Bardowick in alten Ansichten

Bardowick in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Jenczyk
Gemeente
:   Bardowick
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5707-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bardowick in alten Ansichten'

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9. Hier sehen wir eine Aufnahme der Bau- und Möbeltischlerei von J. Heinrich Vick aus dem Jahre 1905. Hein Vick hat zusammen rnit dem alten Heinrich Schulenburg den Betrieb 1913 gegründet. In dem abgebildeten Haus in der Domstraße wurden bis 1936 Matratzen gebaut, bevor die Fabrik beim Bahnhof die Produktion aufnahm. Auf dem Foto sehen wir, von links nach rechts: Hein und Jonny Vick, Rudel Vick auf dem Arm seiner Mutter Emma Vick, Tante Lene Vick und Frau Gehrdau aus der Worth, die dort beschäftigt war.

10. In diesem Haus mit der alten Hausnummer 36 in der Huder Straße wohnten Hausschlachtergenerationen. Matten Vick kaufte diese Hofstelle. Er war Schlachter und Strohdachdecker. Dessen Sohn Hein Vick war Hausschlachter und Landwirt. Sein Sohn hieß ebenfalls Heinrich und wurde 'Hein Slachter-Vick' genannt. Der jetzige 1940 geborene Eigentümer des Hauses heißt wieder Heinrich - und was ist er wohl auch?

11. Das Gildehaus, auch Rathaus des Fleckens Bardowick, ist 1627 abgebrannt und erst nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut worden, wie die Inschrift über der ehemaligen 'Missendöör' besagt: 'Vor allem Unglück und Gefahr 0 Herr Jesu dies Gildehaus bewahr. Anno 1651.' Diese ältere Fotografie ist wahrscheinlich aus dem Beginn der zwanziger Jahre. Den Forsehungen des Bardowicker Historikers Gerhard Meyer ist der Nachweis gelungen, daß es um 1400 bereits eine Gilde 'Unserer lieben Frau' gab, an deren Spitze mindestens zwei Gildemeister standen. Später ging das Gildehaus in das Eigentum der Gemeinde über. Ratsversammlungen und der sogenannte Eddag wurden dort abgehalten.

12. Die Gemeindeverwaltung arbeitete erst ab 1939/40 im Gildehaus, nachdem es in den dreißiger Jahren gründlich und auch liebevoll renoviert und ausgestattet wurde. Dies galt besonders für das Trauzimmer. In früheren Zeiten wurde der 'Schreibkram' im Hause des jeweiligen ersten Rathmannes erledigt. Bei ihm fanden auch die Trauungen statt. Für die noch bescheidene Verwaltung war es im Gildehaus eng, aber idyllisch. Jedoch in den sechziger Jahren wurde die Notwendigkeit eines gesonderten Verwaltungsgebäudes offenbar. Ende November 1969 konnte mit dem Umzugzur Schulstraße begonnen werden. Danach wurden die Räume des Gildehauses zu einem Heimatmuseum - auch mit Trauzimmer - eingerichtet.

13. Um 1850 wurden die Briefe von der Post gewöhnlich in einer Gastwirtschaft abgegeben, von wo aus sie gelegentlich zu den Adressaten mitgeschickt wurden. Dadurch waren sie oft lange unterwegs. In den Jahren um 1875 wurden in den größeren Orten Postagenturen eingerichtet. In Bardowick war sie in der Domschenke. Vor seinem Tod 1914 war Fritz Wolter Postagent. Das Foto von 1915 zeigt im Garten der Domschenke, von links: Hein Schult (Hohensand) , Gustav Schrader , Adolf Wolter (hinten), einen unbekannten Briefträger, Lydia Tellkamp aus Wilhelmshaven, die fortan die Postagentur leitete, Franz Utermöhlen, Hein Langeloh und Hermann Kayser.

~~~DOWIK

Bahnhof

14. Auf dieser frühen Aufnahme vom Bardowicker Bahnhof wird erkennbar , wie kahl und eben vom Stationsgebäude ab in Richtung Hamburg die Flur des sogenannten Bardowicker Bruchs noch war. Im April 1873 wurde der Bahnhof in Betrieb genommen. Damals war es noch die 'Hannoversche Staatsbahn', die diese Haltestelle errichtete. Zuvor, als die Strecke irn Jahre 1847 in Betrieb genommen wurde , fuhren die Züge zwischen Hannover-Lüneburg und Harburg noch an Bardowick vorbei. 1992 wurde das Bahnhofsgebäude abgerissen; es bleibt eine Haltestelle.

15. Die Bardowicker Freiwillige Feuerwehr präsentierte sieh in einer Aufnahme von 1906. Im Jahre 1899 zählte die Wehr 107 Mitglieder, die höchste Zahl überhaupt. 1906 begründete der Stabshornist Fritz Wolter den Spielmannszug in der dann 97 Mitglieder zählenden Wehr. 1866 wurde die 'freiwillige Feuerlösch- und Rettungsschaar' gegründet. Sie ist die älteste freiwillige ländliche Feuerwehr im Bereich des kurz darauf gebildeten Niedersächsischen Feuerwehrverbandes, der außer dem heutigen Lande Niedersachsen auch Hamburg und Mecklenburg umfaßte. (Ouelle: Gerhard Meyer.)

16. An der Ecke Mühlenstraße und Krugstraße steht ein altes Fachwerkhaus, in dem Jungfer Kruse und Ritters Mudder wohnten. Die Mädchen mit ihren Schürzen waren stolz, auf einer Postkarte verewigt zu werden.

Haupt tra '~e

17. Die Pieperstraße wurde auf älteren Postkarten noch als Hauptstraße bezeichnet. Von der Bedeutung her trifft dies besonders in der heutigen Zeit zu. 1950 wurde die Straße ausgebaut. Wer jedoch Piper oder Pieper war und mit diesem Straßennamen verewigt wurde , ist noch unklar. Studiendirektor Gerhard Meyer stellte fest, daß der Name 'Pieperstraße" erstmals in Urkunden um 1400 erwähnt wurde. Eine verläßliche Deutung sei bisher nicht möglich gewesen. Auf der Postkarte hinten rechts ist das Reetdachhaus von Rieckmann, gegenüber Döden-Mudder; von Rieckmann rechts nach vorn sehen wir die Häuser von Wieters, Köhnke und Stöber.

18. Der älteste in Bardowick nachgewiesene Straßenname (vor 14(0) ist 'Steinstraße' (lat.: avia lapides, Auskunft Gerhard Meyer). Auf dieser Postkarte wird sie einfach als 'Weg zum Dom' bezeichnet. An dieser Straße stehen nunmehr beiderseits neue Häuser. Das alte Haus von Bäcker Schröder (ganz rechts im Hintergrund) ist 1927 abgebrannt und wurde 1928 wieder aufgebaut. Das lange Haus an der linken Seite wurde früher 'Dorn-Bewieks' genannt. Am Bildrand links ist das Haus von Heinrich (Decker- )Meyer eben noch sichtbar.

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