Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl und Barb Zerning
Gemeente
:   Bergen auf Rügen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5197-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bergen auf Rügen in alten Ansichten'

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59. Der Rotensee. Der Rote See diente früher als Viehtränke oder als 'de Wasch' zum Wasehen der Wäsche und der Schafwolle. Der Name Roter See ist auf die Flachsverarbeitung zurückzuführen. Die Faserpflanze mußte den Prozeß des Verrottens (Rötens) durchmachen; in dem kleinen stehenden Gewässer wurde das Stroh gerötet. Am Roten See befand sich die 1824 gegründete Gerberei Gootz, die später eine bekannte Lederfabrikation betrieb. Im Hintergrund ist eine der 14 Mühlen Bergens, die 'Schwerin'sche Mühle' zu sehen. Heute erstreckt sich dort ein neuer Ortsteil, das Stadtgebiet Rotensee.

60. Untere Dammstraße mit Kreuzung DammstraßeiRingstraße. Hier sehen wir bereits Lichtmaste, denn um die Jahrhundertwende erhielt Bergen elektrische Lichtanlagen und Wasserleitung.

<JJammstr>aße

61. Mittlere Dammstraße mit Ecke Schulstraße. Die beiden Häuser irn Vordergrund stehen heute nicht mehr. In der Dammstraße Nr. 43 wohnte Rügens Geschichts- und Sagenforseher Professor Dr. Alfred Haas. Professor Dr. Alfred Haas wurde 1860 in Bergen geboren und fand 1950 auf dem Bergener alten Friedhof seine letzte Ruhestätte. Er war wie Bitlroth und Grümbke ein berühmter und verdienter Bürger Bergens und weit über die Grenzen Pommerns hinaus bekannt. Seine Beiträge zur Stadtgeschichte Bergens sind uns heute noch wertvolles Material und Anregungfürweitere Forschungen.

62. Obere Dammstraße, Haus Nr. 5. Dieses Foto von 1911 strahlt Ruhe und Beschaulichkeit aus. Eine Familie und Freunde stehen vor dem Haus Nr. 5 (neben der heutigen Bäckerei 'Uns Backhus'), neugierige Kinder verfolgen das aufregende Ereignis des Fotografierens.

63. Drei Häuser aufwärts in der oberen Dammstraße Nr. 2 sehen wir links die Instrumenten- und Fahrradhandlung Flohr und rechts das Geschäft des Uhrmachermeisters earl Lange.

64. Das Familienbild zeigt den Uhrmachermeister Carl Lange mit seiner Ehefrau und den Zwillingen Käthe und Emmi. Beide Mädchen erlernten das Uhrrnacherhandwerk und waren 1928 die ersten weiblichen Uhrmachergesellen von Rügen und Pommern. Ein typisches Familienbild in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

65. Auf unserem Rundgang biegen wir jetzt von der Dammstraße in die Kirchstraße ein. Vorn rechts ist das Lederwarengeschäft Gootz, im Hintergrund die 'Alte Schule ' (wurde Januar 1968 abgetragen). Sie war die älteste Schule in Bergen, eine Stadt- und Provinzialschule ohne Schulhof. 1795 wurde das Schulhaus ausgebaut und die Kantorklasse vergrößert (Lehrer war Kantor Dammas). Im Gebäude befand sich später das Reformhaus Rattmann. Die Tankstelle vor dem Geschäft 'Linström', eine von etwa acht Tankstellen Bergens, kann als Zeugnis dafür geiten, daß das Pferd der allmählichen Motorisierung weichen mußte. Dafür sorgte auch das Autohaus 'Pipgras'.

66. Das Autohaus 'Pipgras ' in der Marktstraße präsentiert seine neuesten Modelle.

67. Notgeld. Sicher war es nach dem Ersten Weltkrieg nicht leicht, sich ein Automobil anzuschaffen, denn die Inflation entwertete alles gesparte Geld. Das Jahr 1923 brachte den Höhepunkt dieser Finanz- und Wirtschaftskrise. Von Januar 1922 bis Januar 1923 wurde die Mark in ihrem Wert um das Hundertfache vermindert. Im Oktober 1923 mußte man für einen Dollar 25 Millionen Mark hinblättern, bis das Kabinett Stresemann am 15. November 1923 mit Einführung der Rentenmark die Inflation beendete. 1924 wurde die Rentenmark durch die Reichsmark abgelöst. Hier ein Schein von 5 Millionen Mark Notgeld des KreisesRügen.

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68. Auf einer Anhöhe, weithin sichtbar, liegt die Kirche 'St. Marien' zu Bergen. Sie ist der größte und älteste Klosterbau Rügens, der schon 1193 zur Nonnenklosterkirche bestimmt und mit Benediktinerinnen aus Roeskilde besetzt wurde. Die Marienkirche ist in historischer und künstlerischer Hinsicht das bedeutendste sakrale Bauwerk Rügens. Der spätromanische Backsteinbau wurde als Basilika angelegt.

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