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Barby in alten Ansichten

Barby in alten Ansichten

Auteur
:   Günter Zenker
Gemeente
:   Barby
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6377-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Barby in alten Ansichten'

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Einleitung

Der Elb-Saale- Winkel, das Territorium an EIbe und Saale, war zu allen Zeiten ein kaum beachteter Landstrich. Es ist der äußerste Zipfel des Landkreises Schönebeck. Nur selten findet die Literatur hier Zugang, zugleich Eingang in Forschung und Publizistik. Der Elb-Saale- Winkel, das äußerste Landschaftsgebiet am Zusammenfluß der beiden Flüsse, begrenzt zugleich aber auch das Biosphärenreservat der Unesco. Kulturell war die einstige Enklave des Kurfürstentums Sachsen von eben diesem geprägt worden.

Abgeschieden von den Traditionen der Altmark im Norden, der Börde und dem Harz und seinem weiten Vorland verfügt es noch heute über eine reiche historische Vergangenheit.

Mit seiner einzigen Stadt Barby, 1,5 km von der Saalemündung entfernt, hielt eine jahrhunderte alte Tradition in Wirtschaft und Kultur hartnäckig bis in die dreißiger [ahre in mannigfaltiger Form ihre Eigenart. Einst Grenzland des karolingischen Reiches kam ihm eine strategische, gegen den Slawengau gerichtete Schutzfunktion als Grenzfeste zu.

Im 8. Jahrhundert fortwährend hatten Ministeriale die Verwaltung des Burgwards zu betreuen. Schließlich zu Grundherren emporgestiegen, wurden sie mit Quedlinburger Recht betraut, um später ihre gesellschaftliche Stellung mit dem Grafentitel zu sichern. 1659 starben die Barbyer Grafen im Mannesstamm

aus, und die Reichsgrafschaft (1497) fiel an die chursächsischen Fürsten zurück, die die Grafschaft an den sachsenweißenfelsischen Fürsten, Herzog August, Administrator des Erzstiftes Magdeburg durch Erbteilung belehnten.

1815 fiel die sächsische Grafschaft Barby durch die Wiener Kongreßakte an Preußen.

Der Elb-Saale- Winkel blieb am Rande des heutigen Biosphärenreservates in seiner unveränderten Urlandschaft erhalten. Die großen Flüsse durcheilen die reizvolle Elb- und Saaleauen mit ihrer noch erhaltenen Fauna und Flora. In den Dörfern erhielten sich noch im Bewußtsein der alten Bauernfamilien jene bäuerlichen Traditionen, von denen auch dieser Bildband erzählt. Wirtschaftlich bestand, bedingt durch seine Lage der den ElbSaale-Winkel ausweichenden Handelsstraßen und großen Verkehrswegen, stets Druck auf die Existenz seiner Bewohner. Dennoch hatte ein fleißiger Mittelstand in Stadt und Dorf über Jahrhunderte Bestand.

Aus ihm aber entwuchsen in seinen Kulturleistungen Vereine, die sich der Pflege des alten Brauchtums der Bürger und Bauern annahmen. So hatte das 19. Jahrhundert zu einer Blüte des gesellschaftlichen Lebens hier gefunden. Die kirchenmusikalische Leistung der Herrnhuter Brüdergemeine unter Zinzendorf,

Spangenberg,wirkte über ihre hiesigeAkademie weiter in der musikalischen hohen Qualität der Musikausbildung des Lehrerseminars bis zum Lehrkörper der folgenden Staatlichen Aufbauschule, die den Namen 'Herzog Heinrich' trug, jenes in Barby wirkenden Fürsten, der sich der Schulreform und Kulturpflege der alten Grafschaft in beispielhafter Weise annahm (16801728).

Mag der Bildband Einblick in jene Arbeits- und Kulturleistung des 19. Jahrhunderts gewähren, um die Bewußtheit zur Pflege der noch erkennbaren Traditionen zu fördern.

Für die Zukunft möge die Bedeutung der Pflege des Kulturerbes als dem kostbarsten Schatz unserer Bevölkerung und der jungen Generation ein stimulierendes Element im Geiste des Vorwärtsdrängens wachrufen im Sinne einer Neubelebung für das Zukünftige - Barby im Herzen Europas!

In Dankbarkeit seiner Heimatstadt Barby gewidmet,

Günter Zenker

1 Barby vom rechten Elbufer aus gesehen. Neben dem Turm links das Dach des alten Rathauses, rechts die Johanniskirche. Ansicht um 191 S.

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Totalansicht von der Elbseite aus

2 Die Fähre bei Klein Rosenburg verband Klein Rosenburg mit dem Land der Barbyer Gemarkung. Einst war es der Weg der Grafen von Barby zu ihren Besitzungen jenseits der Saale. Ganz links, im Hintergrund, das Schloß Klein Rosenburg, in dem die Barbyer Residenz zu erkennen ist.

3 Die Schulstraße um 1901. Auf dem Bild ist sehr gut das Lehrerschulhaus, unter Herzog Heinrich errichtet, zu erkennen. Das schlichte Barockgebäude, mit seinem Glockenturm auf dem Dach, dominiert und gab der Straße ihren Namen. Vorn die Villa des Sanitätsrates Dr. med. Klefecker, unter anderen Arzt im Hospital-Krankenhaus. Die schöne Postkarte ist aus dem [ahre 1904.

4 Das Hospital-Krankenhaus. Dem rastlosen Streben des Bürgermeisters Reußner ist die Verwirklichung des Neubaues zu verdanken. Am 1. Januar 1 876 erwarb man das dortige Gebäude des Präparanden-Internats, das zweckentsprechend ausgebaut und arn 21.Juni 1876 eingeweiht wurde. Als leitender Arzt wurde bis 1899 der Geheime Sanitätsrat Dr. Franz Klefeeker, nach diesem Dr. Wilhelm Kabelitz ernannt. Das HospitalKrankenhaus hatte in der 1. Klasse 1 Bett, in der 2. Klasse etwa 30 Betten und 1 Kinderbett zur Verfügung. 6 Freibetten standen unbescholtenen Bürgern der Stadt zur Verfügung, deren Kosten die Kirche, die Armenkasse und das

Hospital mit insgesamt 6 Betten trug. Das Diakonissenhaus Halle führte die Schwester Wilhelmine in ihren Wirkungskreis ein.

5 Das Herrenhaus der Königlichen Domäne Barby. Der Barockbau, Fürstenhaus oder später Herrenhaus genannt, wurde 1700 errichtet. Herzog Heinrich hatte das Vorwerk 'Marstall' erbauen lassen und zugleich das Wohnhaus. Bis zur Vollendung des Schlosses im [ahre 1715 diente der Bau dem Fürstenhaus. Nach 1748 bis 1801 wohnten hier die Herrnhuter der Brüdergemeine. Als Adolph Dietze 1801 die Grafschaft Barby pachtete, bezog er das Vorwerk 'Marstall' wirtschaftlich.

6 Die Johanniskirche und Oberpfarre. Die Kloster- oder auch Schloßkirche wurde um 1264 mit dem Franziskanerkloster errichtet, Fratres minores. Das Oberpfarrhaus entstand später nach einem Klosterbrand und mußte dem neuen Gebäude, das noch heute steht, weichen. Das Foto entstand 1895.

7 Gasthaus 'Saalhorri' um 1930. Bis zum Durchstich der Saale war die Ausflugsgaststät te sehr beliebt. Noch bis 1928 befand sich dort eine Kahnfähre, um zum anderen Ufer übersetzen zu können. Man kehrte gern beim alten Fährmann Bernau ein. Trotz des bis 1923 in russischer Gefangenschaft weilenden Fährmanns, blieb die Fähre in den Händen seiner Ehefrau in Betrieb. Hier, in der stillen Einsamkeit der Saaleauen, hatten die Kanusportler ihr erstes Bootshaus.Vereine nutzten mit dem Erwachen des Frühlings besonders gern die freie Tafel auf der großen Wiese.

8 Das café war in den dreißiger [ahren ein beliebtes Lokal im Zentrum der Stadt, an der Ecke Magdeburger Schulzenstraße gelegen. Im Stil des Wiener Caféhauses repräsentierte es die gehobene Bürgerschicht der Stadt.

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Café 3od), ßarby a. E.

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