Berchtesgaden in alten Ansichten

Berchtesgaden in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Berchtesgaden
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5982-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berchtesgaden in alten Ansichten'

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59. Eine Besuchergruppe des Berchtesgadener Salzbergwerkes ist auf dieser im Jahre 1928 entstandenen Aufnahme abgebildet. Die Grubenbahn besteht aus einer robusten Zugmaschine mit Motor und Sitzrnöglichkeiten sowie einem Anhänger ausschließlich mit Sitzrnöglichkeiten. Dreizehn Personen - nicht zu dicke können hinter dern Lenker der Grubenbahn sitzen. Die in das Salzbergwerk fahrenden Personen tragen eine Kleidung fast wie die Bergleute. Alle Besucher haben eine mit einem Streifen abgesetzte Grubenkappe auf. Zum besseren Erkennen der abgebildeten Damen haben diese eine weiße Bergrnannshose an und diese über das Knie gezogen.

60. Mit der Grubenbahn kommt man zwar ca. 600 m in den Berg hinein und erreicht das Kaiser-Franz-Sinkwerk; aber um weiter in die Tiefe des Salzbergwerkes zu gelangen, muß man 34 m lange Rutschen bzw. die abgebildete Treppe benutzen. Damit es am Po nicht zu heiß wird, sagt man, muß man ein besonderes Rutschleder umbinden. Dieses dient aber in Wirklichkeit nicht als Rutschleder, sondern als Nierenwärmer. Mühsamer ist der Aufstieg, der über eine Treppe erfolgen muß.

61. Zum Besuch des Salzbergwerkes in Berchtesgaden gehört auch die Besichtigung des im Salz liegenden 'Salzsees', der aber kein natürlicher See ist. Dieser ca. 100 m lange und 30 m breite See ist durch Menschenhand geschaffen. Beim Gewinnen von Sole im Sinkwerkverfahren wurde dieser See aus dem Salzstock abgelaugt. Heute gilt dieser Salzwassersee als größtes Sinkwerk auf der Erde. Besucher überqueren diesen salzkaltigen See mit einem Floß.

62. Diese Kunstpostkarte von Raphael Tuck & Sohn in der Reihe üilette der Serie Berchtesgaden wurde von Carl Schultze gemalt. Die Ansicht zeigt eine Ausfahrt aus dem Salzbergwerk. Werbend steht auf der Rückseite: 'Das Befahren des Salzbergwerks ist ebenso interessant als unterhaltend und der Besuch desselben wird wohl selten von einem Besucher Berchtesgadens versäumt.' Das stimmt; und es gilt bis heute noch. Die Kleidung der abgebildeten ausfahrenden Personen unterscheidet sich aber von der später üblichen Bergmannstracht. Heute trägt man aus hygienischen Gründen keine Kopfbedeckung mehr.

63. Diese von einem Berchtesgadenbesucher im Jahre 1935 gemachte Aufnahme zeigt einen Bliek von einer Pension auf die Berchtesgadener Ache, Links sind zwei Häuser mit einem flachen Satteldach zu erkennen. Rechts unten ist die noch stark fließende Ache zu sehen, die zum Teil weiß schäumt, weil das Wasser über den flachen und ungleichmäßigen Untergrund fließt. Die Aufnahme wurde vom Weg An der Achen über die Ache zum Hanserersteg aufgenommen. Rechts am Bildrand sind Teile des Bahnhofsgebäudes und die Bahnhofstraße zu sehen.

64. 'Am Kälberstein' heißt diese vom Karl Ermisch Verlag herausgegebene Ansicht. Der Kälberstein im Westen des Ortes hat eine Höhe von 790 m. Über die abfallenden Matten erblickt man immer wieder lockeren Baumbestand, der den Bliek zu neuen Almen öffnet. Die Kulisse im Hintergrund wird von Felsformationen gebildet. Heute befindet sich am Kälberstein als wichtigstes Bauwerk die Sprungschanze für den Skisprung. Der Kälberstein diente auch als Marmorbruch für Berchtesgadener Bauwerke.

65. Die abgebildete Schellenberger Skihütte liegt auf dem Roßfeld in 1 550 m Höhe. Die Aufnahme von 1935 zeigt die ganzjährig bewirtschaftete Skihütte, deren Holzkonstruktion im Blockhausstil auf einem steinernen Fundament steht. Das Dach trägt Holzschindeln. Das Haus ist ganz dicht an den Hang gesetzt. Hinter der Schellenberger Hütte erkennt man die Almen und den schon gelichteten Bergwald, der zum abgebildeten Hohen GöU im Hintergrund in die Felsregion oberhalb der Baumgrenze übergeht.

66. Das Berchtesgadener Land ist von großartiger naturlandschaftlicher Ausstattung. Diese Landschaft ist deshalb auch für Naturfreunde ein beliebtes Reiseziel. Es bietet besonders für Geografen, Geologen, Botaniker und Zoologen viele interessante Objekte. Nicht umsonst ist diese Landschaft im Süden des Berchtesgadener Landes im Jahre 1978 zum Nationalpark Berchtesgaden ausgewiesen worden. Eins dieser Naturlandschaftselemente sind die steil eingeschnittenen und zum Teil oben engeren Täler, z.B. die Almbachklamm. Der Almbach liegt im Nordosten von Berchtesgaden, wo er bei der Kugelmühle in die Berchtesgadener Ache mündet. Um die Almbachklamm durchwandern zu können, mußte das enge Tal mehrfach überbrückt werden. Dabei hat der Besucher dieser Klamm mehrfach das Gefühl, daß die Berge über ihm wieder zusarnmengehen.

67. Zum Markt Berchtesgaden gehört auch der Ortsteil Maria Gern im Tal der Gerner Ache im Norden des Ortes. Hier hat sich ein Hochtal mit steilen Abhängen ausgebildet. Die Kirche Maria Gern wurde am Anfang des 18. Jahrhunderts im Rokokostil errichtet und zu Ehren Marias, der Gottesmutter, geweiht. Die erste Messe in dieser Kirche wurde im Jahre 1710 abgehalten. Bis heute hat sich diese Kirche als Prozessionskirche erhalten. Am Abend vor dem Patrozinium findet eine Lichterprozession zur Kirche Maria Gern statt. Im Hintergrund erkennt man den Südhang des 1 853 m hohen Urnersbergs.

68. Diese historische Aufnahme bildet die Kirche Maria Gern ab. Diesmal ist die Kirche von Norden über die Apsis, das Kirchendach zum Zwiebelturm aufgenommen worden. Der Bliek führt von höherer Warte über die Kirche hinweg und zeigt neben der Feldmark von Maria Gern auch die großartige Kulisse des 2 713 m hohen Watzmanns, des Hausbergs des Berchtesgadener Landes. Die Aufnahme erschien im Verlag RudolfFuchs am Bahnhofsplatz in Berchtesgaden.

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