Bad Schwartau damals und heute

Bad Schwartau damals und heute

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Bad Schwartau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4849-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schwartau damals und heute'

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11. Wenn man von Lübeck durch die Lübecker Straße zum Schwartauer Markt kam, zeigte sich bis zum Jahre 1912 der Marktplatz noch ohne StraBenbahnschienen und ohne StraBenpflaster. Nur ein Kantstein rnarkierte die Abgrenzung zum Bürgersteig und zum Marktplatz. Linden umsäumten den Markt. Die Lasten bzw. Personen wurden mit der Kutsche transportiert oder es wurde geritten. Die 1PS sind längst verschwunden. Taxis, Personenwagen und ein Transportwagen zeigen die heutigen Möglichkeiten, aber auch die Probleme auf. Die großen Linden sind verschwunden - und damit ein Stück Gemütlichkeit. Die Straße ist asphaltiert. Auch die Gebäude sind stark verändert worden. Die beiden kleinen Häuser zwischen dem Grün der Bäume, auf die heute keine durchfahrbare Südumgehung des Marktes zuführt, sind umgestaltet worden. Im Krüppelwalmdachhaus mit breitem Zwerchgiebel des ehemaligen Textilgeschäftes von Quitzau befindet sich heute die Stadtbücherei, während das kleine Gemeindehaus dem gröBeren Rathaus weichen mußte.

12. Am Ende der Bahnhofstraße, die vom Marktplatz naeh Osten abzweigt, befindet sieh der Eutiner Bahnhof. Von hier kann man seit 1876 naeh Lübeek und Eutin und weiter nach Kiel fahren. Seit 1926 besteht auch eine Möglichkeit, über Timmendorfer Strand und einige Bäder an der Lübecker Bucht in Richtung Oldenburg und weiter nach Kopenhagen zu gelangen. Die Aufnahme aus der Zeit um die lahrhundertwende zeigt den ersten Bahnhof, während der Eutiner Bahnhof heute ein anderes Aussehen hat.

13. Das Grundstück Lübecker Straße 4 scheint bald nach 1710 von NI. 2 abgetrennt und bebaut worden zu sein. Die Eigentümer und Besitzfolgen sind bis 1735 bekannt. Das ehemalige Wienke'sche Haus war ein sechszeiliges Walrndach-Fachwerkhaus, das mit der Längsseite zur Straße stand. Die Gefache der Holzkonstruktion dieses Hauses sind im Bild gut zu erkennen; und die Fensteranordnung des Gebäudes ist symmetrisch, was dem Haus Harmonie gibt. Während die Fenster überwiegend Sprossenfenster sind, zeigen die beiden Großflächenfenster schon die Fenstergestaltung der neuen Zeit an. Heute befindet sich auf diesem Grundstück ein Supermarkt: größer, flächiger, höher - und abstoßend in seiner unästhetischen Wirkung.

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14. Die Lübecker Straße hatte um die Jahrhundertwende ein Kopfsteinpflaster und eine prächtige Lindenallee. In der Mitte im Hintergrund erkennt man das Gebäude Markt 8, das damals der Hansa-Brauerei gehörte und heute Restaurant und Hotel der Familie Schöppich sen. und jun. ist. Die alten Fassaden der Gebäude in der Lübecker Straße strahlen Beschaulichkeit und Harmonie aus, während die heutigen modernen Zweckbaufassaden kalt wirken und zum Teil abscheulich aussehen. Auf der rechten Seite führt eine leichte Schräge zum Bürgersteig hinauf. Diese Schräge und die Lindenallee sind dem ruhenden bzw. fließenden Autoverkehr gewichen, denn die Lübecker Straße war vor Einrichtung der Markttwiete die eigentliche Durchfahrts- und Einkaufsstraße im alten Schwartau und bis 1987. Aus dem kleinen Krüppelwalmdachhaus mit Zwerchgiebel (Nr. 6) entwickelte sich ab 1918 das Papier- und Spielwarengeschäft der Firma Engel.

15. Die Bilder zeigen das Grundstück Nr. 14 und 14a in der Lübecker Straße. Aus dem ursprünglich eine Einheit umfassenden Grundstück wurden durch Abtrennung im Jahre 1911 zwei selbständige Grundstücke; und Gastwirt Franz Boy baute hier ein neues Haus, während rechts daneben Konditor Peter Ca rl Boy seine 'Conditorei' und sein 'Café' betrieb. Vor dem Haus erkennt man im Straßenpflaster der Lübecker Straße schon die Straßenbahnschienen der 1912 eröffneten Straßenbahnlinie 12. Durch Eigentümerwechsel und Modernisierungsmaßnahmen verloren beide Gebäude die einstige Einheitlichkeit des Äußeren. Unterschiedliche Verblendungen und großflächige Fensterzerstören heute die einst herrschende Harmonie der Häuser.

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