Badenweiler in alten Ansichten

Badenweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Johannes Helm
Gemeente
:   Badenweiler
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2931-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Badenweiler in alten Ansichten'

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30. Gegenüber vom Rathaus in der Luisenstraße erhebt sich ein schlichtes, kleines Bauwerk, das Inhalatorium. Es wurde in den Jahren 1912/13 nach Plänen von Baurat Freiherr von Stengel, Leiter der Großherzoglichen Bezirksbauinspektion Freiburg, errichtet. Seine Nutzung als 'Radium-Emanatorium' konnte erst in den zwanziger Jahren aufgenommen werden, da der Erste Weltkrieg den Innenausbau verzögert hatte. Man versuchte hier, den geringfügigen Anteil von Radiumemanation (Radon) am Thermalwasser therapeutisch zu nutzen, ist aber von dieser Anwendung wieder abgegangen.

Radium-Emanatorium

31. Neben einem größeren Raum für die gemeinschaftliche Rauminhalation (unser Bild) gab es auch Einrichtungen für Einzelinhalationen mit äußerst fein zerstäubter Kochsalzlösung. Heute werden außer Inhalationen auch Aerosolbehandlungen bei Erkrankungen der Stirn- und Kieferhöhle sowie NasenRachen-Duschen und Mundduschen mit Thermalwasser angeboten, letztere vor allem zur Bekämpfung der Paradentose. Innerhalb weniger Minuten werden dabei 200 Liter Wasser gegen das Zahnfleisch gesprüht, das so zur stärkeren Durchblutung angeregt wird.

32. An der Kaiserstraße entstand 1860 ein größeres Gebäude (Haus 5), zunächst nur als 'Logierhaus' von den Schwestern Joner, dann als Pension und Hotel von Familie Engier geführt, Seine 'hohen, luftigen Zimmer' (einige mit Balkon) standen den Gästen das ganze Jahr über zur Verfügung. Das inzwischen umgestaltete Haus befmdet sich heute im Besitz des Staates und beherbergt neben Verwaltungsräumen der Staatlichen Bäderverwaltung die Fernsehräume und Spielzimmer (Bridge) für unsere Kurgäste. Diesem Haus gegenüber stand zu Ende des 19. Jahrhunderts eine Reihe von Verkaufsbuden zwischen der Kirche und der Straße.

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33. Die Kaiserstraße verbindet den eigentlichen Ortskern mit dem Kurhaus und dem Kurpark. Der Platz rechts vorn in unserem Bild mit der weit ausladenden Kastanie, die inzwischen einem jungen Baum weichen mußte, hieß im Volksmund lange die 'Liebesinsel', Das Gebäude in der Bildmitte rechts der Straße war das Schwarzwaldhotel, in dem heute das Kurmittelhaus II untergebracht ist, Dahinter ist gerade noch das alte, 1972 abgebrochene Kurhaus zu erkennen. 'Conditorei & Café', das 'Specialitätengeschäft' sowie der 'Coiffeur' am linken Straßenrand sind heute noch dort, aber die Besitzer und teilweise die Verkaufsobjekte haben sich geändert.

34. Aus der Kaiserstraße blieken wir nach Osten in die Luisenstraße hinein. Eine Pferdedroschke und ein Oldtimer bezeugen, daß der Straßenverkehr noch recht beschaulich war. Links promenieren ein paar Kurgäste gemächlin dahin. Vielleicht sind auch einige Einheimische dabei. Rechts sind die 'à la mode' gekleideten Damen vor der Pension 'Stefanie' dabei, ihr Gewicht und damit ihren Kurerfolg zu prüfen. Dahinter steht (schon in der Luisenstraße) Hotel und Pension Meißburger. Auch dort bieten im Erdgeschoß einige Läden ihre Waren zum Kauf an,

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