Bad Schwartau damals und heute

Bad Schwartau damals und heute

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Bad Schwartau
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4849-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Schwartau damals und heute'

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Schwarl3il. Eutinerstrasse

26. Gewaltige Veränderungen hat auch die Eutiner Straße erfahren, wenn man vom Markt in Richtung Norden blickt. In der Aufnahme 'aus Urgroßmutters Zeit' vor 1913 - Schwartau trägt noch nicht die Bezeichnung 'Bad' - ist die Straße mit Kopfsteinen ausgelegt und mit einer Lindenallee geschmückt. Ein Fuhrwerk steht in der mit einer Gaslaterne ausgestatteten Straße. Nach der im Jahre 1989 entstandenen Aufnahme zeigt sich die Eutiner Straße asphaltiert, nüchtern und stärker bebaut. Das Auto beherrscht als Verkehrsmittel nicht nur Steinfeldts Autosalon, sondern auch den Verkehr auf dieser Straße.

27. Die Gaststätte 'Zum großen Krug' oder der 'Große Krug', wie er auch genannt wurde, befand sich in der Eutiner Straße 19/ Ecke Pariner Straße. Seine Geschichte geht bis in das Jahr 1475 zurück. Anfang der sechziger Jahre dieses Jahrhunderts wurde der Krug, der am Ort ein beliebtes Lokal war, abgerissen. An seiner Stelle entstand eine Tankstelle, die schließlich im Jahre 1988 abgerissen wurde. Da hinter der Tankstelle noch größere Baulandflächen vorhanden waren, konnte das Mehrfamilienhaus in der Pariner Straße gebaut werden. Mit dem Abriß der Tankstelle erhielt das Gebäude mehr Wohnqualität. Es fehlt vor den unteren Etagen nicht nur der Baukörper, sondern auch der Gestank. Außerdem bietet die freigewordene Fläche dem nicht gerade ästhetisch wirkenden massigen Gebäude eine winzig kleine Grünanlage. Kurgäste, die den Parkplatz des Kurviertels verlassen. stört das große Mehrfamilienhaus gegenüber der Parkplatzausfahrt trotzdem.

Bad Schwartau Eutiner Stro

28. Der nördliche Teil der Eutiner Straße hat bauliche und funktionelle Veränderungen erfahren. Die historische Aufnahme zeigt das Bild dieser Straße bei der Einmündung der Pariner Straße in die Eutiner Straße. Rechts erkennt man die Georgskapelle mit Gaslaterne und Eisenzaun. Heute führt hier - das Gebäude ist nur mit einer Dachecke zu erkennen - der Weg an einer Parkanlage vorbei in den Kurpark und zu den Kuranlagen des Jodsole- und Moorheilbades. Die Pariner Straße zweigt nach links ab in Richtung Bismarcksäule in Groß Parin. Der Kaufmannsladen an der Ecke Pariner Straße/Eutiner Straße isteinem mehrstöckigen Wohnhaus aus roten Klinkern gewichen. Der Bliek durch die heute nicht mehr stehende Lindenallee läßt im Hintergrund den Riesebusch, den Wald, in dem früher Reisig gesammelt wurde, erkennen. Er ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet.

29. Ein groBer Teil des heutigen Kurparks war noch bis etwa 1970 mit Gärten bestanden, die sich von der Eutiner Straße in Richtung Schwartauer See erstreckten. Als die Straße Am Kurpark erschlossen wurde, entstanden hier das Café am Kurpark, das Haus Holstein und das Kurheim Kirsten. Später wurde hier auch das Haus am Kurpark - heute Klinik am Kurpark - eingerichtet. Das Kurwesen verlagerte sich von der Schiller- bzw. Solbadstraße in das neue Kurzentrum am Schwartauer See. Dabei verschwand auch im Jahre 1974 der nur vier Jahre zuvor von Helmut Kirsten eröffnete Minigolfplatz gegenüber dem Kurheim Kirsten. Auf dem Gelände des ehemaligen Minigolfplatzes entstand das neue Kurzentrum von Bad Schwartau, das 1978 eingeweiht wurde. Die Abbildung zeigt in der historischen Aufnahme den Eingang zum Minigolfplatz ca. 1972. Die moderne Abbildung von 1989 zeigt den Treppenaufgang zum Kurzentrum. Während links der Verwaltungstrakt zu erkennen ist, befinden sich der Vortragssaal, der Bewegungstherapieraum und das Bewegungsbad sowie die Badeeinrichtungen des Jodsole- und Moorheilbades rechts auBerhalb des Bildes.

30. Die Schwartau, die schlängelnde Au, hat der Stadt ihren Namen gegeben. Im Hintergrund erkennt man auf beiden Bildern die Aubrücke. In der historischen Aufnahme erkennt man die Lindenallee und die Häuser in der linken Bildhälfte in der Straße Riesebusch. Hier stand auch das 1960 abgebrannte und über Bad Schwartaus Grenzen hinaus bekannte Geertz-Hotel, in dem viele Festlichkeiten durchgeführt wurden. In der rechten Bildhälfte sieht man das Grundstück im Töpferbcrg, auf dem einige Jahre nach dem Entstehen der Aufnahme das Friedrich-August-Bad, eine Kaltwasserbadeanstalt, stand. Nachdem das GeertzHotel abgebrannt war, entstand auf dem Grundstück ein Hochhaus im Stil der sechziger Jahre. Heute befindet sich in diesem von mehreren Pleiten heimgesuchten Gebäude eine Seniorenresidenz. Inzwischen wurde auch die Brücke über die Schwartau erneuert, was an der Gestaltung des Brückengeländers zu erkennen ist. Bei der Ostseesturmflut im November 1872 stand die Aubrücke einige Zentimeter unter Wasser.

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