Bardowick in alten Ansichten

Bardowick in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Jenczyk
Gemeente
:   Bardowick
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5707-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bardowick in alten Ansichten'

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19. Der alte Bardowicker Marktplatz war früher größer. Nach historischen Befunden reichte er bis an das Gildehaus. Der Chronist Christian Schlöpke berichtet, daß die Kirche Fabiani und Sebastiani 'so am Marckte gestanden' habe. Noch heute gehen sechs Straßen von diesem Marktplatz ab: Domstraße, Huder Straße , Große Brückenstraße, St.-Johannis-Straße, Blöckenstraße und die Große Straße. Die Postkarte zeigt einen Bliek in die St-Johannis-Straße, wo links noch das Fehlhabersehe Haus zu erkennen ist. Hinten in der Mitte sehen wir das Gebäude von Heinrich Bardowicks. Vorn steht die Friedenseiche, von vier Sandsteinblöcken und Ketten geschützt. Sie wurde nach 1870171 dort angepflanzt.

20. In diesem zum Teil ausgebesserten Fachwerkhaus Am Markt 2 hatte der Elektromeister Anton Sendelbach ein Schaufenstereingebaut. Strom kam in Bardowick in den Jahren 1910/11. Anton Sendelbach verlegte zusammen mit Harry Peuker, der hier später sein Geschäft hatte, die elektrischen Anlagen in den Häusern.

21. Dieses langgestreckte Reetdachhaus wurde im 18. Jahrhundert auf den Markt hinausgebaut. Hier hatte August Henne seine Barbierstube. die an Sonntagen viele Männer aufsuchten, nur um sich dort zu unterhalten. Mit seiner Tochter Juichen fuhr Henne auf einem Eselwagen zu seinem Stückchen Land, das er zeitlich nur wochentags bearbeiten konnte , denn sonntags war seine Frisörstube voll! Das kleine Haus auf der rechten Seite des Fotos gehörte Winkelmann. Es hatte eigentlich nur einen Raum. Darin 'wohnte' die Familie Machel mit sieben Kindern.

22. Zu den alten Häusern am Markt (siehe Bild Nr. 19) gehörte auch das von Heinrich Fehlhaber. Es wurde 1928 von einer Harburger Spezialfirma weiter in Richtung Gildehaus geschoben. Jetzt dient es, wenn auch baulich verändert, als Lagerraum der Firma Gustav Bardowicks. 1929 wurde dann auf dem Platz des 'verschobenen' Hauses der Wohnteil des Anwesens von Bardowicks (Am Markt 5) errichtet.

23. Diese Aufnahme zeigt die Rückseite des gepflegten Hauses Dittrner. Im Sande 5. Das reetgedeckte Fachwerkhaus wurde nach dem großen Brand von 1803 erbaut. Die Hofstelle ist erstmals 1557 mit dem Eigentümer Daniel Dittmer nachgewiesen. Hinter dem Wohnhaus sind Mistbeetanlagen erkennbar. Der jetzige Altenteiler Georg Dittmer begarm im Frühjahr 1928 mit den ersten fachgerechten Treibanlagen. Er richtete drei Gurkenhäuser ein. Hinzu kam im folgenden Jahr noch ein Tomatenhaus. Die Gewächshäuser wurden später wieder aufgegeben. Geblieben ist jedoch der Beiname des 1905 geborenen Altenteilers: Gorch Gorken-Dittm's.

24. Dieses alte Haus von Winkel-Maack, 1692 erbaut, wurde 1931 abgebrochen, weil es in vielen Belangen 'nicht mehr reparabel' war, meinte Reinhard Maack und schilderte das Haus so: Es bestand aus Eichenständerwerk, Strohdach und dieken Mauersteinen (Klostersteinformat). Der Untergrund war mit einer Tonschicht verdichtet. Darauflagen dicke Feldsteine, auf denen das Haus ruhte. Es war sehr geräumig, auch mit einer Altenteilerwohnung. In der Knechtekammer konnten vier Mann in einer Bettstelle schlafen, je zwei rnit dem Kopf an einern Ende und zwei vom anderen Ende. Die großen Eîchenständer auf der Diele wiesen alte Zapflöcher auf. Reinhard Maack nimmt an, daß die Trägerunter dem Mauerwerk aus dem Dreißigjährigen Krieg stammten. Auf dem Foto steht Johann Heinrich Wilhelm Maack, der von 1859 bis 19371ebte, mit Enkeltochter Magdalene .

25 .... noch Maack im Winkel: Heinrich Maack läßt sich hier mit dem Eingangsbalken des alten Hauses fotografieren. Dessen Inschrift lautete: 'Iohan Gert Macke - 1692 - Anna Mvllers.' Demnach war dieses Haus bis zum Abriß mehr als 239 Jahre alt.

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26. Hier ist das Haus von Cohrs Im Sande mit der alten Hausnummer 7, das später Henry Blanquett gehörte. Wegen seiner beiden starken Pferde wurde er Schimmel-Cohrs genannt. Bei verschiedenen Häusern ward das Fachwerk weiß gestrichen. Das alte Haus ist bei dem großen Brand von 1803 ein Raub der Flammen geworden und konnte 1805, wie auf diesern Foto zu sehen, wieder aufgebaut werden. In der Mitte mit der dunklen Schürze steht Cohrs Mudder.

27. Dieses reetgedeckte und sehr gepflegte Fachwerkhaus steht in der Wallstraße 4. Es ist das Geburtshaus von Gretchen Menk, die hier 1864 als Tochter der Hauswirts Johann Peter Menk und dessen Ehefrau Anna Elisabeth geborene Müller das Licht der Welt erblickte und 1949 starb. Heute wirtschaftet hier noch der Junggeselle Hein Menk.

28. Bardowicker Kleinbauernhof nannte Hermann Oberdieck seine Federzeichnung, die um 1910 entstand. Die mit Reet gedeckten Gebäude links und rechts im Vordergrund gehörten zum 'Tirnmschen Hof' an der Ecke Dorfstraße und Wittorfer Straße. Das Dach im Hintergrund zeigt einen Teil von Willi Gades alter Scheune, die abgebrannt ist.

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