania von Gastwirt Ferdinand Schöppich sen. wurde von diesem auch ein Restaurant mit Gastwirtschaft betrieben. Den Hotelbetrieb führt der Senior Schöppich weiter, während sein Sohn Kurt das Restaurant, die Gastwirtschaft und die Kegelbahn unterhält. Die alte Gaslaterne , das kleine Türmchen mit den Zinnen, die Sprossenfenster und die Alleebäume sind verschwunden. Die elektrische Straßenbeleuchtung, die Asphaltdecke und der Autoverkehr sowie die großflächigen Fenster erinnern an die moderne Zeit.

7. Die Postkarte trägt den Poststempel vom 28. März 1902 und zeigt das Grundstück und Haus Markt 11. Das Gebäude ist das sogenannte Pfefferkuchenhaus. In diesem Krüppelwalmdach-Fachwerkhaus wurden die schon von Thomas Mann in seinem Roman 'Buddenbrooks' beschriebenen Pfeffernüsse und Pfefferkuchen hergestellt und verkauft, denn sowohl der Käufer des Hauses (1863) Kuchenbäcker J.G.F. Lorenz als auch seine Tochter Malwine Steffen kannte das Rezept für die Herstellung der früher berühmten Schwartauer Pfeffernüsse und Pfefferkuchen. Das alte Haus wurde im Jahre 1926 abgerissen, Zusammen rnit dem benachharten Grundstück Nr. 10 wurde durch den Bauunternehmer Peter Brandt ein größeres quer zur Straße stehendes Walmdachhaus errichtet, in dem heute die Bank für Gemeinwirtschaft ihren Sitz hat. In der Adventszeit erinnert symbolisch ein davorgesetztes Fachwerk sowie der Verkauf von Punsch und Pfeffernüssen an das alte Pfefferkuchenhaus.

8. Der Schwartauer Marktplatz war früher eine geschlossene Parkplatzanlage, von der an den Ecken jeweilseine bzw. zwei Straßen auf den Marktplatz zuführten. Die Lübecker Straße bildete mit dem Markt das historisch gewachsene, aber zu klein gewordene Einkaufszentrum. Um dieses zu vergrößern, wurde vom Markt eine kleine Passage, eine Twiete, errichtet, für die das Haus Markt 12 weichen mußte. Die Markttwiete entwickelte sich seit 1980 zu einem neuen Einkaufszentrum und zur Fußgängerzone. Seit 1989lockt bei gutem Wetter auch ein Straßencafé die Besucher der Innenstadt zum Verweilen an.

9. Das fünfzeilige Walmdachhaus ist das alte Rathaus am Markt der Stadt Bad Schwartau. Vor der Anerkennung als Stadtgemeinde im Jahre 1912 war es der Sitz der damaligen Fleckengemeinde. Seit 1934 die Stadt Bad Schwartau mit der Landgemeinde Rensefeld zusammengelegt worden ist, werden auch Rensefelds Verwaltungsangelegenheiten von hier aus geregelt. Die historische Abbildung zeigt das Rathaus im Festschmuck während des Dritten Reiches. Als Verwaltungsgebäude war das alte Rathaus nach dem Zustrom von Flüchtlingen bald zu klein, denn es mußten jetzt statt etwa 8 000 Einwohner 16 000 Menschen verwaltungsmäßig betreut werden. Das neue Rathaus umfaßt nicht nur das Grundstück Markt 15, wie es im Jahre 1896 durch eine Stiftung des Gemeindevorstehers Frank vorsah, sondern darüber hinaus auch das Grundstück Markt 16, in dem einst der Zigarrenfabrikant J äde seinen Betrieb hatte.

10. Die Abbildung zcigt das Fachwerkgebäude Markt 19 an der Ecke des Marktes zur ehemaligen Schulstraße, heute Eutiner Ring, denn die Schulstraße wurde in eine Sackgasse umgewidmet. Eigentürner von Markt 19 war seit 1898 Bäckerrneister Ernst Ludwig Klatt, seit 1932 sein Sohn Emil Klatt, der zur Zeit der Aufnahme 1948 hier eine Dampfbäckerei unterhielt. Das Gebäude lag sehr hoch; und von der Terrasse vor dem Haus genoß man eine gute Aussicht über den Schwartauer Markt und die Eutiner Straße. Der Wegweiser zeigt die Richtung nach Ahrensbök und Rensefeld an. Durch die Neugestaltung des Verkehrs und durch den Neubau auf diesem Grundstück kam es zu einer Verringerung der Höhenunterschiede zum Markt und zum Eutiner Ring. Der moderne Zweckbau enthält neben Wohnungen auch kleine Fachgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe.

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