Badenweiler in alten Ansichten

Badenweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Johannes Helm
Gemeente
:   Badenweiler
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2931-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Badenweiler in alten Ansichten'

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10. Ein Kurort schläft - und schläft doch wieder nicht! Im Winter wird es in Badenweiler still. Aber dann haben die Einwohner Zeit, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern, die Kureinrich· tungen zu erweitern und zu verbessern. Unser Bild zeigt den Ort zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die evangelische Kirche ist in den Jahren 1892-1898 neu erbaut worden. Am Waldrand hat Dr. Forstmaier eine Kur- und Badeanstalt eröffnet, ergänzt durch das Sanatorium 'Waldhaus' (rechts im Bild). Gegen Schweighof zu entstand das Sanatorium 'Waldeck', Auch im Ortsinneren hat sich manches Gebäude verändert, wie ein Vergleich mit Bild 1 zeigt,

11. Der 26. Juni 1898 war ein großer Tag für Badenweiler. Die neue evangelische Kirche - in sechsjähriger Bauzeit nach den Plänen von Oberbaudirektor Dr. Joseph Dunn errichtet - wurde in Anwesenheit von Großherzog Friedrich I. und von Großherzogin Luise (Tochter von Kaiser Wilhelm 1.) eingeweiht. Fünf junge Menschen hielt das fürstliche Paar beim Festgottesdienst über das Taufbecken: Sophie Reinhardt, geboren am 6. April 1898, Anna Maria Leisinger, geboren arn 9. Mai 1898, Amalie Zehner, geboren arn 13. Mai 1898, Albert Theodor Kurz, geboren am 15. Mai 1898, und Georg Friedrich Kurz, geboren arn 15. Juni 1898.

12. Als 'monströse 1mitation eines schottischen Schlosses' erbaute 1899 oben an der Blauenstraße James Alcard eine Villa - nach ihm Schloß Alcard, sonst auch Villa Konarska genannt. Daneben taucht der Name Grünes Tor für dieses Gebäude im älteren Schrifttum auf. Nach Aussagen betagter Mitbürger soll der unterirdische Teil der Villa ebenso viel an Baukosten verschlungen haben wie die oberirdischen Räume. Zeitweise war es Privatbesitz, dann Hotel und später (bis zum Abbruch) Sitz des Textilinstitutes von Professor Egon Elöd, der sich unter anderem auch mit der Mikrostruktur von Kunstseide und Zellwolle befaßte.

13. Ständig wachsende Besucherzahlen des Marmorbades und neue Erkenntnisse im Bereich des Bäderwesens lösten bald nach der Jahrhundertwende Überlegungen aus, wie man das 1875 erbaute Kurmitte1haus den neuen Erfordernissen anpassen könnte. Baurat Professor Levy schuf die Pläne eines Erweiterungsbaues, der 1906 unter seiner Leitung begonnen wurde und den Baurat Professor A. Stürzenacker 1908 zu Ende führte. Neben Wannenbädern mit Thermalwasser, einem römisch-irischen Bad, Kohlensäure- und Lichtbädern, Massageräumen und einem Saal für 'schwedisches Heilturnen' für den Kurgast gab es auch ein 'Fürstenbad', das der großherzoglichen Familie und ihren Gästen vorbehalten war. Der Name Markgrafenbad für diesen Erweiterungsbau wurde später auf den Gesamtkomplex übertragen.

14. Die Einweihung des Markgrafenbades am ersten Geburtstag des Großherzogs Friedrich 11. als regierender Fürst, also am 9. Juli 1908, wurde zu einem großen Fest für den ganzen Ort. Assessor Dr. Erwin Hertel, ein Sohn Badenweilers, verfaßte ein Festspiel mit dem Titel 'Bäderweihe', dessen Text leider verlorengegangen ist. Eine Gruppenaufnahme der Mitwirkenden jedoch ist erhalten geblieben. Vor einer improvisierten Tempelkulisse im Kurpark wurde das Spiel von rund fûnfzig Mitbürgerinnen und Mitbürgern aller Altersstufen aufgeführt, die sich begeistert in den Dienst der guten Sache stellten. Bei einer Umfrage in der Bevölkerung vor einigen Jahren konnten nur ganz wenige Darsteller identifiziert werden.

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