Berkheim in alten Ansichten Band 1

Berkheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Otto W. Schweizer
Gemeente
:   Berkheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2851-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berkheim in alten Ansichten Band 1'

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37. Sonntagsschule der evangelischen Gemeinschaft. Auch die evangelische Gemeinschaft hat in Berkheim eine lange Tradition. Schon vor der Jahrhundertwende wurden Kindergottesdienste abgehalten. Als das 'Säle' in der Kronenstraße 1915 vergrößert wurde, besuchten hier im Durchschnitt 150 Kinder die Sonntagsschule, betreut von fähigen Gemeindemitgliedern, Ansonsten gab es damals in Berkheim keine Kindergottesdienste. (Foto 1918.)

38. Nach dem Ersten Weltkrieg, 1919, erhielt die evangelische Kirche diese 300 Kilogramm schwere Glocke als Ersatz für eine während des Krieges abgegebene Glocke. Sie erinnert zugleich an die Toten des Ersten Weltkrieges und hat folgende Inschriften: Ein feste Burg ist unser Gott (oben) und Ich kûnde - der Helden Tod - des Reiches Not - den alten Gott (unten). An ihrem Klang konnten sich die Berkheimer nur 23 Jahre erfreuen. Die Glocke mußte 1942 dem Zweiten Weltkrieg geopfert werden.

39. Das Waldheim des TSV Berkheim ist dem Idealismus und der Opferbereitschaft einiger Berkheimer Bürger zu verdanken. Sie kauften 1912 einige Waldparzellen, legten einen Freizeitplatz an und bauten das Waldheim, das arn 10. Mai 1914 eingeweiht wurde. Die Anlage wurde in der Folgezeit immer wieder modernisiert und auf den jeweiligen Bedarf erweitert. Die Vereinschronik berichtet von manchen Schwierigkeiten mit den Behörden, das Waldheim bewirtschaften zu dürfen. Anfangs wurde durch das Hissen einer Fahne den femen Dorfbewohnem angezeigt, ob das Waldheim in Betrieb ist.

40. Wandern, die Liebe zur Heimat und die Verbundenheit mit der Natur sind Ziele des Schwäbischen Albvereins, dessen Berkheimer Ortsgruppe seit 1911 besteht, Am 'Riederbuckel', am Waldrand zum Neckartal, erstellt der Verein im Jahr 1930 eine Schutzhütte, die bei Wanderungen immer wieder beliebte Anlaufstation war. Zum jährlichen 'Riederbuckelfest' versammelte sich hier die Albvereinsfamilie; bei Essen und Trinken, Singen und Spielen war das Vereinsfest beliebt bei Jung und Alt.

41. Der Schwäbische Albverein in Aktion: Am Rumpelesweg wurde 1930 der alte Erlenbrunnen neu gefaßt und als Anlage wieder hergerichter. Auf dem Bild versucht sich das Mitglied Christian Müller sich als Steinmetz. Nicht weit entfernt von dieser Anlage hat der Touristenverein 'Die Naturfreunde' ebenfalls eine Quelle gefaßt und als Anlage zum Ausruhen und Verweilen hergerichtet.

42. Saal der alten Vereinshalle Jakobstraße 29; sie wurde 1925 vorn Verein 'Arbeitervereinshalle Berkheim e.V.' mit viel Engagement Einzelner erbaut und diente bis 1975 den örtlichen Vereinen und sonstigen Organisationen für Veranstaltungen der verschiedensten Art. Am 30. April 1974 wurde die Halle an die Gemeinde Berkheim verkauft; als Gegenleistung erhielten die fünf berechtigten Vereine ein dingliches Nutzungsrecht an der neuen Osterfeldhalle.

43. Die Konsumgenossenschaft Berkheim wurde am 2. Februar 1908 gegründet. Nachdem man in den ersten vier Jahren in einem Privathaus einen Laden betrieben hatte, konnten schon 1912 in der Schillerstraße (Konsumstraße) eigene Verkaufsräume bezogen werden (Bilder). Die Ausdehnung des Ortes nach dem Zweiten Weltkrieg forderte weitere Ladengeschäfte in der Vogelsangstraße (Alfred-KraftStraße) und in der Moltkestraße. Neben den Lebensmittelgeschäften betrieb die Genossenschaft jahrelang andere, für die Bevölkerung wichtige Einrichtungen, so eine Sägemaschine, einen Kohlenschuppen, eine Bodenwaage und eine Mosterei, Die Konsumgenossenschaft wurde schließlich 1974 aufgelöst und in die Firma Co-op Schwaben übergeleitet, die im neuen Ortszentrum einen modernen Lebensmittelmarkt einrichtete.

44. Das Waldhäuschen im Erlenhau, 1873 erbaut. Das Häuschen diente den früheren 'Forst- und Jagdschutzdienern' als Stützpunkt. Eine solche obrigkeitliche Aufsicht seitens der Stadt Esslingen war offensichtlich notwendig, um den Esslinger Stiftungswald vor Ubergriffen durch die Berkheimer zu schützen. Zwar waren die Einwohner von Berkheim nach einem Vertrag von 1590 berechtigt, unter anderem 'das Dürr- und Todtholz in allen Simauer Waldungen in und außerhalb der Berkheimer Markung zu schneiden und heimzutragen,' doch haben die Berkheimer dieses Recht allzusehr ausgenutzt und dabei auch kräftig 'ins Grüne' gelangt, so daß ein Waldschutz für Ordnung sorgen mußte. Heute steht das Waldhäuschen, neu hergerichtet, als Orientierungs- und Treffpunkt am nahe vorbeiflihrenden Eschbuchweg.

45. Zwei Paddelbootfahrer in der Nähe des Neekarufers, dort, wo von 1889 bis 1922 die Neckarfáhre 'Zymbria' die Verbindung zu Oberesslingen herstellte, (Foto 1929.) Bei dem Kastanienbaum in der Bildmitte stand einst das Betriebs- und Wartehäuschen für die Neckarfähre 'Zymbria'. Am 28. April 1918 wurdeder Fährbetrieb von einem folgenschweren Unglücksfall betroffen, als die 'Zymbria' wegen Überladung kenterte und 21 Personen den Tod fanden.

46. Der Jahrgang 1906 mit einigen Geschwistern und Oberlehrer Scheufele.

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