Berchtesgaden in alten Ansichten

Berchtesgaden in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Berchtesgaden
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5982-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berchtesgaden in alten Ansichten'

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39. Nach der Stiftung eines Klosters durch die Gräfin Irmgard von Sulzbach wurde im frühen Mittelalter in Berchtesgaden eine Klosteranlage errichtet. Zu dieser gehört auch der abgebildete romanische Kreuzgang, der zu den besterhaltenen seiner Art in ganz Bayern zählt. Charakteristisch für den romanischen Stil sind seine Rundbögen, die den Kreuzgang kennzeichnen. Auch die Rundbögen zur Hofseite sind durch Säulen gegliedert; und an ihrer Oberseite zergliedern wiederum - aber kleinere - Rundbögen das große Rundbogenfeld. Auch das oberhalb der Treppe stehende Portal zeigt deutlich einen Rundbogen.

40. Der Löwe irn Ostflügel des Kreuzganges verziert eine Treppe, die vom Kreuzgang in die Stiftskirche heute Museum - führt. Die Plastik ist aus Adneter Marmor gefertigt. Sie wird auf das frühe 13. Jahrhundert datiert. Ursprünglich wurde diese Löwenplastik für das Hauptportal geschaffen und erst später im Arkadengang aufgestellt. Die Aufnahme ist von ca. 1922.

41. Durch eine Galerie von Spitzbögen schaut man zur Stiftskirche mit ihren beiden Türmen. Das Baumaterial ist unterschiedliches Gestein, das die Zweifarbigkeit des Mauerwerks deutlich wiedergibt. Obwohl die Türme erst von 1864-1866 errichtet worden sind, hat man sie an den ursprünglich romanischen Baustil angelehnt, so daß neuromanische Bauformen zu erkennen sind, z.B. das Rundbogenportal, die Rundbogenfenster. Die Aufnahme ist von ca. 1922.

42. Das Foto zeigt die Außenansicht des Nordflügels des Kreuzgangs ca. 1922. In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens war der Arkadengang nicht überbaut. Die Aufstockung erfolgte vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In den neuen Baukörper wurden auch die Doppelbogenarkaden mit der kräftigen viereckigen Säule als tragende Wand einbezogen. Mächtige Stützmauern zwischen den Arkadenbogen verbessern die Statik dieses Baukörpers. üben ist ein gotisches Fenster der Stiftskirche zu sehen.

43. Die alte Ansicht von ca. 1922 bildet die Südostecke des Klostergartens mit den Fenstern des Kreuzgangs ab. Die vierbogigen Rundbogenfenster aus romanischer Zeit leben von der Vielgestaltigkeit der Säulen und Kapitelle. Das hohe Mauerwerk wird durch Natursteinquadermauerwerk abgestützt.

44. Ein Teil des frühgotischen Chores und der spätgotischen Halle des Schiffes der ehemaligen Augustiner-ChorherrenStiftskirche ist auf dieser alten Ansicht von ca. 1922 festgehalten worden. Ein rundbogiger Triumphbögen trennt beide Räume. Das Kirchenschiff wurde erst im späten 15. Jahrhundert so verändert, wie uns diese Kirche bis heute erhalten ist. Das Oratorium wurde im Jahre 1752 errichtet. Sehr schön ist auch die Loge, die sich schwalbennestartig in die Ecke einfügt.

45. Zu einer Klosteranlage gehört auch ein Schlafraum, das Dormitorium. Dieser hier abgebildete Raum ist der ehemalige Schlafraum im Stiftsgebäude des ehemaligen Klosters von Berchtesgaden. Der Raum befindet sich über dem Kapitelsaal an der Ostseite der Klosteranlage. Die hohen, schlanken Säulen und die betonten Spitzbögen zeigen deutlich gotischen Stil. Dieser Raum wurde nach der Errichtung des Hochchores zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet, Heute wird diese Halle als Museumshalle genutzt.

46. Diese alte Ansicht zeigt den ehemaligen Residenzhof in Berchtesgaden in einer Aufnahme von ca. 1922. Das linke Gebäude ist der sogenannte Konventbau, der im Jahre 1725 nach Plänen von JosefHöpp aus Burghausen errichtet wurde. Rechts steht der Residenzbau, das Schloß, das im Jahre 1780 von Peter Pftander mit Stukkaturen ausgestattet wurde. Die Formen und Farben um die Fenster herum vergrößern durch ihre optische Wirkung die Fenster.

47. Die abgebildete Kirche in Berchtesgaden ist die Franziskanerkirche. Das Foto zeigt die Westseite und den daneben stehenden wuchtigen, viereckigen Glockenturm. Dieser wurde im Jahre 1682 aus Marmor des nahe gelegenen Kälbersteins errichtet. Der Dachreiter wurde erst 1699 auf das Krüppelwalmdach gesetzt. Dabei sind auch die beiden Fenster in der Westseite der Kirche entstanden. Turm und Dachreiter tragen deutlich die Stilelemente einer Barockkirche. Die Aufnahme ist ca. 1922 entstanden. Nach rechts schließt sich das ehemalige Franziskanerkloster an, in dem das Nationalparkhaus eingerichtet ist.

48. Diese alte Ansicht von ca. 1922 zeigt die St.-AndreasKirche, die als Pfarrkirche besser bekannt ist. Sie hat eine wechselvolle Geschichte. Der älteste Kirchenbau an dieser Stelle wurde im Jahre 1397 geweiht. Diese wurde im Jahre 1698 abgebrochen und durch den abgebildeten Neubau von 1699 ersetzt, der im Stil des Barocks entstanden ist. Stilelemente dieser Kulturepoche finden sich sowohl in der Pfarrkirche als auch am Glockenturm.

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