Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl und Barb Zerning
Gemeente
:   Bergen auf Rügen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5197-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bergen auf Rügen in alten Ansichten'

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9. Bahnhofstraße 3, dem 'Lindenhof gegenüber, führte der Friseurmeister und Dentist Hermann Lange sein gutgehendes Geschaft. Vor dem Haus stellen sich der Geschäftsinhaber und seine Angestellten dem Fotografen.

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~ Bergen (Rügen)

10. Die obere Bahnhofstraße 1904. Die Bahnhofstraße war eine wichtige Straße in Bergen, sie hieß im 17. Jahrhundert 'Lange Gasse' und bis 1883 'Gingster Straße'. Mit der Erbauung des Bahnhofes erhielt sie ihren jetzigen Namen. Im Vordergrund rechts das zweite Haus ist das Hotel 'Prinz von Preußen, ein damals sehr empfehlenswerter Gasthof.

11. Gegenüber am Ende der BahnhofstraßelEcke Dammstraße (heute Caffee Meyer) befanden sich Geschäft und Hamburger Kaffeelager von Emil Krüger. Daneben war die Schlächterei und Wurstfabrik von Fritz Subklew.

12. Marktstraße. Die Marktstraße, zum Bergener Marktplatz führend, war und ist auch heute noch eine Geschäftsstraße. Die Straße wird rechts und links von Läden begrenzt. Namen wie Krohs, Fischer, Hellwig, Neitmann, Asmus, Kramer, Neels und Palm sind uns heute noch geläufig.

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13. Marktplatz. Der Marktplatz, um 1250 erstmalig urkundlich erwähnt, war und ist das Zentrum der Stadt Bergen. Dort wurden regelmäßig Wochenmärkte abgehalten, und dreimal jährlich fanden größere Märkte statt; freitags war Viehmarkt. Der Marktvogt übte eine strenge Aufsicht aus, die Waren durften nicht außerhalb des Marktplatzes vertrieben werden. Die Ansicht von 1880 spiegelt den regen Handel der damaligen Zeit wider. Rechts im Bild ist ein Teil des Marktpfuhls zu sehen.

14. Marktscharren. Bis Ende des 15. Jahrhunderts hielten die Landvögte jeden Sonnabend auf dem Marktplatz Gericht. Als Erinnerung daran waren bis um 1807 in der Mitte des Marktes Pranger und Schandpfahl (wurde auch Kaak genannt) erhalten. Auf dern Bild von 1851 von der Stralsunder Malerin Antonie Biel sehen wir den Marktscharren. Der Marktscharren war ein einstöckiges Fachwerkgebäude, das als Aufbewahrungsort für Feuerspritzen, als Behausung für den Nachtwächter und als leichtes Gefängnis diente. 1860 wurde der Marktscharren abgerissen.

15. Marktplatz mit Marktpfuhl. Der Teich oder Pfuhllag an der Südseite des Marktes und war ca. 20 Fuß (etwa 6 m) tief. Da es in der Stadt an Wasservorräten mangelte (es gab nur wenige Sode oder Brunnen am Stadtrand), diente der Pfuhl als Löschteich, war aber sonst ein übelriechendes Gewässer. Im Volksmund hieß es, daß der Pfuhl jedes Jahr ein Opfer forderte. Aus einem Revisionsbericht von 1828 geht hervor, daß der Teich rnit einer zierlichen kleinen Mauer umgeben war und daß ein Boot für Rettungsrnaßnahmen auf dem Pfuhl angeschafft wurde.

16. Post. 1891 wurde der Marktpfuhl zugeschüttet und an dieser Stelle das Postgebäude vom Maurermeister und Stadtsenator Freese auf eigene Rechnung erbaut. Das Postamt wurde am 1. April 1892 eingeweiht.

17. Post mit Anbau. Diese Ansicht zeigt die 1902 um den Westflügel erweiterte Post, daneben die Neue Apotheke und den 'Ratskeller'. Das Bild strahlt die Ruhe und Beschaulichkeit des vorigen Jahrhunderts aus; Gespanne verlassen den Markt; das Pferd war der treue Diener des Menschen, bevordas Auto auch in Pommern seinen Siegeszugantrat (siehe Foto Nr. 66).

Bergen a. R. - Ratskeller

18. Der Bergener 'Ratskeller'. Das Hotel 'Zum Ratskeller' am Markt ist der älteste Gasthof der Insel und hat eine wechselvolle Vergangenheit. 1232 wurde 'Der Krug' erstmalig erwähnt;' aus dem Jahre 1306 war ein Mann namens Heinrich als Krüger bekannt. 1408 nutzten Gewandschneider und Tuchhändler das Gebäude, es hieß deshalb 'Dat Kophus'. 1613, als Bergen das Stadtrecht erhielt, wurde das Gebäude als Rathaus eingerichtet. Am 9. März 1690, beim großen Stadtbrand. ging das Rathaus mit Stadtarchiv in Flammen auf. Wiederaufbau mit Hilfe Schwedens. Fünf Jahre später war das Gebäude Rathaus und Gaststatte. Um 1800 war Camerarius Last Ratskeilermeister. Seit 1862 führt das Haus den Namen Hotel 'Zum Ratskeller'.

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