Bad Wurzach in alten Ansichten Band 2

Bad Wurzach in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Otto Frisch
Gemeente
:   Bad Wurzach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4945-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Wurzach in alten Ansichten Band 2'

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69. Ein vielversprechendes Talent als Fotograf zeigte Robert Hauber, der im Jahre 1909 geboren worden war. Ihm verdanken wir hauptsächlich aus den dreißiger Jahren einige beeindruckende Fotos aus Wurzach. (Siehe Bild 52!) Leider ist er im Zweiten Weltkrieg gefallen. Die vorliegende Fotopostkarte wurde 1936 in der Zeitung mit folgendem Text veröffentlicht: 'Sommerabend an der Wurzacher Ach. Unser heutiges "Stilles Bild" zeigt eine gelungene Aufnahme an der Parkstraße. Der Abendfrieden hat sich nach einem heißen Heuettag herniedergesenkt auf die Flur an der lautlos dahinfließenden Ach. Meisterhaft hat der Photograph in diesem Bild die Stimmung, die sich dem Beschauer aufzwingt, eingefangen. Ist es nicht, als höre man noch das helle Zwitschern der Schwalben durchs hohe Firmament rieseln, als spüre man den würzigen Heuduft, der aus den frisch bereiteten Heinzen in den wohligen Abend steigt!' (FotoR. Hauber 1936.)

70. Der nahe Weiler Wiesen war früher bei den Wurzacher Bürgern sehr beliebt. Tatsächlich wird er 1843 als 'ein Vergnügungsort der Wurzacher' bezeichnet. Das Interesse richtete sich besonders auf den Gasthof 'Zum Ochsen'. Heute ist in den ehemaligen Gewölben unter dem Gebäude, in denen früher das Braunbier aus dem Schloßbräuhaus gelagert wurde, die Gaststätte 'Lindenkeller' untergebracht. Am 10. Juli 1870 wurde unter dem damaligen Wirtschaftspächter H. Geiger im Gasthaus der erste Gottesdienst für evangelische Christen in Wurzach gehalten. Als Pächter kam GottJieb Schneider 1902 nach Wiesen, der neben der Wirtschaft eine Käserei betrieb. 1904 bot er zum Beispiel in der Zeitung seinen Backstein-Käse an. 1924 kauften die Salvatorianer das Haus und bewirtschafteten das dazugehörige Hofgut bis 1963 beziehungsweise den neu gebauten Hof bis 1988. Auf dem Bild sehen wir die Wirtsfamilie Schneidervor dem Gasthofeingang. Sie zog 1918 nach Adrazhofen um. (Foto um 1915.)

71. Hart an der Straße nach Memmingen ließ Alois Saler von Untergreut auf einer Anhöhe, dem sogenannten Klingenbühl, eine kleine Kapelle aus Backsteinen errichten. Den Bauplan dafür harte Werkmeister Freund aus Leutkirch gemacht. Die Kapelle sollte der Familie Saler zur Privatandacht dienen. Das bischöfliche Ordinariat hatte den Plan gebilligt, so daß das Bauwerk 1864/65 gebaut werden konnte. Der Dekan von Leutkirch erlaubte die Einweihung der fertigen Kapelle, und so nahm der Wurzacher Kaplan Eggmann am Dreifaltigkeitsfest 1865 die einfache Konsekration vor. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle noch an der Altarwand mit Fresken des Wurzacher Künstlers Pater Egino Manal geschmückt, Als man jedoch im Jahre 1970 daran ging, die Straße auf diesem Streckenabschnitt entscheidend zu verbreitern, wurde die Kapel

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