Bad Windsheim in alten Ansichten Band 1

Bad Windsheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Michael Schlosser
Gemeente
:   Bad Windsheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2553-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Windsheim in alten Ansichten Band 1'

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Windsheim.

5pitalgasse.

59. Das mit dem Giebel zum Gebäude von 1421/23 wurde 1980 abgebaut. Die Holzteile hat das Fränkische Freilandmuseum geborgen. Dahinter, also westlich davon und hier nicht zu sehen, lag der 'Gostenhof' (Verballhornung aus Gasthof), eine Herberge für die Fuhrleute mit einer Remise für Pferde und Wagen.

Windsheim Stadtpark mit Kurhaus

60. Ein Rundgang durch Windsheim wäre nicht vollständig, wenn wir nicht auch den damaligen Stadtpark mit dem Kurhaus besichtigen würden. Bis Ende 1985 führte der weg über diesen Steg, den man am Bahnhof zur ungehinderten Überquerung der Gleise errichtet hatte. überlegungen um einen Tunnel mußte man schon damals aufgeben. Die Anlage'In der Allee', wieder spatere Stadt-und heutige Kutpark anfangs hieß, geht auf eine Anpflanzung nach markgräflichen Vorbildern im Jahr 1730 zu rück und wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet und erweitert.

Xlindsheim

KUlhaus

61. Hier setzt sich die Geschichte von Windsheims Bad-Entwicklung fort. Eine Rohrleitung von der Anna-Quelle in der Stadtmitte bis zur Allee, in der Joharm und Georg Schwarz einen Kurbetrieb errichten wollten, war zu kostspielig. So erbohrte man 1902 eine neue Quelle, die 'Schönthal-Bitterquelle', 1906 wurde das Kurhaus mit dem angegliederten Sol- und Mineralbad errichtet und eingeweiht. Auf dem Dachfirst stand anfangs noch eine Windturbine. Sie wurde für die Antreibung einer Pumpe zur Hebung der Sole benötigt. Den Brunnenstein mit dem Gesicht als Wasserspender kann man noch heute hier besichtigen.

62. Durch Versturz von Arbeitsgeräten und Erdnachrutsch wurde 1906 die Schönthalquelle teilweise verschüttet und in ihrer Ergiebigkeit stark beeinträchtigt, Die Anlage war noch viele Jahre in einem Holzhaus vor dem Kurhaus untergebracht, später - wie auf diesem Bild - als Kombination Brunnenstube mit aufgebautem Musikpavillon. Bereits im Januar 1907 gelang östlich der Allee bei einer Endtiefe von 157,60 Metern die Erbohrung der Solequelle, die heute als eine der stärksten Europas gilt. Das Kurhaus erhielt 1908 ein Badehaus, und im Juni 1911 konnte der westliche Erweiterungsbau eingeweiht werden. 1912 folgte ein neuer Speisesaal.

63. In jener Zeit wurde dieses Werbeplakat hergestellt, von dem sich. vermutlich nur noch ein Exemplar erhalten hat. Es ist freilich nicht bis in alle Einzelheiten exakt, sondern geht auch ein wenig auf die Erwartungen der Kurgäste ein, die man schon ab 1906 in Windsheim begrüßen kann. 1908 wurde ein 'Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein' gegründet, man plante ein 'Ortsmuseum' und stadtgeschichtliche Hinweistafeln wurden angebracht. Und in diesem Sommer gab es in der Allee erstmals sonntags vormittags Musik - der Anfang der Kurkonzerte.

Bad Windsheim

Utllenpartte

64. Stolz präsentierte Windsheim damals auch eine Villenpartie: zwei Häuser an der heutigen Schwarzallee. Das linke wurde 1910 als 'Ferienhaus' errichtet, das rechte 1911 als 'Kaffeewirtschaft mit Altenhaus'. Es war zeitweilig auch Zweiganstalt des Pfarrtöchterheims. Wie man hier und auf dem Bild vom Kurhaus 1906 sieht, war seinerzeit die nördliche Ausdehnung des Parks noch nicht sehr groß.

65. Külsheim, vom Kurpark aus bequem zu Fuß zu erreichen, ist zusammen mit Erkenbrechtshofen eine der ältesten Siedlungen im Aischtal. Das 'Schloß' war in den Jahren vor der Flurbereinigung, als auch diese Aufnahme entstanden ist, fast ein Wasserschloß. Hier hat einst auch die alte Wasserburg des 1144 erstmals bezeugten Ortsadels gestanden. An der Straße davor liegen die mit 1662 bezeichnete ehemalige Zehntscheune und ein stattliches Wohnhaus von 1832 mit Fachwerkobergeschoß.

Oberntief.

66. Oberntief ist ein typisch fränkisches Haufendorf. Die Siedlung gruppiert sich um den Dorfanger mit dem Weiher. Die am östlichen Ortsrand 1828-1831 nach dem Vorbild 'griechischer Tempel' errichtete Pfarrkirche St. Maria konnte 1981 nach dreijährigen Renovierungsarbeiten wiedergeweiht werden. Das alte Pfarrhaus und die Gastwirtschaft, die diese Karte um 1913 gesondert zeigt, sind auch im Vordergrund der Gesamtansicht wiederzuerkennen.

67. Auch Unterntief liegt an der namengebenden Tief, Und so wie Oberntief bis 1447 östlich des Dorfweihers vermutlich eine Wasserburg besaß, gehörte auch zu Unterntief bis 1449 eine Burg, die freilich noch eindrucksvoller gewesen sein muß: die hoch über dem Ort gelegene 'Burg Tief". Sehr schön ist hier zu sehen, wie sich das Dorf an den Steilabfall dieses Schloßbucks schmiegt.

68. Eine Luftaufnahme aus den frühen zwanziger Jahren von Berolzheim, im Tal des Tiefbaches gelegen, zeigt im Vordergrund am südöstlichen Ortsrand die Filialkirche St. Jakob mit dem Fachwerkdachreiter. Sie ist wohl im 16. Jahrhundert errichtet worden. Links steht noch das alte Brauhaus am Ortseingang. Das spätmittelalterliche Steinkreuz, ein ansehnliches Flurdenkmal aus Sandstein, lag damals auf der anderen Straßenseite der Abzweigung nach Humprechtsau.

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