Berchtesgaden in alten Ansichten

Berchtesgaden in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Berchtesgaden
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5982-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berchtesgaden in alten Ansichten'

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29. Der Marktplatz von Berchtesgaden wird auf diesem Bild als Sonntagsaufnahme gezeigt. Die Berchtesgadener treffen sich hier, tragen ihre heimatliche Kleidung und sprechen miteinander. .. und keine Frauen sind dabei, obwohl diesen das Tratschen nachgesagt wird. Hinter der Menschenansammlung erkennt man nur schwach den imJahre 1860 errichteten Marktbrunnen. Die ganze Szene wird von dem dekorativen Berchtesgadener Haus mit dem mächtigen, 1804 errichteten Rundturm überragt. Es ist Markt 3, das Hirschenhaus von 1504, in dem heute die Sparkasse eingerichtet ist.

30. Die alte Ansicht zeigt den Marktplatz von Berchtesgaden in einer vom Verlag Karl Ermisch herausgegebenen Karte. Im Vordergrund steht der im Jahre 1860 errichtete achteckige Brunnen, zu dem - je nach Niveau - unterschiedliche Stufen führen. Der Brunnen wurde anläßlich der 50jährigen Zugehörigkeit Berchtesgadens zu Bayern errichtet. Auf der Brunnensäule mit ihren vier Wasserverteilern sitzt aufrecht das bayerische Wappentier, der Löwe, einen Schild haltend. Rechts und links begleiten die mehrstöckigen Häuser am Markt mit ihren weit überstehenden Dächern den sich nach hinten verjüngenden Straßenzug. Oberhalb der Gebäude ist am Hangwald der Kalvarienberg zu sehen.

31. Der Gasthof zum Neuhaus (Markt 1) wird auf dieser lustigen Karte dargestellt. Inhaber ist Johannes Weigl, der mit dieser Ansichtskarte Werbung für das zweitälteste, bereits im Jahre 1576 errichtete Gasthaus am Marktplatz macht. Er weist auf sein gut bürgerliches Haus sowie auf den großen schattigen Garten hin. Eine Terrasse und Wirtschaftsräume befinden sich im ersten Stockwerk. Man beachte das Straßengefälle! Auffällig ist links der Torbogen, durch den man zum alten Kornmesserhaus und durch einen zweiten Bogen zum Schloßplatz gelangt. Die beiden abgebildeten Personen in ihren Berchtesgadener Trachten werben für das Berchtesgadener Hofbrauhausbier, Zwischen ihnen ist ein sehr dekoratives Wappen abgebildet.

32. Auch diese Aufnahmen zeigen Berchtesgaden, und zwar mit einer schon abgebildeten Ansicht von der Locksteinstraße (unten) und den Marktplatz (oben) mit dem im Jahre 1860 errichteten Brunnen. Der bayerische Löwe schaut in Richtung Betrachter, der das gegenüber stehende Haus mit dem auffälligen Rundturm, das Hirschenhaus, im Rücken hat. Die abgebildeten Häuser (Markt 4,6 und 8) sind breit bebaute Satteldachhäuser mit dem Giebel zum Marktplatz. Häufig sind in der Giebelseite Balkone angebracht, die sich in der Mitte des Hauses über dem Eingang befinden. Das Dach steht weit vor, um die Fassade, die Malereien und die Holzbalkone vor Feuchtigkeit zu schützen.

33. Vorn Balkon einer Pension wurde diese Aufnahme von Berchtesgaden ca. 1935 aufgenommen. Sie zeigt den Bahnhof des Ortes. Auf den Gleisen stehen einige Personenwagen, die Urlaubsgäste in den Erholungsort bringen. Vor der Franziskanerkirche, die rechts von der Bildmitte zu erkennen ist und die südlich des Alten Friedhofs steht, führen diagonal durch das Bild die Seilzüge einer Seilbahn. Das Gebäude vor der Kirche, das ehemalige Franziskanerkloster, ist heute das Nationalparkhaus, ein Ausstellungszentrum. Rechts unterhalb des Daches steht die alte Seilbahnstation, während am unteren Bildrand noch eben die Berchtesgadener Ache wahrzunehmen ist, Vom Franziskanerplatz links von der Kirche verläuft an der Hausreihe vorbei die MaximilianstraBe.

34. Am 15. Juni 1934 wurde diese Ansichtskarte mit einem Berchtesgadener Motiv in Königssee abgestempelt. Die Abbildung zeigt die beiden Hauptsehenswürdigkeiten der Berchtesgadener Kulturdenkmäler. Es sind dies die eintürmige Barockkirche St. Andreas, die auch als Pfarrkirche bekannt ist; und links dahinter steht die Stiftskirche mit dem hoch aufragenden gotischen Chor mit seinen kräftigen Stützwänden, die typisch für die nach oben strebende Hochgotik ist. Dahinter überragt der Watzmann mit seinem charakteristischen Bild das Berchtesgadener Land.

35. Aus größerer Höhe wurde diese Aufnahme von Berchtesgaden im Jahre 1939 aufgenommen. Der Bliek führt von Süden nach Norden und zeigt im Hintergrund den Untersberg. Im Vordergrund steht ein bäuerlicher Hof. Das Dach des Satteldachhauses ist mit Steinen beschwert. Die Siedlung Berchtesgaden liegt weiter im Tal und füllt die Bildmitte aus. Neben der zweitürmigen Stiftskirche ist auch die eintürmige Pfarrkirche abgebildet. Die langen hellen Gebäude sind die ehemalige Sornrnerresidenz, das Schloß von Berchtesgaden. Hinter der St.-Andreas-Kirche überragt rechts der bewaldete und 687 m hohe Lockstein die Siedlung.

36. Die volle Größe des Schlosses von Berchtesgaden wird erst durch diese Aufnahme von ca. 1922 deutlich. Dahinter überragt die Stiftskirche mit ihren zwei Türrnen und dem machtigen Hochchor die ehemalige Residenz der Wittelsbacher. Links neben den beiden Türmen befindet sich der Turm der St.-Andreas-Kirche, das ist die Pfarrkirche. Am Hang links führt eine Mauer als Teil der ehemaligen Befestigungsanlage zu einem Befestigungsturm hinauf. Das helle Gebäude am linken Bildrand (oben) ist das heutige Finanzamt am Doktorberg. Darunter steht das Hotel Post. Die parkartigen Flächen rechts gehören zum Kurgarten.

37. Diese Abbildung zeigt die Südseite der Fürstpropstei um 1661. Die Gebäude sind mit Ziffern versehen. Es sind 1 Stiftskirche, 2 Pfarrkirche St. Andreas, 3 Herrenzimmer, 4 Propstei, 5 Ratsstuben und Kanzlei, 6 alte Propstei,7 Kanzlerhaus, 8 Nonntal, 9 Markt, 10 Maut, 11 Hofrichterhaus, 12 Oberjägerhaus. 13 Priesterstein, 14 Spital, 15 Bibliothek. Links im Hintergrund ist auch der Watzmann - allerdings stark verändert - zu erkennen.

38. Dieser Grundriß bildet die Stiftskirche und den Kreuzgang des ehemaligen Klosters des Chorherrenstiftes Berchtesgaden ab. Links erkennt man den Grundriß der zweistöckigen Stiftskirche mit den beiden Turmfundamenten (unten), den gotischen Hochchor mit Rippengewölbe und die oben abschließende Apsis. Rechts daneben umläuft ein Kreuzgang einen Klosterinnenhof, an den einige Nebengebäude anschließen. Die breiten schwarzen Linien zeigen den romanischen, die dünneren schwarzen Linien den gotischen und die grauen dieken Linien die zweite Periode der gotischen Bauphase an,

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