Berchtesgaden in alten Ansichten

Berchtesgaden in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Berchtesgaden
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5982-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berchtesgaden in alten Ansichten'

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69. 'Auf der Au' - gemeint ist heute Oberau - bildet diese Aufnahme im Winterkleid ab. Die Ansicht zeigt im Hintergrund die herrliche Hochgebirgskulisse. Von links nach rechts sind die schneebedeckten Felspartien von Watzmann (2 713 m), Hochkalter (2 607 m) und Reiteralpe (2 284 m) zu erkennen. Im Hochtal von Oberau sind auf der Ansichtskarte nur die kleine Kapelle und links von dieser zwei Bauernhöfe zu sehen. Die Gemeinde Au war bis zum Jahre 1972 eine eigene politische Gemeinde. Sie kam in dem Jahr im Zuge einer Gebietsreform zu Markt Berchtesgaden.

70. Seit Jahrhunderten war der Obersalzberg bewohnt, aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde er durch das Fremdenheim Pension Moritz überregional bekannt. Politisch rückte er in den Mittelpunkt, als AdolfHitler nach dem Putsch im Jahre 1923 sich hierher in eine Blockhütte zurückzog. Da er die Gegend sehr schätzte, kaufte im Jahre 1927 seine Schwester das Haus Wachenfeld auf dem Obersalzberg in 1 000 m Höhe. Nach Hitiers Wahl zum Reichskanzler trat der Obersalzberg auch in die Geschichte ein. Da täglich viele Besucher kamen und auch Hitiers Geltungssucht befriedigt werden mußte, wurde nicht nur das Haus - jetzt Berghof genannt - ausgebaut, sondern der gesamte Obersalzberg wurde umgestaltet. Der Bliek führt von Haus Wachenfeld zur gegenüberliegenden Reiteralpe.

71. Diese Ansicht mit der Bildunterschrift 'Unseres Reichskanzlers Heim am Obersalzberg' zeigt das Tor und das Haus Wachenfeld, nach den Umbaumaßnahmen ab 1935 Berghof genannt. Umfangreiche Sicherungen wie ein stabiles Tor und ein zwei Meter hoher Zaun schützen die Anlage. Die Bewachung wurde darüberhinaus durch die Leibstandarte Adolf Hitler gesichert, die sich dezent im Hintergrund und unsichtbar hält. Das Bild zeigt nichts von den hier von der NSDAP und Hitler geplanten Grausamkeiten und von den wallfahrtartigen Besucherströmen, die hier stattgefunden haben.

72. Auch diese Abbildung zeigt Adolf Hitlers Haus auf dem Obersalzberg. Die Aufnahme bildet das große Gebäude rnit Satteldach und Dachbeschwerung ca. 1940. Der Unterbau ist aus Steinen gemauert. Das Obergeschoß ist aus Holz im Blockhausstil errichtet. Eine breite Terrasse und ein breiter Balkon ermöglichen aus 1 000 m Höhe eine schöne Aussicht auf das schöne Berchtesgadener Land.

73. Alle Reichsgrößen der NSDAP trafen sich bei AdolfHitler auf dem Obersalzberg. Viele hatten sich in der Nähe des Reichskanzlers angesiedelt. Durch den vielfältigen Hausbau und die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen wurde der Obersalzberg völlig umgestaltet. Hitler, der sich hier auf dem Berghof gern aufhielt, erledigte viele seiner politischen Geschäfte. Die Aufnahme von ca. 1940 zeigt ihn in den Sommerferien beim Unterschreiben von Briefen. Links neben ihm steht Rudolf Heß.

74. Ein großer Teil der Bevölkerung war dem Führer Adolf Hitier sehr aufgeschlossen, als dieser sich auf dem Obersalzberg ansiedelte. Die gut nachbarschaftlichen Beziehungen wurden für die Propaganda auch festgehalten, wie die Begrüßung eines Nachbarn durch den Reichskanzler zeigt. Die guten Beziehungen Hitiers zu den Alteingesessenen trübte sich aber mit der Zeit mehr und mehr, als die Parteigrößen und die Partei selberz.T. Druck ausübend - Land aufkaufte und die alten Obersalzberger das Nachsehen hatten und ihre Heimat aufgeben mußten. Die Folge war die völlige Umgestaltung des Obersalzbergs.

75. Ein beliebtes Ziel von Berchtesgadenbesuchern ist die Scharitzkehlalm. Man erreicht sie, wenn man zum Obersalzberg fährt und beim Platterhof nach rechts in die Scharitzkehlstraße einbiegt. Plötzlich taucht sie linkerhand als weite Ebene auf, an deren Ende die kleinen Gebäude vor der riesigen Felswand des Hohen GöUs stehen, vor Steinschlag und Lawinen nur durch den Wald dahinter geschützt. Während das Almhaus im alpinen Baustil errichtet worden ist, ist der Restaurationsbetrieb rechts davon diesem nachempfunden. Eine Zufahrtsstraße erlaubt sogar Bussen, die Scharitzkehlalm anzusteuern. Die Ansichtskarte trägt den Poststempel vom 18. Juni 1928.

76. In der Advent- und Weihnachtszeit ist es üblich, an Kirchen und auf Plätzen einen Christbaum aufzustellen. Auch in Markt Berchtesgaden wird dieser Brauch gepflegt. Der Baum gilt - so steht es auf der Rückseite - als 'Der Christbaum für alle in Berchtesgaden'. Er steht neben der Franziskanerkirche, von der Mauerwerk zu sehen ist. Das Foto gibt die Abendstimmung mit den vielen leuchtenden Weihnachtskerzen auf dem Franziskanerplatz verschneiten Berchtesgaden wieder. Die Aufnahme erschien im Carl Ermisch Verlag dieses Marktes.

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