Bergneustadt in alten Ansichten

Bergneustadt in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Eberhard Stock
Gemeente
:   Bergneustadt
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4748-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bergneustadt in alten Ansichten'

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Berqneustadt

9. Eine fast gleiche Ansicht. Im Vordergrund die heutige Talstraße in Höhe des städtischen Bauhofes. Die kleinen Tannen, rechts, waren die untere Begrenzung des Lohmühlenteiches, später bekannt als 'Schütten-Teich' .

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10. Ein Bliek aus einem Fenster der Villa Adolf Krawinkel zur Hauptstraße. An dieser Stelle stand das südliche Stadttor, welches 1828 abgerissen wurde. Die schöne Linde war so dick, daß drei erwachsene Männer sie nicht umfassen konnten. Links das Stammhaus der Familie Wahlefeld, die Metzgerei Gustav Ochel und das Geschäft Wollmer. Der hohe Giebel ist Haus Niggemann. An der hohen Treppe, rechts, steht die Jahreszahl1863, vielleicht wurde in dem Jahr das Haus Bemdt erbaut. Daneben das HausHütte.

11. Ein paar Meter nördlich sah die Hauptstraße, nicht Cölnerstraße, so aus. Links die Häuser Ochel, Wollmer, Niggemann, Stremme, Clarenbach und Röttger. Recht Röser und Scheil. Das Bild ist datiert von 1909, könnte aber fast heute fotografiert worden sein. Leider sind nur die Fachwerkflächen verschwunden. Vor einigen Jahren ist die Straße wieder gepflastert und dadurch in den alten Zustand versetzt worden. Auch hat man wieder Bäume angepflanzt.

Bergneustadt. - Hauptstrasse.

12. Die Villa Adolf Krawinkel war und ist wohl eines der schönsten Wohnhäuser in unserer Stadt. Am Hang, zwischen Alt- und Neustadt gelegen, konnte man den damaligen ganzen Ort überblicken. Erbauer und erster Besitzer war Herr Viebahn, Chef der gleichnamigen Firma am 'Hammer'. Der Betrieb ging ja auch in den Besitz der Fa. Krawinkel über.

Bergneustadt.

HauptstraBe.

13. Mit einem leichten Gefälle führt die Hauptstraße hier gegen Süden. Die Häuser stehen in der Altstadt sehr dicht beieinander. Die Fachwerkkonstruktionen, Dacheindeckungen mit Stroh und viele andere Umstände führten oft zu schlimmen Bränden. Zum Schutz wurden viele Häuser mit Schieferplatten verkleidet. Viele Fassaden wurden dadurch sehr dekorativ gestaltet. In dem linken Haus war früher die Wirtschaft Bauer. In Hintergrund die Villa Adolf Krawinkel. Rechts, wo die Büsche zu sehen sind, steht heute der Losemund-Brunnen.

14. Der bisher älteste mit einem Poststempel versehene Brief von Bergneustadt. Geschrieben wurde er am 15. Februar 1839, hier am Ort. Abgestempelt am 18. Februar, mit einem sogenannten Fingerhutstempel NEUSTADT AlB (bedeutet vielleicht Amt Berg). Der Ortsbrief ist 'An das ehrwürdige Prespyterium, hier' adressiert. Von diesem Stempel sind nur drei Exemplare aus den Jahren 1839-1841 bekannt. Das Original befindet sich im Archiv der evangelischen Kirchengemeinde in Bergneustadt.

15. Mit Erscheinen der ersten Briefmarken in Preußen am 15. November 1850, bekamen alle Postämter einen 'Vernichtungsstempel' , mit dem die Marken entwertet wurden. Dieser Vierringstempel trug in der Mitte eine Nummer. Die Postämter wurden nach dem Alphabet nummeriert (Aachen bekam die No.1, Neustadt hatte 1031). Der Ortsaufgabestempel mußte trotzdem noch abgeschlagen werden, weil er Tag und Monat (7/4) quittierte. Vorschriftsmäßig ist er hierneben die Marke gesetzt worden. Dieser Brief wurde am 6. April 1852 in Neustadt geschrieben und ging an den Lederfabrikanten Wilhelm Göbel in Siegen.

16. Eine lange Tradition hat das Hotel 'Feste Neustadt', jetzt im Besitz von der Familie StremmeTomasetti, vorher Duo Höstermann, davor W.G. Helmus und Grote. Rechts das Haus Clarenbach. Leider wurde dieses schöne Haus am 14. April 1988 durch einen Brand völlig zerstört. Nach altem Vorbild wird es aber zur Zeit wieder aufgebaut.

17. So sah das Innere des Hotels 1928 aus, als es noch Höstermann hieß. Im Stil der damaligen Zeit waren Möbel und Dekoration auf einander abgestimmt. Der Gast war König und sollte sich wohl fühlen. Natürlich gab es Musik 'Iife' , das Klavier hatte eine 'hervorragende' Stelle. Aber auch das Grammophon hatte seinen Platz.

18. Seit 1876 gibt es in Bergneustadt einen Kindergarten. Fräulein Amalie Becker leitete ihn von 1903 bis 1928. Hier hat sie 'ihre' Kinder alle an der Leine. Ganz links das Haushaltswarengeschäft Mertens, vorher Ernst Hausmann, davor E.A. Reuter. Rechts das Bekleidungs- und Schreibwarengeschäft Hermann, vorher Eduard SickerIing. Links davon das Haus von Ernil Münker, der lange die Feuerwehrkapelle leitete.

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