Bad Schwartau damals und heute

Bad Schwartau damals und heute

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Bad Schwartau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4849-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schwartau damals und heute'

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21. Das 'Gemeindehaus' befand sich in der Auguststraße 34. Es wurde im Jahre 1804 erbaut und diente von 1819 bis 1862 als Schulgebäude. Das einstöckige Walmdachhaus aus Fachwerk mit Backsteinziersetzung hatte nach dem Bau der neuen Schule in der Schulstraße - das Gebäude besteht heute auch nicht mehr - die Funktion als 'Gemeindehaus'. Es war das Wohnhaus für die alten und armen Einwohner im alten Schwartau, also eine soziale Einrichtung. Bis in die siebziger Jahre beherbergte das Gebäude auch den Fundus des heutigen Museums, den der Apotheker Alfred Klindwort zusammengetragen hatte. Nachdem die museale Sammlung für einige Jahre in der Cleverbrücker Grundschule aufbewahrt wurde, konnte das baufällige Haus im Jahre 1976 abgerissen und eine Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt eingerichtet werden. Teile des Grundstückes dienen auch dem Städtischen Bauhof als Betriebsfläche. Nach dem Abriß des Gebäudes ist nur das Schild über der Eingangstür erhalten geblieben, Es befindet sich heute in dem sehenswerten Museum der Stadt Bad Schwartau.

22. Das Grundstück Auguststraße 14 wurde im Jahre 1826 - damals hieß die Straße 'Achterstraßc' - erstmalig mit einem Haus bebaut. Über viele Eigentümer ging das Grundstück im Jahre 1959 in das Eigentum von Heinz Johs. Christian Decker über. Genutzt wurde das Grundstück zuletzt von Hans Decker, der hier bis etwa 1978 einen Baustoff-, Kohlen- und Kartoffelhandel betrieb. Durch die neue Verkehrsplanung der Stadt, den Markt verkehrsmäBig zu entlasten, wird heute der Durchgangsverkehr über die Auguststraße und den neugeschaffenen Eutiner Ring geführt. Auf dem Grundstück AuguststraBe 14 setzt der Eutiner Ring an. Der Betrieb von Hans Decker verschwand aus dem Stadtbild. Im hinteren Teil des Grundstücks entstand Anfang der achtziger Jahre eine moderne Wohnanlage.

23. Zwischen dem Ortsteil Schwartau und dem Ortsteil Rensefeld befand sich früher das Rensefelder Moor. In diesem Feuchtgebiet wuchsen seltene Orchideen. Auch der seltene Sprosser, die heimische Nachtigall, brütete in diesem Lebensraum. Aber das hochempfindliche Moor wurde auch hin und wieder als Müllschütte mißbraucht. Als die Gremien der Stadt beschlossen, den Verkehr aus dem Stadtzentrum herauszuhalten, wurde eine neue Trasse für den das Zentrum umgehenden Eutiner Ring gesucht. Man plante die Umgehungsstraße durch das Rensefelder Moor. Gleichzeitig wurde ein citynaher Großparkplatz im Moor angelegt und ein Schwanensee im Bürgerpark geschaffen, aber der größte Teil des Moores wurde 1978-1980 zugeschüttet. Der großzügige Parkplatz wurde im Jahre 1988 gestaltet.

24. Die historische Aufnahme zeigt den Schwartauer Markt von Norden. Sie entstand im Obergeschoß der Konditorei Bahrs in der Schulstraße, Rechts erkennt man die etwas höher gelegene Terrasse und das Gebäude Markt 19 von Bäcker Klatt. Nach links führt der Weg in die auch heute noch vorhandene Geibelstraße, während die Straße rechts vom Markt am Rathaus vorbei in die Lübecker Straße führte. Diese Straße wurde der neuen Verkehrsplanung geopfert. Die hohen Linden am Markt zählten bis zum Jahre 1987 als einzige im Kreis Ostholstein geschützte Allee. Bis zu diesem Jahr war die Allee als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Verlegung des Verkehrs am Markt vorbei über den Eutiner Ring machte die Straße an der Westseite des Marktes überflüssig. Aber auch die Marktplatzgestaltung und die Bauweise der den Markt umgebenden Gebäude führte zu Veränderungen.

25. Die Postkarte von 1914 (?) - der Stempel ist unleserlich - zeigt die Ecke Schulstraße, Eutiner Straße und Markt. Die Aufnahme entstand aber schon ca. 1910. Das Gebäude links ist die Konditorei von Fritz Bahrs. Auch dieses Gebäude wurde im Rahmen der neuen Verkehrsführung abgerissen. Das linke Gebäude im Hintergrund ist das Gebäude Eutiner Straße 2, in dem Hans Körting einen Kolonialwarenladen unterhielt, während im kleinen Pavillon der Gemüsehändler Hose sein Geschäft betrieb. Die Kinder stammen aus der Umgebung. Über dem Kreuz ist Katharina Klatt, die Tochter von Bäckermeister Ludwig Klatt, von Markt 19 zu erkennen. Infolge der Verlegung des Hauptverkehrs vom Markt weg auf den Eutiner Ring unter Umgehung des Schwartauer Marktplatzes kam es zu einer Veränderung der Verkehrsführung. Dafür mußte auch das Gebäude von Konditorei Bahrs in der Schulstraße verschwinden. Auch bauliche Veränderungen sind zu erkennen. Der Pavillon z.B. hat sein Aussehen vollständig verändert; und hinter dem Gebäude Eutiner Straße 2 ragt mächtig das schon 1909/10 errichtete Amtsgericht hervor.

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