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Bad Wildungen in alten Ansichten Band 1

Bad Wildungen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gerhard Kessler
Gemeente
:   Bad Wildungen
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2803-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Wildungen in alten Ansichten Band 1'

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49. Mit großer Begeisterung wurde 1861 der Wildunger Schützenverein gegründet. Nachdem 1892 ein neuer Festplatz für die Jahrmärkte, Schul- und Schützenfeste auf dem 'Alten Feld' hergerichtet worden war, wurde bereits 1893 der Grundstein des massiven 'Schützenhauses' gelegt. Das Foto entstand 1906, außer dem Schützenkönig H. Ziek sind unter anderen abgebildet: Eduard Haupt (Messerschmied), Karl Rödiger (Landwirt), L.W. Müller (Maurermeister), Karl Schleiermacher (Gastwirt im ehemaligen Schlößchen), Fritz Brauer (Neue Mühle), Friedr, Seibel, Uebe (Kreisgärtner), Wilhelm Maiweg (Zimrnermeister), Nordheim, Schneidermeister Heine, Eduard und Karl Stracke (Metzgermeister), Moritz Ude (Anstreiehermeister) und Hermann Fischer (Schlosser).

Bad Wildungen. - Waldhaus.

50. Auf einem Bergvorsprung oberhalb des Kurviertels ließ die Stadt Wildungen kurz nach der Jahrhundertwende einen leichten Holzbau für eine Sommerwirtschaft errichten, das 'Waldhaus', Wegen der herrlichen Aussicht über die Stadt und die Ederberge entwickelte sich das Lokal sehr schnell zu einem beliebten Ausflugsziel, Zur Unterhaltung der Kinder befand sich im Garten ein kleines Karussell. Nachdem 1910 ein Brand den leichten Bau ·zerstört hatte, wurde ein massives Café- und Pensionshaus erbaut.

51. Ein unscheinbares Gebäude, doch spielte es in der Geschichte des Bades eine nicht gerade unbedeutende Rolle. In dem großen dreiteiligen Spielsaal dieses Baues drehte sich bis 1873 ein Roulette. Das Bild zeigt den 1860 von dem Franzosen Fossard errichteten alten Kursaal. Er hatte als Pächter den Betrieb der vom Fürsten zur Hebung des Kurbesuchs konzessionierten Spielbank übernommen, Sein Lieblingsausspruch war 'ich mache Wildungen zu Klein-Paris'. Nach dem Verbot des Spielbetriebs wurde der Kursaal ein Ort der Bälle und Konzerte. Leseräume und ein Restaurant bildeten einen weiteren Anziehungspunkt für die Gäste. 1901 wurde der westliche Flügel abgerissen, um Raum für den ersten Bauabschnitt des Fürstenhofs zu schaffen.

52. Private Unternehmer ließen um die Jahrhundertwende durch Fleiß, Tüchtigkeit und Risikobereitschaft innerhalb kurzer Zeit eine Anzahl großer und luxuriöser Hotelbauten entstehen. Das Foto aus der Zeit um 1900 zeigt die erste Generation Wildunger Gastronomen. In ihren Häusern wohnten viele Berühmtheiten der damaligen Zeit; russische Großfürsten mit ihren Tänzerinnen, Prinzen und Hoheiten, Politiker aller Schattierungen, Forseher und Theatergrößen. Mit Wehmut erinnern sich alte Wildunger an diese Zeit. Stehend von links: A. Ital, Bomm ('Wildunger Hof'), H. Höhle (Hotel 'Zur Post'), M. Möbus ('Quellenhof'), A. Göcke, Wiesemann ('Bristol'), Briele und H. Kraushaar. Sitzend von links: Kratz ('Bayerischer Hof'), Emde ('Königsquelle'), H. Göcke ('Fürstenhof') und Seibel ('Helenenquelle '),

53. Um die Jahrhundertwende war Wildungen ein Badeort internationalen Ranges geworden. Als sichtbares Zeichen dieser Blütezeit kann unter anderem der Bau des Fürstenhofs gesehen werden. Nach den Plänen eines Baden-Badener Architekten war in dem aufstrebenden Bad ein Hotel entstanden. das jeglichen Ansprüchen der damaligen Zeit entsprach. Die luxuriöse Innenausstattung des Hauses ließ das Hotel bald zum bevorzugten Quartier vieler prominenter Gäste werden. Allgemein wurde gesagt, 'im Fürstenhof steigt der Blutadel ab, im Badehotel der Geldadel'. Mit dem Beginn des zweiten Bauabschnittes 1911/12 mußte auch der bis dahin weitgehend noch erhalten gebliebene alte Kursaal verschwinden.

54. Die Villa Göcke, charakteristisch ftir diesen Bau war die ornamentale gußeiserne Verkleidung der Balkone. Das 1882 errichtete Haus wurde auch die 'Eiserne Villa' genannt. Besitzer war H. Göcke, der spätere Erbauer des Fürstenhofs. Ihm gehörte auch der alte Kursaal. Beide Gebäude waren durch eine Kolonade verbunden. 1899 hatte die Villa 30 elegant eingerichtete Zimrner, sämtlich mit Balkon. Das Haus eignete sich auch ftir Winterkuren. Alle Korridore waren geheizt, die Zimmer besaßen Doppelfenster und Porzellanöfen. Offenbar Dinge, die nicht in allen Hotels der damaligen Zeit üblich waren. Prominenteste Gäste des Hauses waren König Willem III von Holland, Königin Emma und Kronprinzessin Wilhelmina. Ab 1891 ftihrte Göcke den Titel 'Königlicher Hoflieferant'.

55. Diese Aufnahme ist ein wahres Dokument, sie zeigt den ältesten Gasthof der Stadt außerhalb der Ringmauer in seiner ursprünglichen Gestalt. 'Hêtel des bains', 1799 oberhalb der heutigen GeorgVictor-Quelle erbaut, um den Gästen die Möglichkeit zu geben, in der Nähe des Brunnens auch Logis zu nehmen. Der Ballsaall war ein beliebter Treffpunkt der Wildunger; da er sehr niedrig war, kam man leicht ins Schwitzen, scherzhaft nannte man ihn deshalb auch das 'Schwetzbod', Um das traurige äußere Bild des Gebäudes zu beseitigen und die Zirnmerzahl zu erhöhen, wurde 1880 ein Stockwerk aufgesetzt und eine reizvolle Fassade geschaffen, damit war aus dem häßlichen Entlein der 'Europäische Hof' entstanden.

WILDUNGEN.

BRUNNE:NALLEE.

56. Im Jahre 1981 wurde der Europäische Hof abgerissen, wieder ging ein traditionsreicher Bau aus der Anfangszeit des heutigen Bades verloren. Fürstenhof, Villa Göcke, Europäischer Hof, der Quellenhof und das bereits 1955 beseitigte Neue Kurhaus gaben dem oberen Kurviertel das Gepräge einer beschaulichen, gepflegten Kurstadt.

BAD WILDU GEN

Neues Kurhaus

57. Östlich vom Europäischen Hof und mit diesem durch eine bedeekte Halle verbunden, befand sich das 1890 errichtete Neue Kurhaus. Es enthielt einen großen Konzertsaal mit Bühne, Speiseraum, Lese- und Spielsaal und einen Musiksaal. Bis zu seinem Abbruch 1955 war das Haus Mittelpunkt des Wildunger Gesellschaftslebens. Noch heute beginnen die Augen älterer Mitbürger zu strahlen, wenn sie vom Kurhaus erzählen, 1911·1914 war Emil Jannings Leiter des Kurtheaters, ein Kapellmeister kam vom Gewandhausorchester in Leipzig, die jugendliche Schauspielerin Thea Rosenquist soll von der Wildunger Bühne direkt zum Burgtheater nach Wien engagiert worden sein. Ein für das Wildunger Theaterleben wichtiger Besucher war jahrelang Herzog Georg Il, von Meiningen, der "Theater-Herzog'. Er starb am 25. Juni 1914 in Bad Wildungen. An ihn erinnert der Herzog-Georg-Weg hinter dem Badehotel.

58. Sämtliche Gebäude auf dieser Karte aus dem Jahre 1898 bestehen in der hier abgebildeten Form nicht mehr. Der Kaiserhof in Gestalt einer Schweizer Villa wurde 1882 umgebaut, die alte Wandelbahn 1929 beseitigt, der Brunnentempel der Helenenquelle 1956 abgebrochen, der Europäische Hof 1981 niedergelegt, die Villa Göcke mußte 1976 dem Badehaus des Fiirstenhofs weichen, Hotel 'Helenenquelle' wurde umgebaut, das Neue Kurhaus besteht bereits seit 1955 nicht mehr, und das Kriegerdenkmal aus dem Jahre 1890 versetzte man in Richtung Waldhaus.

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