Bardowick in alten Ansichten

Bardowick in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Jenczyk
Gemeente
:   Bardowick
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5707-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bardowick in alten Ansichten'

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29. Auf diesem Hof von Hein Rieckmann, alte Hausnummer 30, befindet sich jetzt die Schmiede von Henry Kayser. Zusammen mit seinem Vater Arnold Kayser betrieb er das Schmiedehandwerk früher in der Pieperstraße 14a (Haus Manfred Vick). Rieckmanns Haus wurde ungefähr 1916 fotografiert. Die drei Personen im Vordergrund sind von links: Hein Rieckmann, Margarethe Hövermann geborene Cohrs und Käthe Hövermann geborene Rieckmann.

30. Das Foto vor dem Haus zeigt die Familie Dittmer Im Sande 5. Sie hatte Besuch von Hamburger Verwandten. Ganz rechts steht ein russischer Kriegsgefangener. Es war 1915/16. Der Russe hieß Fjodor Katschin. Er war selbst ein großer Bauer und half fleißig in Georg Dittmers Betrieb.

31. Diese Aufnahme zeigt das Haus von Peter Hövermann, Alte Wittorfer Straße 10, vormals Hausnummer 1, wie es früher aussah. Links an der hinteren Hausecke ist ein Strommast erkennbar. Elektrisches Licht kam in Bardowick in den Jahren 1910/11. Die hier unter dem First geschlossene Ulenflucht sollte den Rauchabzug verhindern, denn die meisten Räucherkammern waren oben auf der Spitze des Dachbodens. Bei Peter Hövermann wurde auch für andere Leute geräuchert.

32. Dieses reetgedeckte Fachwerkhaus von Werner Maack steht an der Ecke Blöckenstraße und Bäckerstraße. Es wurde 1804 nach dem großen Brand von 1803, der ganze Häuserreihen vernichtete, auf einem Feldsteinfundament errichtet. Das eindrucksvolle Foto ist aus den Jahren 1937/38. Hier handelt es sich um eine Kleinkötnerstelle mit der alten Hausnummer 69, jetzt Blöckenstraße 5. Die links im Bild noch sichtbare Scheune wurde 1718 in Dachtmissen gebaut und 1885 bei Maacks in Bardowick wieder aufgestellt.

33. Die erste Numerierung der Höfe begann am Huder Ende (Hummer Enn') nach der Größe der Anwesen. Das hier abgebildete alte Haus erhielt die Hausnummer 2 und steht in der Alten Wittorfer Straße mit der neuen Nummer 6. Es wurde wahrscheinlich zwischen 1750 und 1775 erbaut. Die Bilder mit Stirn- und Rückwand (siehe auch Bild Nr. 34) könnten einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg aufgenommen sein. An der langgestreckten Seite des Hauses sind abgebildet, von links: Elisabeth Stein geborene Kuchel, Konrad Nicolaus Stein und die anderen Personen sind Besuch oder Personal, das nicht mehr benannt werden kann.

34. An der hinteren Stirnwand dieses alten Hauses Nummer 2 ist ein buntes Gemäuer deutlich erkennbar. Die in der Elbmarsch an den Hauswänden zu großer Vollkommenheit gebrachten bunten Steinmuster wie auch in Bardowick, Handorf und Bütlingen sind erst im 16. Jahrhundert hierher 'verpflanzt' worden, wie der Königliche Baurat Schlöpke meinte. Sogenannte Hexenbesen gehören auch dazu. Die Personen von rechts sind Elisabeth Stein geborene Kuchel, Konrad Nicolaus Stein und Alfred Stein, der Gastronom auf Hamburg St. Pauli.

35. Dieses Haus von 'Dreugen Hoff-Meyer' ist jetzt kaum wiederzuerkennen, weil es erneuert wurde. Es steht in der Huder Straße 5, alte Hausnummer 17. Vor der Missentür stehen, von links: Martha Siebrecht geborene Meyer, ein Dienstmädchen und Frieda Meyer. Peter Siebrecht heiratete dort ein. Der Titel dieses Anwesens 'Dreugen Hoff-Meyer' soll ein Beispiel für die vielen Beinamen in Bardowick sein, die sich besonders hier zur Unterscheidung gleicher Familiennamen über viele Generationen hin bis heute erhalten haben. Solche Beinamen gehen auf besondere Begebenheiten, Tätigkeiten und auch auf Zustände zurück, wie eben auch auf einen trockenen Hof.

36. 'Endlich ein neues Haus', mochte sich Familie Prigge gefreut haben, die vor 1911 noch in einem alten Hause wohnte, das 1759 gebaut wurde. Vater und Mutter hatten in ihrer Bettstelle loses Stroh, das hinten an der Wand nicht wegrutschen konnte und vorn hielt es ein Brett. Die Kinder lagen auf einem Strohsack. Und wenn im Jahr zweimal geweißt wurde, mußte das Stroh ausgetauscht werden. Dann zog die Familie, die vom Gemüsebau lebte, in das hier abgebildete Haus Nr. 121, jetzt Huder Straße Nr. 7. Gebaut wurde es von Heinrich Christoph Prigge. Von links nach rechts stehen: Nachbar Maack, Vater und Mutter Prigge und deren beide Schwestern Leni und Maria Brandenburg, auf dem Wagen Heinrich Prigge. Vor der Missentür sind Kohl-Laken zu sehen.

37. Im Hof von Wall-Meyer ist diese Aufnahme im Oktober 1911 entstanden. Von rechts nach links hatten sich aufgestellt: Peter Siebrecht, Heinrich Bratherig, Helene Meyer, Emma Bratherig und ganz links steht die erste Frau von Robert Bratherig. Jetzt ist es der Hof von Karl-Heinz Meyer, Hinter der Worth 6. WallMeyers Haus stand nicht an der WalIstraße, sondern Hinter der Worth als Teil des alten Walles. Auf einem Stich von Daniel Frese aus dem Jahre 1588 stellt er den Wall dar, wie er vom Huder Ende entlang der jetzigen WalIstraße und der Worth bis zum Beginn der Nikolaistraße zum Hofkamp reichte. Er schrieb dazu: 'Disse Wall ist langk 2412 Schril.'

38. Dieser Hofvon Fritz Stöber mit der alten Hausnummer 117, jetzt Kuhstraße 2, liegt gegenüber von Bäkker Hiltscher (siehe Bild Nr. 7). Die Aufnahme wurde etwa 1915 gemacht. Die Personen von links sind:

Elisabeth Drosien, Martha Meyer geborene Stöber, die kleine Martha Meyer, Elisabeth Stöber geborene Wegner, Fritz Stöber mit der Heugabel und Ernst Stöber.

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