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Bückeburg zu Großvaters Zeiten

Bückeburg zu Großvaters Zeiten

Auteur
:   Manfred Niesters
Gemeente
:   Bückeburg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5288-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bückeburg zu Großvaters Zeiten'

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EINLEITUNG

Bückeburg, bis zum Jahre 1918 die Residenz der Grafen und späteren Fürsten zu SchaumburgLippe, hat in den vergangenen Jahrhunderten gleich mehrfach Perioden einzigartiger künstlerischer Blüte erlebt, deren Zeugnisse noch heute das Bild dieser kleinen Stadt wesentlich mitbestimmen.

Der an der Bundesstraße 65 von Minden nach Hannover gelegene Ort tritt erst ziemlich spät in das Licht der Geschichte ein. Von einer Siedlung kann erst gesproehen werden, seitdem Graf Adolf der IV. um das Jahr 1300 hier eine Burg gegründet hatte. 1365 erhielt der Ort das Stadtrecht, obwohl die damalige Bevölkerungszahl sehr niedrig gewesen sein muß; noch 1561, als der Renaissanceneubau des Schlosses im Gange war, verzeichneten die Einwohnerlisten nur etwa dreihundert Namen.

Nach Vollendung des Schlosses im Jahre 1563 nahmen die Regenten von Schaumburg-Lippe hier ihren dauernden Wohnsitz, nachdem sie zunächst auf der etwa 15 Kilometer entfernten Schaumburg und danach in Stadthagen residiert hatten.

Der bedeutendste in der Reihe der SchaurnburgLippischen Herrscher war wohl Graf Ernst, der von 1601 bis 1622 regierte und 1619 in den persönlichen Fürstenstand erhoben wurde. Man kann ihn als den zweiten Gründer von Bückeburg

bezeichnen, denn unter ihm erfolgte der großzügige Ausbau der Residenz. Er veranlaßte die Ausgestaltung des Schlosses mit den Glanzpunkten in der Schloßkapelle und im Goldenen Saal. Er bezog auch den Schloßpark in sein künstlerisches Programm mit ein. Die ursprünglich als Gartendekoration und Kulissen für festliche Theateraufführungen gebauten üppigen Zierportale, die heute im etwa zehn Kilometer entfernten Waldschloß Baum stehen, zeugen noch heute von der künstlerischen Auffassung jener Zeit.

Auf Graf Ernst geht auch die einzigartige Baugruppe des von den Hofkammergebäuden eingerahmten Schloßtores zurück. Darüber hinaus ließ er an den Eingängen der Stadt prächtige Stadttore errichten, die leider alle den Anforderungen moderner Verkehrsführung zum Opfer gefallen sind. Ferner ließ er am Marktplatz vor dem Schloßtor ein Rathaus und ihm gegenüber das sogenannte Renthaus errichten, welches heute einen Teil der Stadtverwaltung beherbergt, während das ursprüngliche Rathaus im Jahre 1905 einem Neubau weichen mußte. Seine weitaus bekannteste Gründung ist jedoch die Stadtkirche, die im Jahre 1615 fertiggestellt wurde und als eines der bedeutendsten Bauwerke der Weserrenaissance gilt.

All diese Bau- und Bildwerke zeugen von einem

außergewöhnlich hohen Kunstverständnis ihres Auftragsgebers, das er sich auf mehreren Italienreisen angeeignet hatte. Bei der Auswahl der von ihm engagierten Künstler wetteiferte er mit den ersten Fürstenhöfen seiner Zeit. So verpflichtete er mit dem Niederländer Adrian de Vries den damals bekanntesten Bronzebildhauer , und für die künstlerische Ausgestaltung seines Schlosses holte er vom Kaiserhof den zu seiner Zeit sehr geschätzten Maler Hans Rottenhammer.

Eine solche künstlerische Blüte wie unter dem Fürsten Ernst hat Bückeburg später nicht mehr erlebt, wenn auch im 18. Jahrhundert unter dem Grafen Wilhelm (1748-1777) die Residenzstadt noch einmal geistiger Mittelpunkt Norddeutschlands werden sollte.

Wilhelm war ein den geistigen Dingen zugewandter Edelmann, der mit Friedrich dem Großen von Preußen in regem Briefwechsel stand und versuchte, die liberalen Prinzipien des von ihm verehrten Königs auch in seinem Land anzuwenden. Er förderte die Künste genau so wie das Militär. Auf beiden Gebieten hat er für seine Zeit Erstaunliches geleistet. Unter seiner Regentschaft wirkte der Theologe, Philosoph und Dichter Johann Gottfried Herder als Oberprediger und Konsistorialrat sechs Jahre lang in Bückeburg, bevor er

dann nach Weimar ging. Bereits im Jahre 1750 war der junge Johann Christian Friedrich Bach, Sohn des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, nach Bückeburg gekomrnen, wo er Hofkapellmeister wurde.

Der letzte größere Ausbau des Residenzschlosses fand unter dem Fürsten Georg (1893-1911) statt. Er ließ die alte Anlage nach dem Vorbild eines symmetrisch gegliederten Barockschlosses wesentlich erweitern und fügte zwei den Schloßhof einfassende Kavaliershäuser hinzu. Er errichtete auch das Neue Palais als Witwensitz für seine Mutter Fürstin Hermine. Dies geschah nach dem Zeitgeschmack streng im historischen Stil des Barock und der Weserrenaissance.

Dieser Band mit alten Ansichtskarten aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert soll in einer Zeit des schnellen Wandels, der leider auch vor alten Gebäuden nicht halt macht, mithelfen, die Erinnerung an Bückeburg zu erhalten, wie unsere Eltern und Großeltern es noch gekannt haben.

Bückeburg, im Sommer 1991

Manfred Niesters

1. Gruß aus Bückeburg aus dem Jahre 1897.

2. Diese Luftaufnahme von Bückeburg wurde 1896 aus einem Militärballon aufgenommen. Das Dreieck zwischen Hannoverscher Straße (B 65) und Bergdorfer Straße war damals noch vollkommen unbebaut, ebenfalls der Bereich zwischen Bergdorfer Straße und Ulmenallee. In der Mitte des Bildes erkennt man die Jägerkaserne, die Stadtkirche und das Schloß, links das Neue Palais.

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:ßückeburg fürst!. Residenzschloss

3. Das Bückeburger Schloß wurde 1563 im Renaissancestil erbaut und unter dem Fürsten Georg (1893-1911) zur heutigen Form erweitert. Seit 1563 ist es der Sitz der Grafen und Fürsten von Schaumburg-Lippe.

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4. Der Schloßplatz mit Bliek auf die Schloßbrücke. Im rechten Flügel befindet sich heute das Niedersächsische Staatsarchiv .

BÜCKEBURG

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5. Bis zum Jahre 1918 stellte das in Bückeburg stationierte 7. (Westfälische) Jägerbataillon die Schloßwache.

6. Venus fleht Adonis an! Bronzene Figurengruppe von Adrian de Vries auf der Schloßbrücke. Die Originale wurden in Prag gegossen und für 15 000 Reichstaler gekauft. 1935 wurden sie heimlich gegen Kopien ausgetauscht. Die Originale sind im Krieg verschollen.

Bückeburg Schloss v. Westen.

7. Bliek auf das Schloß aus Richtung Westen, vom Schloßpark her. Auf dem Schloßgraben tummeln sich alljährlich die Schlittschuhläufer.

8. Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe (1893-1911) ließ das Bückeburger Schloß nach Vorbild eines symmetrisch gegliederten Barockbaues erweitern.

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