Bardowick in alten Ansichten

Bardowick in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Jenczyk
Gemeente
:   Bardowick
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5707-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Bardowick in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Diese Aufnahme zeigt einen Bardowicker Bauernhof um 1900. Vor dern Haus des Landwirts Gustav Scharnhop an der Kleinen Brückenstraße ist die ganze Familie versammelt. Gustav steht vor der Haustür. Damals war es noch selbstverständlich, daß alle Angehörigen gemeinsam wirtschafteten und auch größere Kinder die ihnen zugewiesenen Aufgaben gern und zuverlässig erfüllten.

40. Frühling in Bardowick! Dieses alte Fachwerkhaus in der Huder Straße 4 (alte Hausnummer 21) wurde von der Rückseite aufgenommen. Der Dom lugt noch über die Bäume. Der jetzige Eigentümer Hermann Schmidt sagte , daß das alte Haus 1824 abgebrannt sei und im fotgenden Jahr wieder aufgebaut wurde.

41. So wie hier im Flett des alten Hauses an der Ecke HuderstraßelDorfstraße (siehe Bild 47) wurden die Wände (jedoch nicht der Wohnzimmer) in vielen Bardowicker Häusern geschmückt. Es handelte sich um einen rot-braunen Untergrund mit weißen bis weiß-gelblichen Punkten, die rnit einern kurzborstigen Pinsel aufgetupft wurden.

42. Eigentümer dieses Hauses am Klapperstieg war Heinrich Harms. Auf der rechten Seite wohnte Schlachter Nack und links Kerkhoffs-Lene. Meistens wurde damals die Wäsche zum Bleichen über Johannisbeerbüsche gebreitet. Es sind noch ein Sod und Waschbalgen rechts auf dem Foto erkennbar.

43. In diesem kleinen Haus von Kuchel am Kleinkötnerweg wohnte in den zwanziger Jahren Joharm Abel. Es ist noch heute sehr gepflegt und wird scherzhaft die 'Villa ohne Sorgen' genannt. Abel hatte ein Fuhrwerk und brachte für Viele das Gemüse nach Lüneburg. Er nahm auf dem Heimweg Waren für Bardowicker Kaufleute mit zurück. Abel war Anfang 1936 Rieselwärter. er baute Wagenkästen und fuhr mit seinen Pferden die Feuerwehrspritze .

44. Dieses Strohdachhaus stand auf dem Pachthof. Es wurde um 1910 fotografiert. Kurz danach riß man das Haus ab, um einem Neubau Platz zu machen. Gut zu erkennen ist das Plumpsklo, das um diese Zeit noch häufig vorkam. Die Personen vor dem Eingang sind Hein und Lene Maack. Hein ist im Ersten Weltkrieg gefallen.

45. In diesem alten Haus von Cohrs-Meyer an der Ecke Mühlenstraße/Beim Dom wohnte Gottfried Martins Familie. Die Aufnahme ist von 1911. Sohn Walter erzählte: 'Wir hatten eine kleine Stube und zwei noch kleinere Schlafkarnmern. Alle Fußböden waren mit Mauersteinen ausgelegt, auch in der länglichen Küche. Wegen des Raummangels hingen die Räder an der Wand. Abends brannteein Trankrüsel. In der Küche war früher noch ein Dingenberd. Das Haus stand auf großen Feldsteinen. Wir waren fünf Kinder und hatten drei Ziegen. Die Zentrifuge stand in der Schlafkammer , die Frühkartoffeln lagen unterm Bett und die Eßkartoffel kiste stand am Fußende des Kinderbettes. Unser Abort war 30 m vom Hause entfernt vorm Nolten-Diek zu erreichen.' Das Haus wurde Anfang 1930 abgerissen, Vor dem Haus stehen (von rechts) Mutter Marie Martin, Klein- Walter, Grcte, Vater Gottfried Martin und Sohn Gottfried.

46. Das Haus an der Straße 'Beim Dom' mit der 'Missendöör' ist eine Abbauerstelle , alte Hausnummer 134. Nach Grundbuchunterlagen wurde das Haus 1884 von Christoph Stein übernommen. Vorheriger Eigentümer war Heinrich Henne. Im Jahre 1930 erwarb der Schneider Wilhelm Döhrmann dieses Haus mit der neuen Nr. 2. Da wurde die 'Missendöör' zugemauert und das Flett (die Vordiele) für die Schneiderei eingerichtet. Links dahinter stand mit wenigen Metern Abstand ein ganz altes Domherrenhaus. In ihm wohnten die Altenteiler Wilhelm Henne und Frau.

47. Vor dem Verfall steht dieses Haus an der Ecke Huder Straße und Dorfstraße. Es ist jetzt schon geräumt. Das alte Reetdachhaus wurde um 1740 gebaut und 1880 renoviert. Wie auch in einigen anderen Häusern aus dieser Zeit waren die Dielenwände rot-braun getüncht und mit hellen Tupfern verziert (siehe Bild Nr. 41). Dieses alte Gebäude übernahm Walter Makros im Jahre 1945 und versuchte, es zu erhalten. Zuvor besaß es Heinrich Nicolaus Bardowicks, alte Hausnummer 37.

?

48. Für den Dom zu Bardowick läßt sich der Zeitpunkt des Baubeginns nicht bestimmen. Sicherlich war schon vorher an der Stelle des jetzigen Doms ein älterer Kirchenbau vorhanden. Der Dom war ursprünglich die Kirche des Kollegiatsstiftes St. Peter und Paul, Die schriftlich überlieferte Baugeschichte des Doms beginnt erst mit der Zerstörung Bardowicks. Eine Papsturkunde zählt 1194 die Schäden an der Kirche auf, für deren Beseitigung Geldmittel aufgebracht werden sollten. Nach Erkenntnissen des Bardowicker Historikers Gerhard Meyer ließ sich die Bezeichnung Dom nicht vor dem Ausgang des 14. Jahrhunderts nachweisen. (Gerhard Meyer: Zur Baugeschichte des Bardowicker Doms in 'Lüneburger Blätter des Museumsvereins für das Fürstentum Lüneburg', 1952, S.65 f.) Am 27. Juni 1529 fand im Dom der erste evangelische Gottesdienst statt; damit war auch in Bardowick die Reformation eingeführt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek