Bassum in alten Ansichten

Bassum in alten Ansichten

Auteur
:   R. Wiens, H. Dornbusch und R. Gillner
Gemeente
:   Bassum
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0149-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bassum in alten Ansichten'

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39. Ein beliebtes Ausflugsziel für die Bassumer war Stalles Gasthaus in Wiebusch (1910). Nach einem herrlichen Spaziergang konnten hier die Familien ihren Sonntagskaffee im Sommergarten einnehmen. Gleichzeitig bot hier der erste Bassumer Tennisklub Gelegenheit zu sportlicher Betätigung.

Zur Erinnerung an die Eröffnung des Kra"·kenhauses in Bassum am 1. Oktober 1903.

40. Das Bassumer Krankenhaus nach seiner Fertigstellung und Eröffnung am 1. Oktober 1903. Den Anstoß zum Bau des Krankenhauses gab Fräulein Agnes Schlu, wohnhaft im Gerichtsvoigthaus Unter den Linden, heute Tischler Wohlers. Fräulein Schlu war fast zwanzig Jahre Pflegerin des Kaufmanns Georg Pflüger aus Bremen, der im Frühjahr 1900 verstarb. Die Schwester des Herrn Pflüger, Frau Konsul Hackfeld aus Bremen, wollte Fräulein Schlu in Würdigung ihrer langjährigen aufopferungsvollen Tätigkeit einen von ihr zu äußernden Wunsch erfüllen. Fräulein Schlu bat um eine Spende zum Bau eines Krankenhauses in Bassum. Diesem Wunsche folgte Frau Konsul Hackfeld und stiftete 30 000 Goldmark. Durch diese Stiftung ist das Bassumer Krankenhaus entstanden. Die Relation: Ein Bau für 30 000 Goldmark im Jahre 1900 kostet im Jahre 1979 annähernd eine Million Mark.

41. Die Tätigkeit der Rote-Kreuz-Helferinnen bezog sich nicht nur auf den Dienst im Feldlazarett wie auf dem Foto rechts Dora Meyer und Anni Brokate, sondern die durchfahrenden Militärzüge wurden ebenfalls durch den Bahnhofsdienst des Roten Kreuzes betreut. Im oberen Foto versehen folgende Helterinnen diesen Dienst. Von links: Fräulein Niehaus, Fräulein Otto, Frau Ubbelohde, Fräulein Knorr und Fräulein Schmeckpeper.

42. Das Krankenhaus Bassum war von 1914 bis 1916 zum Kriegslazarett erklärt worden. Es stand unter der Leitung von Herrn Sanitätsrat DI. Ummethun. Außer den Diakonischwestern waren die folgenden Bassumer jungen Mädchen als Rote-Kreuz-Helferinnen eingesetzt: Resi Arzt, Anne Behrens, Anni Brokate, Hanna Cordes, Änne Geseeus, Lilli Gaber, Irmgard Groenewold, Emma Herschel, Käthe Knorr, Guste Niemann, Käthe Pleuss, Dora Sagemann, Dora Sprick, Meta Wesse!, Anna Wessel, Marieehen Wedemeyer und Elisabeth Schierenbeck.

43. Medizinalrat Dr. med. Friedr. August Barth kam im Jahre 1901 als Kreisarzt nach Bassum und leitete bis zum Ausbruch des Krieges im Jahre 1914 das Krankenhaus Bassurn. Als Freiwilliger zog er ins Feld und wurde 1916 in die Heimat zurückgerufen. Besendere Verdienste erwarb er sich durch den Aufbau des Roten Kreuzes im Kreise Syke, welches aus dem Vaterländischen Frauenverein hervorgegangen ist.

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44. Zwei Felddienstübungen des Bassumer Roten Kreuzes in den Jahren 1910-1914 im 'Dicken Braken'. Auf beiden Aufnahmen ist der Begründer des 'Roten Kreuzes', Herr DI. med. Barth (mit Homburg beziehungsweise Bowler), zu erkennen.

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45. Wir befinden uns auf dem Gelande des Adligen Damenstiftes und sehen vor uns die gewaltige 'Abtei'. Ein schlichter Fachwerkbau, der im Jahre 1754 unter der Äbtissin von Estorff an der Stelle eines älteren Kapitelhauses errichtet wurde. In der Abtei befinden sich bis heute die Wohnung der amtierenden Äbtissin, der große Kapitelsaal und Räume der Verwaltung und des Stiftsarchives.

46. Die Abtei des Stiftes und ein Teil der Kirche als bcherrschender Mittelpunkt des Stiftsbezirkes. Ansichtskarte aus dem Jahre 1908.

;' BASSUM

I _)Adliges Damenstift

47. Um den heutigen kleinen Stiftshof, den früheren Jungfernkirchhof, erbauten sich bereits im 17. Jahrhundert die Stiftsdamen eigene Häuser. So im Bilde rechts. Dieses Haus hat die Dechantin Sophie Friederike von Post 1775 für sich erbauen lassen. Es ist die heutige Dechanei, Stift NI. 2. In dem Haus vor uns, Stift NI. 4, erbaut im 19. Jahrhundert, wohnte stets die erste Stiftsdame, zuletzt bis zu ihrer Wahl zur Äbtissin, Fräulein von Arnswaldt. Das älteste Gebäude auf dem Stift ist das Haus Stift NI. 3. Die Stiftsdame Antoinette Maria von dem Busche ließ es für sich 1689 erbauen. Sie war von 1703 bis 1706 Dechantin und von 1706 bis 1724 Äbtissin des Stiftes.

Bassum, Kircne

48. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1327, dem die Kirche und alle Stiftsgebäude zum Opfer fielen, konnte nach vierundzwanzig Jahren die wieder aufgebaute Stiftskirche im Jahre 1351 eingeweiht werden. Der Kirchturm auf unserem Bild stammt jedoch erst aus dem Jahre 1828, da der ursprüngliche Turm durch ein schweres Gewitter am 20. Mai 1797 von einem Kugelblitz getroffen, einstürzte und eingeäschert wurde, wobei sogar die Glocken schmolzen. Architektonisch erfuhr die Kirche 1866 wieder einige Veränderungen an der Sakristei und der Dachkonstruktion des Hauptschiffes.

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