Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Bergen auf Rügen in alten Ansichten

Auteur
:   Karl und Barb Zerning
Gemeente
:   Bergen auf Rügen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5197-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bergen auf Rügen in alten Ansichten'

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69. Bliek in die Marienkirche. In der Marienkirche sind die Wandgemälde aus spätromanischer Zeit (wurden 1901 freigelegt und ergänzt) und wertvolle Kleinodien erhalten geblieben, z.B. ein silberner, stark vergoldeter Abendrnahlskelch rnit reicher Goldfiligranarbeit, mit Glasflußsteinen und Perlen besetzt um 1250; Altarleuchter aus dem 17. Jahrhundert; wertvolle AItartücher , Kron- und Wandleuchter der Zünfte (Stiftungen), alte Bildnisse und Beichtstühle aus dem 17. Jahrhundert, Truhen und Grabplatten mit eingeritzter Figurendarstellung aus dem 15. Jahrhundert.

Bildnis Pastor Ritter.Eines der Bilder der Kirche ist das Porträt des Pastors Andreas Ritter. Er versah von 1707 bis 1755 in der Marienkirche sein Amt und war 'nicht nur ein Gelehrter, sondern auch ein höchst tüchtiger und biederer Mann'. Ihm folgten im Amt nacheinander seine drei Schwiegersöhne als zweite Pastoren. 1807 wurde die Kirche wärend der französischen Okkupation fast vollständig verwüstet. Sie diente der französischen Armee als Heu-, Stroh- und Proviantmagazin. 1816 wurde die Marienkirche von Propst Droysen neu geweiht.

70. Klosterpförtnerhaus. Von der Südseite der Kirche gelangen wir durch einen schmalen Gang zum alten Kloster. Nach dem Brand von 1445 wurden die niedergebrannten Klostergebäude neu errichtet. Hier stehen wir vor dem Klosterpförtnerhaus, das aus Teilen des ehemaligen Refektoriums erbaut wurde. Die mittelalterlichen, baufällig gewordenen Klostergebäude wurden bis 1829 allmählich abgetragen, das Klosterpförtnerhaus blieb erhalten.

71. Das Kloster. 1732-1736 wurden zwei neue Stiftsgebäude errichtet. Das Nonnenkloster wurde bereits 1539 aufgehoben und in ein weltliches Fräuleinstift für adlige Damen umgewandelt. Hier sehen wir den gepflegten Klosterhofplatz. Zur Klosteranlage gehörten weiterhin das schon erwähnte Pförtnerhaus, die zwei Stiftsgebäude, der Klosterkirchhof, Ställe und Gärten, darunter ein Kräutergärtlein, und der Klosterhofplatz.

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72. Wir gehen die Billrothstraße hinunter und sehen rechterhand ein großes stattliches Backsteingebäude, das Königliche Amtsgericht (heutiges Gerichtsgebäude). Es wurde um 1838 erbaut und 1903 erweitert. Die Billrothstraße (früher Joachimbergstraße, weil sie am Joachimberg vorbeiführte) war noch eine geradlinige Straßenzeile, die heutige Schulstraße war zu der Zeit lediglich eine schmale Gasse und hieß der Schmidtengang und später Scherpingsgasse.

73. Neben dem Amtsgericht erstreckt sich ein weiteres administratives Gebäude, das 1899 erbaute Kreishaus und heutige Landratsamt. Hinter dem Kreishaus befand sich eine große gepflegte Parkanlage. Landrat war zur damaligen Zeit Freiherr von Maltzahn.

74. Gegenüber dem Landratsamt erhebt sich der Joachimberg, der bis 1800 Klosterstraße hieß, später 'Goigen-Berg' (Goigen-Papageien), dann Joachimberg genannt wurde und Wohnstraße einiger adliger Familien war. Hier besuchen wir den Kindergarten 'Julienstift' auf dem Joachimberg bei einern Kinderfest (um 1927). Der Name 'Julienstift' geht auf die Stiftung als Kleinkinderbewahranstalt der Priorin Julie von Usedom zurück. Der 'Julienstift' ist noch heute eine Kindereinrichtung, in ihm befindet sich der evangelische Kindergarten.

75. Billrothhaus. Der Name Joachimbergstraße war der Bevölkerung ohnehin zu lang, sie nannte sie einfach 'die Totenstraße' , weil sich an ihrem Ende der 1830 angelegte Kirchhof befindet. Seit 1896 heißt dieser Straßenzug Billrothstraße, nach einem der hervorragendsten Chirurgen seiner Zeit, dem Professor Theodor Billroth. Links auf einer leichten Anhöhe steht das Geburtshaus Theodor Billroths. Dort wurde er am 28. April 1829 als erster von fünf Brüdern und Sohn eines Hilfspredigers geboren.

Die abgebildete Gedenktafel am Geburtshaus Billroths erinnert an den verdienten Arzt und berühmten Sohn der Stadt Bergen.

76. Die Billrothstraße mündet in die Putbusser Chaussee. Wir beenden hier unseren Rundgang und genießen die ländliche Stille und den Frieden am Rand der Stadt. Der Kirchturm von St. Marien zu Bergen, 'der Stadt auf dem Berge', grüßt uns aus der Ferne, er war und ist wegweisend in unserer Stadt.

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