Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 1

Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Lückert
Gemeente
:   Bad Sooden-Allendorf
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1516-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Sooden-Allendorf in alten Ansichten Band 1'

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9. Das erste Badehaus mit zwölf Einzelzellen, eingeweiht irn Juni 1881. Rechts im Bild mit dem qualmenden Schornstein das letzte Siedehaus innerhalb Soodens, welches im Jahre 1889 den Betrieb einstellte. Insbesondere der Tatkraft und dem Weitbliek des damaligen Soodener Bürgermeisters Hedwig Lange war es zu verdanken, daß der Badebetrieb, der sich von Jahr zu Jahr steigerte, autgenommen wurde und sich zum Wohl der gesamten Stadt entwickelte. Im Jahre 1883 erschien der erste 'Bade-Anzeiger'. Rechts neben der alles überragenden Marienkirche die 'Villa Renner', das heutige 'Haus Fernblick'. Aufnahme: Tellgmann, um 1886.

10. Auf diesem Bild ist der Kurpark genau zehn Jahre alt. Rechts sehen wir einen Teil des ersten Badehauses, in der Mitte die erste Konzerthalle Soodens und ganz links das Kurhaus. Zuvor diente dieses Gebäude mit der im Jahre 1883 eingerichteten Restauration als Bürgerhaus und Gemeindebackstube. Das Kurhaus hatte etliche Pächter, in der Zeit von 1890 bis 1900 war es Pranz Gold, der in jenen Jahren auch das heutige Hotel' Am Brunnenplatz' baute. Im oberen Geschoß des Kurhauses befand sich ein reich dekorierter Saal, wo so manche fröhliche 'Réunion' stattfand. Im Hintergrund am Rande des Hegebergs grüßen uns noch Gärten und Wiesen. Aufnahme: Tellgrnann, 1891.

11. Die Weinreihe und der neuangelegte Kurpark in Bad Sooden vom Hegeberg aus fotografiert. Diese Straße, im Halbkreis um die ehemals im heutigen Parkgelände stehenden Siedehäuser erbaut, hat ihren Namen von dem an vielen Häusern wachsenden Wein. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel getan. Große Scheunen und Lagergebäude sind verschwunden, zahlreiche Geschäfte und Gastwirtschaften sind durch die ständig wachsende Zahl von Kurgästen und Touristen eröffnet worden und haben die Erdgeschosse vieler Häuser total verändert. Leider ist auch der Wein in der heute zur Fußgängerzone erklärten Straße restlos verschwunden. Aufnahme: Tellgmann, um 1886.

12. Ein Bliek inmitten des entstehenden Kurparks, ein Bliek auf das Vergangene und das Neue. Rechts das erste Badehaus von 1881 rnit bereits geschaffenen Grünanlagen, links das letzte Siedehaus innerhalb Soodens. Während die Kurgäste im Park spazierten, wurde auf der anderen Seite noch Salz gesiedet. Im Hintergrund sehen wir das Gradierwerk am Güterbahnhof und hinter den Dächern der Langen Reihe die Linden des Brunnenfestplatzes. Links der hohe Schornstein gehört zu dem um 1880 erbauten großen Siedehaus, welches an der Stelle stand, wo wir heute das Kurtheater finden. Aufnahme: Tellgmann, um 1886.

13. Der Hoffotograf Oscar Tellgmann bestieg das Gradierwerk in der Nähe des Güterbahnhofs, um diese Aufnahrne von Sooden zu schießen. Er fuhr in jenen Jahren von Wanfried bis Hann. Münden, um seinen Kunden in einem 'Werratal-Album' schöne Stadtansichten anbieten zu können. Im Vordergrund die Bahngleise, dahinter dann das heute total bebaute Gelande bis hin zum alten Brunnenfestplatz. Hier erkennen wir die alten Linden als dunklen Fleck. Im Hintergrund die Saline Sooden, welche hier erst seit wenigen Jahren den Badebetrieb für Kurgäste aufgenommen hat. Noch rauchen vereinzelte Schornsteine der Siedehäuser im Zentrum Soodens, doch auch diese sind knapp zehn Jahre später verstummt. Aufnahme: Tellgmann, um 1886.

14. Die im Jahre 1885 erbaute Kinderheilanstalt am Fuße des Hegebergs. Bereits am 5. Juni 1879 war die Anstalt mit nur vier Betten für 'arme scrophulöse Kinder' in einer Mietwohnung in der Langen Reihe eröffnet worden. Neben dem tüchtigen Bürgermeister Hedwig Lange war es vor allem Pfarrer Cremer aus Wahlhausen, der sich für die Einrichtung eines solohen Hauses einsetzte. 1889 war ein Isoliergebäude errichtet worden, 1899 dann dieses wesentlich erweitert. Im Garten stand ein kleines Fachwerkgebäude mit zwei Räumen zum Inhalieren. Der erste Ansta1tsarzt war Medizinalrat DI. Bauer aus Mörs. Aufnahme: Tellgmann, 1888.

15. Der 'Allendorfer Turnverein 1861' veranstaltete im Jahre 1896 erstmals einen großen Karnevalsumzug durch die Straßen der Stadt, Wegen allgemeiner Begeisterung bereitete man im folgenden Jahr einen noch bunteren und längeren Zug vor. Unser Foto zeigt einige Gruppen desselben vor ihrer Aufstellung am Eingang des Vereinslokals, dem 'Hartrnann'schen Felsenkeller'. Ganz links ein 'Bürgergardist', gefolgt von einer Tiroler Damenkapelle, den 'Leitern des weisen Rathes' und anderen. Auch gehörten einige Wagen hiesiger Handwerker, sowie ein zeitkritisches Thema betreffs der Abholzung der Allee am Bahnhof dazu. Prinz Karneval war Herr Schmidt vom Gasthaus 'Zum Stern'. Aufnahme:

Tellgmann, Februar 1897.

16. Der 'Musikverein AllendorfjWerra', gegründet am 7. Oktober 1878, feierte im Jahre 1903 sein fünfundzwanzigjährigcs Bestehen. Als Vorläufer ist der 1842 ins Leben gerufene Gesangverein 'Liederkranz' mit rund vierzig Mitgliedern zu nennen. Die Übungen fanden damals im Gartenhaus des Gastwirts Könnecke (FelsenkeIler) statt. Am 19. Juni 1871 wurde der 'Liederkranz' mit dem bestehenden 'Männergesangverein' zusammengelegt. Gründer des Vereins war Oberförster Danz. Am 17. und 18. Juni 1928 feierte man auf dem Franzrasen das f1infzigjährige Bestehen. Der Verein sang sehr oft für Wohltätigkeitszwecke und seine Konzerte waren in Allendorf immer Ereignisse ersten Ranges. Aufnahme: Tellgmann, 1903.

17. Welch eine Ruhe und Beschaulichkeit strahlt dieses Foto aus! Die alte, hinterste Werrabrücke, erbaut im Jahre 1573, von Südwesten her aufgenommen. Ruhig schwimmen Enten und Gänse in dem noch sauberen Wasser. Hinter dem Pfeiler befand sich eine kleine Grasinsel, die den Tieren als eine Art Ruheplatz diente. Im Vordergrund zwei machtige hölzerne Eisbrecher, deren Rammkanten mit Eisen beschlagen waren. Zu erkennen ist ferner auch das kleine Zollhäuschen, welches der Firma Bertram Schrot später als Ausstellungsraum zur Verfügung stand. Brücke und Haus wurden 1956 abgerissen, um einer modernen, breiteren Brücke Platz zu machen. Aufnahme: 1902.

Allendorf a. Werra

:llark.tplatz

18. Ein Teil des Allendorfer Marktplatzes vom Gasthaus 'Zum Stern' aus aufgenornmen, Rechts im Vordergrund der Laden von Ritter Goetze, der bereits im Jahre 1825 eröffnet wurde. Im Nachbarhaus wohnte um 1850 der Allendorfer Bürgermeister Seyl, darüber folgt dann das Leimbach'sche Haus, welches zur Zeit dieser Fotografie Herr Stadtkämmerer Leimbach bewohnte. Unterhalb des verputzten Rathauses, in welchem sich bis 1936 die 'Ratskeller-Wirtschaft' befand, die noch doppelte Lindenreihe. Am Ort der heutigen Volksbank folgt dann das 1861 erbaute städtische Gebäude, im Volksmund auch 'Vogelbauer' genannt. Aufnahme: Verlag J.C. Goetze, um 1910.

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