Badenweiler in alten Ansichten

Badenweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Johannes Helm
Gemeente
:   Badenweiler
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2931-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Badenweiler in alten Ansichten'

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5. Der gewölbte, gegen Norden halbkreisförmig schließende Badesaal war 21 Meter lang, 10,5 Meter breit und 10,9 Meter hoch. Das Becken (17,5 Meter lang, 7,5 Meter breit und 1 bis 1,35 Meter tief) umgaben achtzehn vornehm ausgestattete Ankleldezimmer mit Warmwasserheizung und drei Duschräume mit Thermal- und Kaltwasser. Das Innere der Badehalle war reich bemalt - in 'pompejanisehern Rot und Grün', wie ein Chronist berichtet - und erhielt sein Licht durch farbige Fenster. In dieser Form wurde der Raum bis 1954 genützt.

6. Gleichzeitig mit dem Marrnorbad (Bild 4 und 5) wurde 1875 als zweite Kureinrichtung das 'Offene Bad' gebaut. Es lag quer zum Hallenbad und hatte 'hübsche Ankleidezellen' sowie - in einem halbrunden Holzbau - Kabinen mit 'Doucheapparaten'. Auch hier hielt sich der Planer an die Form römischer Badebecken. Das nur mit Zementputz ausgekleidete Bassin war rund 25 Meter lang, 12 Meter breit und 0,80 bis 1,50 Meter tief. In beiden Bädern flossen zusammen pro Minute 725 Liter Thermalwasser zu und ab. In unserem Bild begrenzt der Bau des Marrnorbades die rechte Seite. Das Offene Bad wurde im Laufe der Jahre mehrmals umgestaltet.

7. Schon lange bevor es ein staatliches Badegebäude gab, lustwandelten die Gaste unseres Ortes im Kurpark, der seit 1758 unter dem Namen 'Promenadenanlagen' erwähnt wird. Unser Bild zeigt den Haupteingang der Parkanlagen um 1900. Links stand damals der sogenannte Lebensretter-Brunnen, den Kommerzienrat Prinzen (nach ihm ist übrigens auch der Aussichtspunkt Prinzensitz über dem Ort benannt), ein langjähriger Gast, aus Dankbarkeit für erfolgreiche Heilung 1884 stiftete. Dahinter erhob sich die Wandelhalle, die 1882 erbaut wurde. Sie mußte 1969 dem Kurhaus-Neubau weichen und wurde am unteren Vogesenblick teilweise wieder errichtet. Der Volksmund nennt die Eingangspartie der Kurpromenade die 'Lästerallee'. Warum wohl? !

8. Die Markgrafen von Baden und später die großherzogliche Familie förderten den Kurort in mannigfaltiger Welse. Immer wieder hielt man sich gern längere Zeit hier auf. Schon 1784 war deshalb das 1586 erbaute Oberamtshaus umgestaltet worden. 1886/87 wurde an der gleichen Stelle durch Oberhofbaudirektor Hemberger das großherzogliche Palais 'in prächtigem deutschem Renaissancestil' errichtet. Das Gebäude war zunächst Sommerresidenz, dann bis 1928 beziehungsweise 1952 Alterssitz des letzten Großherzogspaares. Über dem Hauptportal steht in einer Nische das Bronzestandbild von Markgraf Georg Friedrich von Baden, der besenders den Bergbau in Badenweiler förderte. Reizvoll ist der Treppenturm an der Südseite,

9. Trotz aller Bestrebungen, aus dem 'Dorf' Badenweiler - noch heute kann man die Bezeichnungen Vorder- und Hinterdorf hören - nach und nach einen respektablen Kurort zu machen, blieb der ländliche Charakter lange Zeit erhalten. Kleine bäuerliche Anwesen mrt Stallungen und Scheunen (unser Bild: an der Blauenstraße) standen zwischen den Gasthöfen, Hotels und Pensionen. Und Leute, die nach alter Väter Sitte der Landarbeit nachgingen, tauchten alenthalben zwischen den Kurgästen auf. Oft wanderte auch das Großherzogspaar - schlicht und bürgerlich gekleidet - durch Felder und Wiesen hinaus in die Nachbardörfer und suchte Kontakt mit der Bevölkerung.

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