Bergneustadt in alten Ansichten

Bergneustadt in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Eberhard Stock
Gemeente
:   Bergneustadt
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4748-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bergneustadt in alten Ansichten'

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29. Der Mittelpunkt unseres Ortes, das 'Deutsche Eck'. Alle wichtigen Straßen laufen hier zusammen. 1834 wurde die Cöln-Olper Chaussee bis Bergneustadt fertig. Unsere Kölner Straße ist ein Teil der B 55. Die Hauptstraße, rechts, sie heißt hier 'Neuer Weg', führt zur Altstadt. In der Mitte, links, zweigt die Othestraße ab. Zur rechten Seite hin, auf dem Bild kaum sichtbar, führt der Weg durch die 'Remise' zur Leinbach hoch. Das Haus ganz links mußte dem Bürogebäude der Fa. Ch. Müller und Sohn weichen. Heute ist dort das Kaufhaus Dah!. Rechts davon die Wirtschaft und Handlung von Albert Röttger.

30. Eine alte, einfarbige Lithographie von 1898. Die schön gezeichnete Karte zeigt auf dem großen Bild eine Ortsansicht von Westen her. Auf dem linken Bild sehen wir vorne das Hotel 'Graf von der Mark'. Dieses Haus wurde unter Bürgermeister Budde, etwa um 1835, als erstes preußisches Postgebäude in unserer Stadt errichtet. Lange Zeit waren auch dort Stallanlagen für den Pferdewechsel. Daher auch die Bezeichnung 'Remise'.

BERGNEUSTADT.

31. An der Kölner Straße, wo jetzt die Fa. Drakus und vorher die Lederwerke Weyland waren, stand bis in die zwanziger Jahre eine Ziegelei. Der Eigentümer des Grundstücks war ein Herr Röttger aus der Lehmkuhle. In der Nähe des Gebäudes wurde der Lehm abgebaut. Um 1870 begann der Flame Laurentius Corten mit der Fabrikation, im Verfahren des Feldofenbrandes. Die Anschrift lautete 1911:

Bubenzer und Schlösser, Dampfziegelei, Kölner Straße 39 (Inhaber Heinrich Schlösser in Bergneustadt und Karl Bubenzer in Gummersbach).

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32. So sah der Wanderer 1918 Bergneustadt, wenn er von Nordwest, vom 'Hasenlauf herkam. Hier vorne, am oberen Teil des Herweges, stehen erst vier Häuser. Die vielen Felder und Wiesen geben ein Zeugnis davon , daB sich eine große Anzahl unserer Vorfahren mit der Landwirtschaft befaßten. Oft zwar nur als Nebenerwerb, denn die Männer arbeiteten fast alle in heimisehen Fabriken. Zu erkennen sind rechts die Fa. Eugen Ising am Ohl und Chr. Müller und Sohn in der Stadtmitte.

33. Es ist kaumzu glauben, wie die Wilhelmstraße 1917 einmal aussah. Der Fotograf stand wohl etwas unterhalb des Hauses Dr. Zumtobel. Nur ein ausgefahrener Karrenweg führte an den Wiesen und Feldern des Langenlöh vorbei. Das große Gebäude ist das Krankenhaus. Schon lange ist diese Straße gut ausgebaut und an beiden Seiten stehen stattliche Häuser.

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34. Durch Bergneustadt fließt der Dörspe-Bach. In seinem unteren Lauf, am Ortsanfang, wurde er zu einem großen Teich gestaut. Zur Regulierung des Hochwassers, aber mehr noch zur Energiegewinnung für die alten Eisenhämmer, war er bedeutsam. Viel wichtiger war er allerdings im Winter für uns Jungen. Dann war der 'Hammer- Teich' ein Schlittschuhparadies.

Bergneustadt

35. Von der Dörspe aus wurde, über diesen Kanal, der 'Hammer-Teich' gespeist. Eine üppige Vegitation zeichnete dieses Gebiet aus. Sumpfpflanzen und viele Gras- und Blumenarten konnten hier gedeien. Im Hintergrund ist die auf einem Hügel gelegene Altstadt zu sehen.

Bergneustadt.

Cölnerstrasse.

36. Von Derschlag kommen wir über die Kölner Straße nach Bergneustadt hinein. Links das Haus Figge, rechts die Häuser Dücker und Zimmermann. Für damalige Verhältnisse war die Straße in einem guten Zustand, breit angelegt. gepflastert und rechts mit einer Gosse versehen. Pferdefuhrwerke haben deutliche Zeichen hinterlassen.

BERG EUSTADT

otoRnDhie u. Verl3J!: v. H. Iürzes.

37. Hier ist die Straße noch unbefestigt und, wie man sieht, ein Spielplatz für die Kinder. Rechts ist Darmenbergs Wirtschaft. Dazu gehörte die Schmiede, die aber auf diesem Bild nicht zu sehen ist. Daneben steht das Wohnhaus Meisenburg, die zurückliegende Färberei ist auch nicht zu sehen. Danach kommt der Bauunternehmer Rossbach. Das erste Haus links gehörte dem Stellmacher Emil Engelbertz, der Fachwerkbau daneben Fritz Engelbertz. Vor dem nächsten Haus (dort wohnte Adele Flick) stand bis zu seinem Abbruch eine große Wasserpumpe. Hoch über der Stadt der schöne Kirchturm.

38. Einige Meter weiter. Rechts wieder die schöne Fassade des Hauses Rossbach. Daneben wohnte der Dachdecker Senn und in dem dritten Gebäude der Baumeister Heinrich Schlösser. Das linke Haus, auch aus Bergneustädter Ziegeln gebaut, bewohnte der Steuereinnehmer Hollmann. Daran anschließend das Haus von Rudolf Storm.

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