Berchtesgaden in alten Ansichten

Berchtesgaden in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Berchtesgaden
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5982-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berchtesgaden in alten Ansichten'

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49. Das abgebildete Gartenhaus wurde ca. im Jahre 1922 in der Straße Normral in Berchtesgaden aufgenommen. Das Haus wurde in der Endphase des Stifts im Stil des Klassizismus errichtet. Auffällig ist das Doppelwalmdach, das unter anderem auch das Sommerschloß Lustheim in der benachbarten Gemeinde Schönau hatte. Das kleine Gartenhaus steht oberhalb der Stützmauern im Garten des Pfarrhauses, fast der Kirche gegenüber. Die Aufnahme zeigt die Gartenseite.

50. Das 'Hotel Post', das nicht weit vom Marktplatz in der Maximilianstraße 2 steht, ist das älteste Hotel in Berchtesgaden. Schon seit 1328 wird dieses Hotel als 'Leithaus' - wie es auf der Rückseite steht - oder auch als 'Leuthaus' genannt. Das aus zwei Gebäuden bestehende Hotel fällt durch den Reichtum an Veranden und Balkonen auf. Die Aufnahme von ca. 1930 nennt als Besitzer EX. Stigler. Die alte Ansicht ist im Verlag des Fotohauses Grainer in Berchtesgaden erschienen.

51. Das 'Haus Körber' war eine Pension in der Nähe des Bahnhofs in der Königsseer Straße 13. Das flache Satteldachhaus fällt wegen des weit überstehenden Daches ebenso auf wie durch die umlaufenden Balkone, die ganz in Holz gehalten sind. Die Unterkunft bietet Preise zwischen 1,50 und 2,20 Reichsmark pro Person an. Zur Aufmunterung der Kurgäste steht neben der Abbildung das Motto des Hauses Körber: 'Bei Alpenglühn und all' dem Schönen, mußt dich wieder rnit der Welt versöhnen.' Die Ansichtskarte wurde am 3. Juli 1930 abgestempelt.

Haus Körber Berchtesgaden

a. Bahnhof Unterkunft zu 1.5(}-2.20 RM p. P.

Bei AlpenglOhn

und all' dem Schönen Mußt dich wieder

mit der Welt versöhnen

52. Die im Verlag von R. Fuchs in Berchtesgaden erschienene Ansichtskarte zeigt das Hotel Bahnhof ca. im Jahre 1927. Ein handschriftliches Datum weist auf den 13.-17. Juli 1927 hin. Das zweistöckige Gebäude ist fünfzeilig in der Längsseite und vierzeilig in der Schmalseite. Sehr auffällig sind die vielen Balkone und die Dachkonstruktion mit den vielen Erkerfenstern. die zum Teil sehr großzügig angelegt sind. Die Wandergruppe links bewegt sich auf den Bahnhof zu in Richtung Gleisanlagen.

ßercht~sgaden, Pension Minerva (Winterbetrieb, Zentr.-Warmw.-Heizq.).

53. Dieses Hausensemble zeigt die ehemalige Pension Minerva. Sie stand hinter dem Hotel Vier Jahreszeiten in der Berghofstraße. Der Gebäudekomplex ist drei- bzw. vierstöckig. Durch die versetzte Bauweise wirkt die Fassade aufgelockert. Dabei helfen auch die vielen Veranden und der rotundenartige Dachabschluß. Die Pension wirbt auf der Vorderseite mit dem Winterbetrieb in Berchtesgaden und die Zentral- Warmwasserheizung, die in der damaligen Zeit etwas Besonderes war. Sehr markant ist auch das rechts daneben stehende Gebäude mit seinen klassizistischen Stilelementen.

54. Das Brandholzlehen befand sich in der Kälbersteinstraße dort, wo der Sole-Leitungsweg die Straße kreuzt. Nach diesern Lehen ist die Straße Am Brandholz benannt worden. Das imposante Haus ist ein heller Putzbau mit angedeuteten Rustikalnatursteinecken. Sowohl die Trauf- als auch die Giebelseite ist fünfachsig angelegt. Ein Balkon läuft um das Brandholzlehen herum, während er sich am Giebel als überdachte Veranda erweitert, deren abgerundete Bögen sich in beiden Stockwerken wiederholen. Die Aufnahme wurde vom Kunstverlag Eugen Richter veröffentlicht.

55. Die von Fotograf Zeitz in Königssee hergestellt und verlegte Aufnahme zeigt einen Innenraum des Weinhauses Hofschaffer in Berchtesgaden. Der mit runden Gewölben ausgebaute Raum präsentiert sich im Festschmuck. Girlanden heben die Rundbogenform noch hervor und tragen auch zur Betonung der Tiefe des Raumes bei. Die sorgfältig gedeckten Tische strahlen die angenehme Atmosphäre des Weinhauses Hofschaffer aus. Die Aufnahme wurde in der Buchdruckerei von L. Vorderthann in Berchtesgaden vervielfältigt.

56. Diese alte Ansicht zeigt die Kinderheilstatte 'Schönhäusl', Hanielstraße, in Berchtesgaden im Winterkleid. Diese Heilstätte verrät etwas über die Bedeutung dieses Bergartes als heilklimatischer Kurort. Das Gebäude ist ein stattlicher Bau mit einem gemauerten Unterbau, einem aus Holz erstellten ersten Stockwerk mit einem giebelseitigen, durchgehenden Balkon, mehreckigem Erker und interessanter Fenstergestaltung. Auf dem weit überstehenden Satteldach sind auch noch einige Gauben zu erkennen, die anzeigen, daß auch das Dach noch räumlich genutzt wird.

57. Das abgebildete Haus in Berchtesgaden befindet sich in der Königsseer Straße 28. Der abgebildete Giebel des Satteldachhauses steht zum Hang mit Wald ausgerichtet. Schindeln, die mit Steinen beschwert sind, bilden das Ilache Satteldach. Auch an diesem Haus fällt die typische Bauweise dieser Gegend auf. Auf einem gemauerten, weiß gestrichenen Unterbau steht als Holzkonstruktion das erste Stockwerk mit dem weit überstehenden Dach. Die Baumstämme links deuten die Holzwirtschaft Berchtesgadens an, während der rechts stehende Holzstapel sicher zur persönlichen Winterfeuerung verwendet wird.

58. Diese im Karl Errnisch Verlag herausgegebene Ansichtskarte zeigt die 'Einfahrt ins Berchtesgadener Salzbergwerk'. Der Vorbau ist rnit rustikalern Naturstein gesetzt worden. Die Eingänge zum Salzbergwerk sind als Portal betont. Auf Schienen, die man vor dem Mauerwerk erkennen kann, besteht die Mögiichkeit, ca. 600 m in das Bergwerk hineinzufahren. So wie die Bergleute heute in den Berg hineinfahren, so werden auch die Besucher des Salzbergwerkes in die Grube gefahren. Für viele Besucher ist diese interessante Fahrt in den Berg ein aufregendes Abenteuer.

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