Badenweiler in alten Ansichten

Badenweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Johannes Helm
Gemeente
:   Badenweiler
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2931-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Badenweiler in alten Ansichten'

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35. Rechts vom Kurparkeingang stand bis 1972 das erste Kurhaus Badenweilers. das 1853 eingeweiht werden konnte. Sein Erbauer war Professor Jak. Frdr. Eisenlohr, Der große Saallag im Haupttrakt, an den sich in zwei Flügelbauten ein Lesekabinett (links) und ein Speise- und Restaurationssaal (rechts) arischlossen. Die beiden Gebäudeflügel verband eine offene Galerie. Davor stand zunächst der Mosesbrunnen, der heute am Ostende des Schwanenteiches im Kurpark steht, später (1912) das Standbild von Großherzog Friedrich I., das seinen Platz jetzt am nördlichsten Punkt der Rundpromenade des Kurparkes, der sogenannten Kaffeemühle, gefunden hat.

36. Gegen die Parkseite zu war das alte Kurhaus zweistöckig. Im oberen Geschoß lag hinter dem großen Theater- und Ballsaal ein Rauch- und Spielzimmer, während darunter ein Gartensaal, ein Speise- und ein Billardzimmer sowie die notwendigen Nebenräume untergebracht waren. Blumengeschmückte Galerien mit gußeisernen Stützsäulen und eine ebenerdige Kaffeeterrasse boten bei günstigem Wetter den Gästen ausreichende Möglichkeiten, im Freien zu sitzen. 1934 wurde die Nordfront des Kurhauses im Zuge eines Umbaues mit zwei sich über die gesamte Länge des Hauses erstreekenden Terrassenanbauten versehen. Die offene Kaffeeterrasse blieb erhalten,

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37. Untrennbarer Bestandteil des Kurlebens war seit 1853 die Kurmusik. Das Orchester mit seinen durchschnittlich fûnfzehn Mitgliedern wurde anfangs aus dem sogenannten Badfonds bezahlt, einer Geldquelle, die sich ständig aus den Einnahmen der Spielbank in Baden-Baden neu füllte und allen Kurorten des Großherzogtums Baden zugute kam. Später wurden die Kosten aus den Einnahmen der Kurtaxe bestritten. Man spielte damals zu ganz anderen Zeiten ais heute, nämlich 'des Morgens von 6 bis 8 Uhr zunächst beim Kursaal, und des Abends von 3 bis 5 Uhr oder von 5 bis 7 Uhr in den Anlagen'. Unser Bild zeigt das 'Cur-Orchester' um 1900, damals unter Leitung von Musikdirektor Max Gündel, der die Kapelle 23 Jahre lang leitete.

38. Badenweiler war und ist - ohne lokalpatriotisch übertreiben zu wollen - eine Harmonie von Natur und Kunst, wie die Bilder auf diesen Blättern gezeigt haben. So soll auch ein 'Konzert im Park' den Schluß bilden. Im Jahre 1925 wurde im Kurpark ein besonderer Musikpavillon errichtet, der 1969 dem Bau des neuen Kurhauses weichen mußte. Hier spielte das Kurorchester nun zu wesentlich annehmbareren Zeiten, nämlich vormittags 11 Uhr, nachmittags 16 Uhr und abends 20 Uhr. Weggefallen waren zu dieser Zeit auch die Sonderaufgaben, die die Kapelle früher zu leisten hatte, nämlich 'den Gästen bei den Tafeln' (also in den verschiedenen Gasthäusern und Hotels) aufzuspielen oder sie auf größeren Ausflügen zu begleiten und mit Musik zu ergötzen.

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